Deutsche Charts vor 50 Jahren

Nachdem der Oktober sich nun auch schon wieder dem Ende zuneigt, gibt es heute die Charts des Oktobers 1970. Ich kann nur immer wieder staunen, welche Songs sich in den Charts befinden. Wenn ich Zeit hatte, so hörte ich 1970 in Berlin „Die Schlager der Woche“ vom damaligen RIAS oder „Hey Musik“ vom damaligen SFB. Entweder ich habe die damalige Musik in völlig falscher Erinnerung oder in Berlin spielten andere Songs eine Rolle. Aber so ist es eben.

Quelle:https://musikhimmel.de/chart-hits-Oktober-1970/

01. A Song of Joy,  Miguel Rios

02. Lola,  The KInks

03. In the Summertime,  Mungo Jerry

04. Neanderthal Man,  Hotlegs

05. Lookin‘ out my back door,  Creedence Clearwater Revival

06. El condor pasa,  Simon & Garfunkel

07. All right now,  Free

08. Black Night,  Deep Purple

09. Yellow River, Christie

10. Du bist anders,  Peter Maffay

11. Love like a Man,  Ten Years After

12. Mama told me not to Come,  Three Dog Night

13. Arizona Man,  Mary Roos

14. Es kann nicht immer die Sonne scheinen, Heintje

15. Ein Mädchen nach Maß,  Chris Roberts

16. Groovin‘ With,  Mr. Bloe

17. Goodbye Sam, hello Samantha,  Cliff Richard

18. Du gehörst zu mir,  Christian Anders

19. Komm in mein Boot,  Adamo

20. Paranoid,  Black Sabbath

Das sind sie, die zwanzig bestplatzierten Songs des Oktobers 1970. Um einen Song auszusuchen, wurde ich nicht sehr gefordert, da die Auswahl sehr übersichtlich ist. Soll heißen, es kommen nicht viele für mich infrage. Also habe ich mich für den Platz 8 entschieden. Black Night von Deep Purple.

Leute noch drei Nächte …

Abb. Dreamies.de

 … und in der vierten Nacht gibt es mal wieder eine Zeitumstellung. In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag wird wieder auf die MEZ umgestellt.

Ist euch eigentlich aufgefallen, dass es um die Einstellung dieser Zeitumstellung so richtig ruhig geworden ist? Wann war die Abstimmung über die Abschaffung? War das 2019 oder 2018? Eigentlich egal, spätestens 2021 sollte es in Mitteleuropa keine Zeitumstellung mehr geben.

Und schon ging das wenn und aber in den 27 Mitgliedsstaaten der EU wieder los. Einige wollten die Sommerzeit als „Normalzeit“ beibehalten, andere wieder wollten die Normalzeit als Normalzeit. Also eigentlich wie immer, wenn in der EU etwas entschieden werden muss.

Man könnte meinen, dass den Brüsselern die Spaßbremse aus China gerade recht kam und sie ein anderes Thema hatten. Und der Brexit ist ja auch noch da.

Also werden wir die Zeitumstellung bestimmt noch einige Jahrzehnte weiter „genießen“ dürfen. Mag sie auch noch so sinnlos sein. Nur andererseits gibt es so viel Sinnloses in der EU, was kann einem da die Zeitumstellung noch aus der Ruhe bringen.

Trotzdem finde ich sie total bescheuert, weil absolut sinnlos. Sie bringt weder eine Energieersparnis noch hat sie einen anderen Nutzen. Ob man nun im Sommer noch 1 Stunde mehr in der Dämmerung sitzt oder nicht, was soll’s. Muss man deshalb die Uhr zurückstellen? Nein, nach meiner Meinung muss man das nicht. Und Mediziner warnen seit Jahren vor den Folgen der Zeitumstellung, besonders für Kinder. Sie müssen von Ende März bis Ende Oktober eine Stunde früher in die Schule, was nach Ansicht von Medizinern für ihre Konzentration nicht gut ist.

Kennzeichen für Fahrräder?

Die Polizeipräsidentin von Berlin brachte, laut einem Bericht des Tagesspiegels, eine Kennzeichenpflicht für Fahrräder ins Gespräch.

Das ist ein durchaus diskutabler Gedanke. Denn die Radfahrenden auf den Bürgersteigen werden von Woche zu Woche aggressiver und uneinsichtiger. Ja sie fühlen sich im Recht und erwarten von Fußgängern, dass diese ihnen umgehend Platz machen.

