Programmtipp

Hier kommt mal wieder einer meiner seltenen Programmtipps. Am vergangenen Wochenende wurde in der Staatsoper Berlin Macbeth aufgeführt. Anna Netrebko und Placido Domingo haben, so stand es in der Zeitung, Szenenapplaus bekommen und wurden nach der Vorstellung gefeiert.

Der Sender ARTE bringt die Oper heute Abend ab 20:15 Uhr und das ist mein Programmtipp. Ich werde es mir aufnehmen und irgendwann mal anschauen.

Moment mal: Er kann es …

… nicht lassen!

Und wieder twittert er plump durch die Gegend. Nur ist es dieses Mal keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Bundesrepublik, sondern eine ganz dumme und dreiste Lüge. Er würde schreiben „Fake News“ ich schreibe es so, wie es ist, der amerikanische Präsident verbreitet Lügen über Deutschland und das sollte man nicht so einfach hinnehmen. Hier sind klare Worte angebracht und nichts weiter.

Nein ich betreibe hier keine Trump-Hetze sondern schreibe nur über den Mist, den er von sich gibt. Wahrscheinlich kann er aber nicht anders. Was hat er nun wieder getwittert? Er behauptete am Dienstag, dass die Kriminalität in Deutschland, seit 2015 um 10 Prozent gestiegen sei, (was nachweislich falsch ist), blieb deshalb natürlich auch jeglichen Beweis schuldig. Er bezichtigt somit als amerikanischer Präsident,  die deutsche Regierung Statistiken zu fälschen und die Bürgerinnen und Bürger zu belügen. Aus Gründen der Selbstachtung kann eine Regierung so etwas nicht auf sich sitzen lassen. Es sei denn man hat dem, der hier durch die Gegend zwitschert, schon längst Narrenfreiheit gegeben. Nur diesen Fehler sollte die Bundesregierung nicht machen.

Ich finde, das ist ein ungeheuerlicher Vorgang. Nur um von dem Mist, den er an der mexikanischen Grenze verzapft, abzulenken, denn nur das ist ja der Grund für sein dummes Gezwitscher.

Deutsche Charts vor 50 Jahren

Heute am 21. Juni ist es mal wieder Zeit zu schauen wie die deutschen Charts vor 50 Jahren aussahen.

Quelle:

Nr Chart-Hit Musiker
1. Delilah Tom Jones
2. Mama Heintje
3. Delilah Peter Alexander
4. Congratulations Cliff Richard
5. Lady Sunday Small Faces
6. Jumbo Bee Gees
7. Lady Madonna Beatles
8. Jennifer Eccles Hollies
9. Simon Says 1910 Fruitgum Co.
10. What A Wonderful World Louis Armstrong
11. La La La Massiel
12. Du sollst nicht weinen Heintje
13. Cotton Fields Udo Jürgens
14. Honey Bobby Goldsboro
15. The Legend Of Xanadu Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich
16. Cinderella Rockefella Esther & Abi Ofarim
17. A Banda France Gall
18. Cry Like A Baby Box Tops
19. Mighty Quinn Manfred Mann
20. A Man Without Love Engelbert

 

Nun habe ich die Qual der Wahl, welchen Song ich denn nun nehme um ihn hier reinzustellen. Also habe ich mich für den Platz 19 entschieden. Manfred Mann und Mighty Quinn.

Jahr der Jubiläen – Teil IV

Der Sommer 1968 war, so meine Erinnerung, eher einer der schöneren. Ich erinnere mich dunkel, dass ich viel unterwegs war und das Voralpengebiet in vollen Zügen genossen habe.

Viel in Erinnerung habe ich, nach 50 Jahren, nicht mehr, aber ich fand es schon erstaunlich, wie nett mich die Jugend des Dorfes aufgenommen hatte. Klar es gab die üblichen Frotzeleien, aber immer war ersichtlich, dass es eben Spaß war. Ob im Betrieb oder in der Freizeit, nie wurde ich geschnitten, heute würde man schreiben gemobbt.

Also hatte ich mit diesem Ort und der Arbeitsstelle voll ins Schwarze getroffen. Rund herum geschrieben, ich fand es unheimlich toll dort und das merkte man mir wohl auch an. Fast hätte ich meine Berlinpläne darüber vergessen.

