Humor ist …

… wenn man darüber noch lacht!

Am Sonnabend um 15:30 Uhr empfängt Hertha den FC Augsburg. Man hatte sich von Seiten der Herthaverantwortlichen darum bemüht, dafür die Genehmigung für die volle Auslastung des Olympiastadions zu bekommen.

Zur Erinnerung, das sind ca. 75.000 Zuschauer! Mit dem Senat einigte man sich dann auf eine Zuschauerzahl von ca. 40.000 Zuschauern. Es ist natürlich schade, dass ein Spiel, das für die Deutsche Meisterschaft vorentscheidend werden könnte, das Olympiastadion halb leer bleiben muss.

Bei einem der zugkräftigsten Gegner und den derzeit überragenden Leistungen der Hertha hätte man im Vorverkauf lässig 150.000 Karten verkaufen können. Die Schlangen, die man hier in Berlin seit Tagen beobachten kann, sind nicht, wie irrtümlich gemeldet, Schlangen vor Impf- oder Testzentren. Nein das sind Schlangen vor Ticketverkäufen für das Spiel am Sonnabend.

Werbung kann auch nett sein

Zugegeben, ich habe eine ausgewachsene Werbephobie. Ist euch schon mal aufgefallen, wie man mit Werbung sparen kann? Da wird einem die Mehrwertsteuer geschenkt. Im Sommer- und Winterschlussverkauf gibt es Preisnachlässe bis 70 Prozent. Und die Verbraucher freuen sich wie wild darüber. Merken dabei jedoch überhaupt nicht wie sie verscheißet werden. Denn bei einer preislich stark herabgesetzten Ware ist noch immer genug Gewinnspanne.

Momentan haben wir allerorten Black, Black und nochmals Black. Blackvormittag, Blacknachmittag, Black Friday. Ja ich weiß das ist mal wieder eine meiner maßlosen Übertreibungen. Doch wie anders soll man erklären wie der Verbraucher, und um korrekt zu bleiben, die Verbraucherin verarscht werden?

Nun habe ich mich wieder festgequatscht. Eigentlich ging es ja um einen Werbespot, ich glaube aus den 80er oder 90er Jahren, über den ich schmunzeln konnte.

30. Todestag

Man mag es nicht glauben, jedoch heute vor 30 Jahren starb Freddie Mercury. Seine Musik und sein Mythos jedoch leben weiter.

Desaströse Kommunikation

Das wirft der bayerische Ministerpräsident M. Söder dem geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister J. Spahn vor. Wo er recht hat …, nur sollte gerade er sich nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen.

J. Spahn seinerseits nennt den Impfstoff von Moderna den Rolls-Royce unter den Impfstoffen. Klar, deshalb darf der Rolls-Royce auch nicht unter 30 jährigen verabreicht werden.

Er musste nun zugeben, dass Biontech, der Impfstoff dem die Deutschen am meisten vertrauen, nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Stellt sich mir die Frage, hat man eventuell eine Nachbestellung verschlafen?

Mitten in die heftige vierte Welle sorgt der Bundesgesundheitsminister mal wieder für allgemeines Unverständnis.

Bekommen Bundesminister und Bundesministerinnen neben ihrer Entlassungsurkunde eigentlich auch Zeugnisse? Ins Zeugnis von Herrn Spahn würde ich z. B. schreiben, „er war stets bemüht den Anforderungen eines Gesundheitsministers gerecht zu werden“.

Übrigens würde ich den Text auch den Bundesverkehrsminister ins Zeugnis schreiben. Damit hätten schon zwei Minister eine glatte 6. Das ist mehr, als eine Regierung vertragen kann, finde ich.

Blick von der Tauentzienstraße …

… Richtung Ku’damm

Da wir heute Morgen einen Termin in der City hatten, machte ich noch schnell dieses Foto. Und ehrlich ich finde die City West, schöner als die City Ost. Auch wenn der Tauentzienstraße und dem Ku’damm viel vom Reiz früherer Jahre verloren ging.

Was gefällt euch besser?

Heute bin ich sehr gespannt auf euer Urteil. Es ist schon fast ein wenig verwegen ein relativ unbekanntes Original gegen einen Welterfolg der Coverversion antreten zu lassen.

Es geht um den Song „I Will Always Love You“. Das Original stammt aus dem Jahr 1974 und wurde von Dolly Parton, der amerikanischen Country-Legende, gesungen. Die Coverversion aus dem Jahr 1992 wurde von Whitney Houston gesungen und war aus dem Soundtrack zum Film Bodyguard.

So nun gebt eure Meinung zum Besten. Ich bin gespannt.

Original

Cover

Berlin fiebert dem Derby entgegen …

… so wäre die Überschrift vor einigen Jahren gewesen.

Von Derbyfieber ist jedoch in der Stadt so rein gar nichts zu spüren. Sondern nur allgemeines Unverständnis, jedenfalls beim überwiegenden Teil der Bevölkerung, gegenüber dem Innensenator von Berlin. Er erlaubt ein volles Stadion bei Einhaltung der 2 G Regeln.

Seit Wochen steigen in Berlin, wie auch im Rest der Republik, die Zahlen der Infizierten in niemals gekannte Höhen. Da ist ein volles Fußballstadion nicht gerade ein richtiges Signal. Im Stadion selbst mögen strenge Kontrollen stattfinden. Hoffe ich zumindest. Bei der An- und Abreise wohl eher nicht. Im Sommer als die Inzidenz in Berlin unter 30 lag, durften viel weniger ins Stadion. Jetzt da sie bei, Stand Donnerstag bei fast 350 liegt, darf das Stadion voll sein. Das mag verstehen, wer will.

Beide Vereine haben ihre Mitgliederversammlungen abgesagt und werden sie bald online abhalten. Da geht man kein Risiko ein. Weshalb dann im Stadion?

Zum Spiel selbst. Hier ist Union in der Rolle des Favoriten. Jedenfalls nach den bisher gezeigten Leistungen beider Mannschaften. Hertha ist weiterhin wenig konstant und in der Abwehr besonders anfällig. Außerdem in der Lufthoheit Union klar unterlegen.

Ich hoffe dennoch auf ein spannendes und vor allem friedliches Derby in der Alten Försterei.

Das macht mich fassungslos!

Wie tief können Menschen sinken? Gibt es nach unten denn überhaupt keine Grenze mehr? Ein besonders widerwärtiger Vorfall eines wohl total gefühlskalten Menschen hat sich in Berlin ereignet.

Ein Polizeibeamter kam aus gesundheitlichen Gründen von der Straße ab und knallte mit dem Polizeiwagen in eine Absperrung. Das hatte ein Passant mitbekommen. Als der Beamte im Auto vor offensichtlich starken Schmerzen schrie, half der Passant ihm nicht. Nein er zückte sein Smartphone und filmte den Todeskampf des Polizeibeamten. Auch an Hilfe herbei zu holen dachte er nicht. Ja er soll den sterbenden auch noch verhöhnt haben.

Das Video des sterbenden Polizeibeamten stellte er dann auch noch ins Netz. Dieses Verhalten kann einen normal denkenden Menschen nur abstoßen und es zeigt sehr deutlich die zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft.

Man kann nur hoffen, dass dieser „Filmemacher“ das bekommt was er verdient. Eine Strafe die richtig wehtut. Falls er überhaupt in der Lage ist, recht und unrecht zu unterscheiden. Was ich jedoch stark bezweifle.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-beamten-beim-sterben-zugeschaut-mann-aus-der-hooligan-szene-filmt-polizisten-kurz-vor-dessen-tod-und-verspottet-ihn/27812250.html