Ein besonderes Ärgernis, so finde ich, sind die gemeinsamen Fuß- und Radwege. Wer sich das ausdachte, den oder die würde ich gerne mal 3 Stunden auf solch einem gemeinsamen Weg spazieren gehen lassen. Dann würde der Entschluss eventuell nochmals überdacht werden.

Jedoch finde ich, dass eine Kennzeichenpflicht bei Fahrrädern auch mit einer Haftpflichtversicherung einhergehen muss.

Der Idee der Polizeipräsidentin von Berlin stehe ich sehr aufgeschlossen gegenüber. Jedoch wird sie nicht vom Volke gewählt. Eine Kennzeichenpflicht müsste vom Gesetzgeber durchgesetzt werden und diese werden vom Volk gewählt. Und schon daher wird etwas nicht geschehen? Nun ratet mal schön selbst. 😀

Das war der 4. Spieltag

Kramaric gegen Haaland das wird das Duell der Torjäger in Sinsheim, so glaubte man. Doch daraus wurde nichts. Denn Kramaric wurde positiv auf die chinesische Spaßbremse getestet und Haaland nahm erst einmal auf der Bank Platz. Und so plätscherte das Spiel dann vor sich hin. Bis es zur Einwechselung von Reus und Haaland kam. Kurz danach erzielte Marco Reus nach einem Querpass von Haaland den Siegtreffer des BVB.

Unentschieden trennten sich der SC Freiburg und Werder Bremen. Die Bremer blieben im dritten Spiel ohne Niederlage und vielleicht hatte der viel gescholtene Frank Baumann doch recht, als er trotz des Fastabstieges am Trainer festhielt. Spielt Freiburg eigentlich noch immer im Dreisamstadion oder sind sie mittlerweile ins neue, längst fertige Stadion umgezogen? Da gab es wohl eine Klage, doch was daraus geworden ist, ist mir nicht bekannt.

Auch im Abendspiel zwischen Borussia Mönchengladbach gegen den VfL Wolfsburg gab es keinen Sieger. Für den VfL war es bereits das vierte Unentschieden.

Das machte Bayer 04 Leverkusen, die vor dem Spiel in Mainz dreimal Unentschieden spielten, besser. Sie gewannen in Mainz.

Das Tor des Tages erzielte, jedenfalls nach meiner Meinung, der eingewechselte Yussuf Poulsen in Augsburg. Von Nagelsmann eingewechselt, erzielte er kurz danach ein wunderschönes Tor zum 2:0 Endstand in Augsburg. Wie lange spielt der eigentlich schon bei RB? Den habe ich schon in der 3. Liga immer gerne gesehen.

Hertha BSC erwies sich im Olympiastadion erneut als guter Gastgeber. Viele glaubten, Bruno Labbadia kann am Sonnabend ein kleines Jubiläum feiern und gegen einen seiner ehemaligen Vereine seinen 100. Sieg als Trainer feiern. Doch der VfB und natürlich Hertha waren Spaßverderber. Wobei man Hertha nicht einmal unterstellen kann, dass sie kein ordentliches Spiel geliefert hätte. Doch wenn man in der Abwehr flattert und der Sturm das Tor immer entweder zu weit links, rechts oder etwas höher vermutet, kann man eben auch dieses nicht treffen. Dazu kam, dass sowohl Córdoba, wie auch Cunha erst am späten Donnerstag-Abend wieder in Berlin landeten. Nur, mit solchen Problemen müssen auch andere Vereine klar kommen. Etwas irritiert war ich über die Reaktion von B. Labbadia nach dem Spiel. Das hörte sich schon fast etwas hilflos an. Ich bin gespannt, ob der Wadenbeißer des Investors nun wieder große Sprüche ablässt.

An einen Sieg gegen Stuttgart und in Leipzig glaubte ich, einige erinnern sich vielleicht an meine Kommentare unter der Woche, ohnehin nicht. Auch ist mir noch nicht bange, denn die Mannschaft hat Substanz. Sie muss sich nur finden und aus dem zusammengewürfelten Haufen eine Mannschaft werden. Vielleicht erwächst aus ihr auch einer, der den anderen auf dem Platz mal mächtig in den Allerwertesten tritt. Doch das braucht eben eine gewisse Zeit. Geduld ist das Wort der Stunde. Und ich hoffe, man gewährt diese auch dem Trainer. Denn Hertha hat einen großen Umbruch hinter sich. Muss neue Spieler integrieren und wichtige Stützen der Mannschaft sind weg. Vielleicht hat man sich mit den Millionen des Investors zu sicher gefühlt und den Umbruch zu forsch betrieben. Viele Mannschaften der Liga haben weit weniger an Transfers veranstaltet und ihren Kader zusammen gehalten. Das könnte sich nun als Vorteil erweisen.