Jedoch konnten es sich meine Kollegen nicht verkneifen einen Scherz mit mir zu machen. So war jedenfalls ihr Plan. Meine Haare waren zwar nicht übermäßig lang, aber unterschieden sich doch deutlich vom relativ braven Schnitt um mich herum. Irgendwann musste auch ich mal zum Friseur und da war natürlich guter Rat teuer. Und die Kollegen empfahlen mir einen „Spitzenfriseur“.

Der Eifer, den sie dabei an den Tag legten, hätte mich eigentlich misstrauisch machen müssen. Was ich nicht wusste, der Friseurmeister mochte keine Langhaarigen. Wie man mir am nächsten Tag lachend erzählte, schmiss er sie entweder raus, oder verpasste ihnen einen Militärhaarschnitt. Also ging ich völlig unbelastet in den Laden und da kam er mir schon entgegen. Den Blick, mit dem er mich musterte und mich mehr oder minder abschätzte, vergesse ich nicht. Was ich denn wolle, fragte er. Worauf ich ruhig antwortete, dass ich gerne die Spitzen geschnitten haben möchte. Er merkte natürlich sofort, dass ich ein Fremdling war, und wurde komischerweise freundlicher.

Woher ich denn komme, fragte er mich und ich sagte es ihm. Da sind alle Schranken gefallen, denn er war Wagnerfan. Ich konnte damals mit Wagner noch nicht viel anfangen, ging jedoch auf das Gespräch ein und er schnitt mir dabei die Haare. Jedoch nicht so, wie meine Kollegen es erhofft hatten um ihren Spaß zu haben, sondern so wie ich es ihm sagte. Und er war tatsächlich ein guter Friseur. Dumm gelaufen für die Jungs, die am nächsten Tag doch etwas irritiert guckten, als sie sahen, dass meine „Haarpracht“ nicht so gelitten hatte wie sie es erhofften. Natürlich hüllte ich darüber, was den Friseur bewog mich nicht auf Militärlänge zu stutzen, den Mantel des Schweigens.

Übrigens war ich in dem Friseurladen noch einige Male und wurde stets freundlich bedient.

Als ich mich entschlossen hatte meine Vorberlinzeit im Allgäu zu verbringen, war ich mir bewusst, dass ich als damals noch Evangelischer in eine katholische Gegend kam. Deshalb hatte ich schon einige Bedenken, wie die Leute darauf reagieren würden, dass ich am Sonntag nicht in die Kirche renne. Doch auch das war überhaupt kein Problem und ich wurde darauf nicht einmal angesprochen. Denn auch viele junge Menschen im Dorf nahmen es mit dem Kirchgang nicht mehr so genau. Also waren die Bedenken meinerseits zum Glück auch hinfällig.

Ich schreibe immer von einem Dorf und bin mir nicht sicher, ob es nicht doch schon eine Kleinstadt war. Heute, ich hatte es schon geschrieben hat es Stadtrecht, obwohl es die Endung Dorf im Städtenamen hat.

Ich möchte euch mit diesen Geschichten nicht überstrapazieren. Und wie schon geschrieben habe ich auch nicht mehr so viele Erinnerungen an diese Zeit. Eine Jubiläumsgeschichte aus dem Allgäu kommt noch im Juli.

Na dann, bis dann. 😀

 

 

 

 

Der faule fette Kater …

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Quelle: dreamies.de

… wird 40

Auch wer nicht gerade ein Katzenfreund ist, kennt ihn. Er, der am liebsten faul in der Gegend herum liegt oder vor dem Fernseher rumhängt, und dessen Leibspeise Lasagne ist.

Er scheint nur geboren zu sein um seinen Dosenöffner und den in seinen Augen leicht beschränkten Hund Odie zu ärgern.

Heute nun wird der dicke Kater Garfield 40 Jahre alt. Na dann happy Birthday oller Kater. 😀

Veranstaltungshinweis

Für das kommende Wochenende habe ich mal wieder einen Veranstaltungshinweis für Berlin. In Neukölln werden bereits zum zwanzigsten Mal die 48 Stunden Neukölln veranstaltet. Wer also in Berlin wohnt oder gerade zu Besuch ist, der sollte ruhig mal vorbei schauen. Es gibt viele Veranstaltungen rund um die 48 Stunden.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen darf ich nichts weiter verraten, doch wenn sich jemand dazu meldet und noch einige Erläuterungen zu dieser vorgeschlagenen Veranstaltung schreibt, so wäre das natürlich toll. 😀

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Übrigens eines der größten Berliner Hotels ist in der Nähe des Veranstaltungsortes und die Veranstaltung ist von dort sogar zu Fuß zu erreichen.