Bayern gewann bei Arminia Bielefeld, wie es so schön heißt, standesgemäß. Und das obwohl sie sich in einer Real-Schule umziehen mussten. Wegen der Spaßbremsen-Regeln. Das wäre bei einer anderen Gastmannschaft wahrscheinlich kein Thema. Bei den Bayern muss es natürlich erwähnt werden.

Seinen ersten Punkt der neuen Saison erkämpfte sich der FC Köln im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Die Führung der Eintracht egalisierte der Ex-Herthaner Ondrej Duda. Der weiß eben immer noch, wo das Tor steht.

Auch im letzten Spiel des Spieltages zwischen Schalke 04 und Union Berlin gab es keinen Sieger und so holte auch der FC Schalke 04 seinen ersten Punkt in dieser Saison.

Moment mal: Was nun CDU/CSU?

Wenn drei sich streiten so könnte alles ganz anders kommen? Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen möchten so gerne Vorsitzende der CDU und damit wahrscheinlich auch Kanzlerkandidat werden.

Laut einer Umfrage trauen 19 Prozent F. Merz zu ein guter CDU- Vorsitzender zu werden. 17 Prozent gibt es für A. Laschet und 8 Prozent für N. Röttgen. Insgesamt ist das ein eher mitleiderregendes Ergebnis für die drei Kandidaten oder anders ausgedrückt, man traut eigentlich keinem zu dieses Amt zu führen und als Kanzlerkandidaten wären sie wohl eher ein Grund CDU nicht zu wählen.

Mehr Zustimmung für den CDU-Vorsitz bekommt einer, der überhaupt nicht zur Debatte steht. 22 Prozent der Befragten fanden, dass J. Spahn ein guter CDU-Vorsitzender wäre. Jedoch als Kanzlerkandidat wurde er auch nicht gehandelt. Nur hat er sich dafür entschieden, A. Laschet zu unterstützen und tritt, noch, nicht an.

Der absolute „Superstar“ im Kanzlerranking kommt jedoch aus Bayern. Markus Söder heimst hier glatte 34 Prozent ein, wenn es um die Kandidatur zum Bundeskanzler geht. Weit abgeschlagen folgen mit 12 Prozent F. Merz, 8 Prozent J. Spahn, 7 Prozent A. Laschet und N. Röttgen mit 5 Prozent.

Solche Umfragen sind selbstverständlich jeweils eine Momentaufnahme und können in einigen Wochen ganz anders ausschauen. Jedoch zeigt es, dass es in der CDU offensichtlich keinen Kandidaten gibt, dem man die Nachfolge von A. Merkel zutraut.

Und die Auswahl ist ja auch eher übersichtlich. Hier hat die CDU/CSU ein Jahr vor der Wahl ein ernst zu nehmendes Problem. Ob man bei der CDU bereit wäre einen Politiker der Schwesterpartei, als Kanzlerkandidaten zu nominieren halte ich für sehr fragwürdig. Denn es könnte einen erheblichen Stimmenverlust für die CDU bedeuten. Das kann der Partei jedoch auch mit jedem der drei sich zur Wahl stellenden passieren.

So bleibt es spannend, wie sich die Partei aus diesem Dilemma befreien möchte. Nachdem schon die letzte Wahl der CDU-Vorsitzenden und mutmaßlichen Kanzlerkandidatin mächtig in die Hose ging, kann man sich in der Partei kaum nochmals einen Fehlgriff erlauben. Denn, dass Annegret Kramp-Karrenbauer dieser Funktion und diesem Amt nicht gewachsen war, wussten viele. Nur die Mitglieder der CDU nicht. Und ähnlich verhält es sich jetzt auch.

Eigentlich müsste man mit der CDU Mitleid haben. Ist sie die nächste Volkspartei, die bald ohne Volk dasteht?

Moment mal: Nun mal langsam

Dass es im Herbst wieder steigende Infektionszahlen von Covid-19 geben wird, war klar. Es wird auch wesentlich mehr getestet als im Frühjahr, da jetzt mehr Testmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Da Lage ist noch überschaubar und man sollte sich vor Panik hüten. Schon deshalb sind mir verschiedene Appelle, wie z. B. die der Bundeskanzlerin unverständlich. Es kommt also Unheil über uns? Sorry das ist nicht dazu angetan die Bevölkerung zu beruhigen. Noch weniger sind es die Beschlüsse der Regierenden.

Ich kenne niemanden, der das Beherbergungsverbot versteht. Mit dieser Verordnung haben sich die Länderchefs ein sehr dummes Eigentor geschossen. Auch wenn sie es in bester Absicht verfasst haben mögen. Nur wie soll jemand in Berlin verstehen, dass er nicht an die Ostsee fahren kann um dort zu übernachten oder einfach nur in Brandenburg übernachten möchte, jedoch in die Toskana darf er fahren oder ganz easy nach Antalya fliegen. Mittlerweile haben es die meisten Bundesländer wieder gekippt bzw. einige hatten es erst gar nicht eingeführt.

Einige Verordnungen, wie z. B. das Beherbergungsverbot oder die Sperrstunde in Berlin wurden von Gerichten in die Tonne getreten. Jeden Tag wird eine neue Corona-Verordnung durchs Dorf getrieben um dann doch nicht angewendet zu werden.

Die Pandemie zeigt ganz deutlich die Schwächen des Föderalismus auf. Ja manchmal kommt es einem fast so vor, als würde die Bundesrepublik sich wieder in einzelne Fürstentümer oder Grafschaften zurückverwandeln. 16 Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten müssen sich auf etwas einigen und leider kommt dabei oft der kleinste gemeinsame Nenner heraus. Weil man selbst bei diesen Entscheidungen weniger daran denkt die Menschen zu schützen, sondern an seine Chancen mit diesen Ergebnissen seine Wiederwahl zu sichern.

Für einige steht sogar die Frage einer Kanzlerkandidatur im Raum. Und so versuchen sie sich eben über Covid-19 zu profilieren. Wenn ich z. B. M. Söder vorgestern bei Markus Lanz hörte wie er das Beherbergungsverbot verteidigte, und er von zwei bei M. Lanz geladenen Gäste entgegengehalten bekommt, dass es fast nichts bringt und es nicht einmal 8 Stunden später in Bayern abgeschafft wird, dann steckt für mich einfach nur Populismus dahinter und der hilft niemanden.

Die Bevölkerung in der Bundesrepublik steht noch immer zum größten Teil hinter den Beschlüssen der Politiker und Politikerinnen. In Umfragen sind es zwischen 65-75 Prozent.

Jedoch dürfen Politikerinnen und Politiker dieses Vertrauen nicht leichtfertig mit Maßnahmen verspielen, die niemand mehr nachvollziehen kann. Leider hat es den Anschein, dass genau das der Fall ist.

Vor dem 4. Spieltag

Man mag es kaum glauben, doch die 1. Fußballbundesliga darf auch mal wieder spielen. Wir sind vor dem 4. Spieltag und haben bereits zwei Unterbrechungen in denen „unsere“ Nationalelf unter der großartigen Leitung eines außergewöhnlichen Trainers, den Verlauf eines geregelten Ablaufs eines Spielbetriebes empfindlich störte. Bereits im November wird, damit es nicht langweilig wird, der Spielfluss der Vereine schon wieder durch die UEFA gestoppt und es steht bereits die dritte Länderspielpause an. Das alles, um eine Veranstaltung durchzupeitschen, die eigentlich keiner, außer der UEFA, mag. Der Zuschauer wendet sich ab, Vereinsbosse sind genervt und der DFB?

Der Manager des FC Augsburg S. Reuter spricht von einem „Länderspiel-Wahnsinn“ und ich würde ihm nicht widersprechen. Denn, es ist, so finde ich, ein Wahnsinn. Spieler von Vereinen fliegen in dieser Zeit durch die Gegend und natürlich auch in Länder in denen es hohe Infektionszahlen von Covid-19 gibt. Der außergewöhnliche Bundestrainer freut sich über 20.000 Zuschauer in Kiew, das sagt auch schon viel über ihn aus. Mehr möchte ich zum außergewöhnlichen Trainer nicht anmerken.

Da fällt es schwer auf den 4. Spieltag zu kommen. Denn der Wettbewerb wird durch diese unsinnigen Länderspiele, jedenfalls nach meiner Meinung unsinnigen, arg verzerrt. Vereine mit vielen Nationalspielern werden dafür bestraft, dass sie Nationalspieler in ihren Reihen haben. So ist das in der, Entschuldigung, geldgeilen Zeit.

Also ich versuche es mal. 1899 Hoffenheim empfängt am Sonnabend Borussia Dortmund. Der BVB kommt mit einem Stürmer, der einen dicken Hals hat, weil er mit seiner Mannschaft die EU-Teilnahme verpasste. Mal schauen ob Haaland seinen dicken Hals in Tore ummünzt.

Der SC Freiburg empfängt den SV Werder Bremen. Hier wäre ich mit einer Ausgangsaussage überfordert. Halte jedoch die Freiburger für leicht favorisiert.