Moment mal: Der nun wieder!

Im Moment glaubt nun jeder, er muss sein Senf dazugeben. Es ist wohl ein einmaliger Vorgang, dass sich der amerikanische Präsidentendarsteller in die inneren Angelegenheiten eines Partnerstaates per Twitter einmischt.

In seiner ihm eignen Art, die man lieber nicht zu ernst nehmen sollte, twitterte der amerikanische Präsidentendarsteller, „Deutsche wenden sich gegen ihre Regierung“. Ich weiß nicht, wie er darauf kommt. Doch das ist ohnehin egal. Ernst darf man ihn ohnehin nicht mehr nehmen. Wo sind denn die Maßen auf den Straßen, die sich gegen die Regierung stellen? Wo ist ein Misstrauensvotum der Abgeordneten des Deutschen Bundestages gegen die Kanzlerin oder Regierung?

Trump sollte sich um seinen Mist kümmern den er fortwährend verzapft und sich nicht unqualifiziert, gut er kann ja nicht anders, in die inneren Angelegenheiten der Bundesrepublik einmischen.

Und wer jetzt meint, hoppla das liest sich ja, als ob Sigurd sauer wäre, ja ich bin sauer und habe mich noch gezügelt um nicht noch deutlicher zu schreiben was ich von dem jenseits des Atlantiks halte.

Den Artikel dazu könnt ihr HIER lesen.

So ich habe fertig.

Was gefällt euch besser …

… die Original- oder Coverversion?

Im Jahr 1972 brachte Neil Young die LP Harvest heraus und ein Titel aus dieser LP ist Heart of Gold. Und um diesen Titel soll es heute gehen.

Bis vergangenen Sonnabend hatte ich eine Coverversion zur Auswahl und habe mich dann, als ich nochmals bei Youtube stöberte, doch für eine andere entschieden.

Nun bin ich gespannt, welche Version euch besser gefällt. Ausnahmsweise werte ich heute mal wieder zwei Covertitel gegen das Original antreten lassen. Die erste Coverversion ist von KWES und die zweite, sie war eigentlich bis vergangenen Sonnabend, die die ins Rennen gehen sollte, ist von Passenger.

So nun habt ihr die Qual der Wahl.

Original:

Cover 1:

Cover 2:

Elli Bananenflanke meint …

… Fehlstart!

Ein Auftakt nach Maß sieht anders aus. Wie sagte der Bundestrainer so schön? Wenn es losgeht, werden wir voll da sein. Da lügte er sich wohl in die eigene Tasche.

Testspiele sollte man nie überbewerten, jedoch zeigten die Testspiele gegen Österreich und Saudi-Arabien, das, auf was sich nun im Auftaktspiel der WM gegen Mexiko verfestigte. Irgendwie hat man den Eindruck, dass der letzte Wille fehlt. Oder es stehen 11 Spieler jedoch keine Mannschaft auf dem Platz. Wenn ich sehe wie man auf der linke Seite Marvin Plattenhardt ignorierte, dessen Stärken eben präzise Flanken sind, wahrscheinlich hat sich das bis zur Mannschaft und ihrem Trainerstab noch nicht rumgesprochen, so fragte ich mich, weshalb hat man sich Kimmich auf der rechten Seite immer wieder festlaufen lassen.

Ich möchte jetzt nicht auf einzelne Spieler losgehen oder gar eine Einzelkritik anfangen. Es ist ja noch alles drinnen. Jedoch schien mir das 1:0 der tapferen Mexikaner zumindest nicht unhaltbar.

Nach den letzten Spielen der Mannschaft sehe ich wenig Hoffnung auf Besserung. Jedoch könnte diese Niederlage auch einen positiven Effekt haben. Und vielleicht verändert sich das Gesicht der Mannschaft auch noch etwas. Ich jedenfalls wüsste, wen ich rausnehmen würde.

Bleibt also zu hoffen, dass es gegen Schweden eine Steigerung gibt. Wenn nicht wird es schwer und man geht den Weg der letzten beiden europäischen Weltmeister Italien und Spanien. Beide schieden bei den darauffolgenden Weltmeisterschaften in der Vorrunde aus. Doch so weit ist es noch nicht.