In Mainz erwartet man Bayer Leverkusen. Eigentlich könnte einiges für einen glatten Sieg der Bayer Elf sprechen. Jedoch brachte die Elf es bisher nur zu drei Unentschieden.

Der FC Augsburg empfängt RB Leipzig. Der Tabellenerste spielt also beim Tabellenzweiten. Tja und nun? Man ist das in dieser Woche verquasselt. Ich halte mich mal dezent zurück. Am Sonnabend um 17:30 Uhr sind wir schlauer, wie dieses Spitzenduell ausging.

Hertha BSC empfängt den VfB Stuttgart vor wahrscheinlich 5.000 Zuschauern im Olympiastadion. Das obwohl die Zahl der infizierten in Berlin tagtäglich auf neue Rekordsummen steigt und der erst vor Wochen von Arsenal London ausgeliehene Matteo Guendouzi positiv auf das Virus getestet wurde und sich in Quarantäne befindet. Zum Glück hatte er bisher keinerlei Kontakt zu seinen neuen Mannschaftskollegen oder Verantwortlichen des Vereines. Wie es um Cunha steht weiß man wahrscheinlich erst am Sonnabend. Er war mit der brasilianischen Mannschaft unterwegs. Für Hertha heißt es unbedingt einen Sieg einzufahren. Will man den Anschluss nicht sofort wieder verlieren. Leicht wird es nicht werden. Denn eingespielt ist die Truppe noch immer nicht. Aber das ist nach den Unterbrechungen auch kaum möglich und andere Mannschaften müssen mit diesen Gegebenheiten ebenfalls klar kommen. Eine Ausrede darf es nicht sein.

Um 18:30 empfängt Arminia Bielefeld den FC Bayern München. Ob die Arminia die Bayern ärgern kann? Schaun wir mal.

Um 20:30 empfängt Borussia Mönchengladbach den VfL Wolfsburg. Ob der VfL gerade in Gladbach seinen ersten Saisonsieg verbuchen kann? Wir werden es sehen. Wo auch immer.

Am Sonntag spielt der FC Köln gegen die Eintracht aus Frankfurt und hier zählt wohl nur ein Sieg für die Domstädter. Bei einer neuerlichen Niederlage dürfte der „Karneval“ in Kölle eingeläutet werden und der Trainer einen Karnevalsmarsch über sich ergehen lassen.

Schalke 04 hofft gegen Union Berlin ein Jubiläum zu vermeiden. 20 Spiele ohne Sieg möchte man mit allen Mitteln vermeiden. Und Trainer Baum seinen Einstand im Heimspiel natürlich positiv gestalten.

Dann bin ich gespannt wie die Tabelle nach diesem Spieltag sich präsentiert.

Was lange währt …

… in 15 Tagen ist es soweit!

Man mag es kaum glauben und in Berlin ist man noch immer skeptisch, doch in 15 Tagen, also am 31. Oktober 2020, geht der Flughafen in Schönefeld ans Netz.

Der Umzug ist, von fast allen unbemerkt, in vollem Gange und viel Gerät wurde bereits von Tegel nach Schönefeld verfrachtet. Der allerletzte Test verlief zur vollen Zufriedenheit und so scheint der Eröffnung tatsächlich nichts mehr im Wege zu stehen.

So werden am 31. Oktober morgens die Maschinen in Tegel starten und bei ihrer Rückkehr nach Berlin in Schönefeld landen. Die erste planmäßige Maschine soll dann am 1. November vom Flughafen BER aus starten und dann ist der Betrieb endgültig aufgenommen.

Geplant ist, dass dann am 8. November so gegen 15:00 Uhr die letzte Maschine, eine Air France, von Tegel abhebt um nach Paris zu fliegen. Die Air France war es auch die den Flughafen Berlin-Tegel als erste Fluglinie anflog. So schließt sich also ein Kreis. Und mit dem Flug der Air France nach Paris ist dann auch der Flughafen Berlin-Tegel geschlossen.

Allerdings muss er noch für ½ Jahr einsatzbereit sein um eventuelle Pannen des BER auszugleichen. Aber wer glaubt schon an Pannen des BER, wo doch bisher alles so pannenfrei abgelaufen ist.

Übrigens benötigt der BER schon mal gleich 500 Millionen Euro, um den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten. Sonst wäre man wohl pleite. Den Steuerzahler wird es freuen. Da passt es doch, dass die Eröffnung mit Halloween zusammentrifft, oder?

Na, wenn das kein gelungener Start wird …