Backe, backe Kekse

Langsam beginnt die heiße Phase des Weihnachtsbackens. Überall kann man ihn riechen, den Duft der frischgebackenen Kekse. Bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens ein kleiner Teil bis zu den Feiertagen gerettet werden kann.

Hoffentlich geht es in den meisten Küchen dabei etwas geordneter zu als bei Otto.

Moment mal: Was ist los …

… in Europa?

Lange galt Europa als Hort der stabilen Demokratien. Stabile wirtschaftliche und politische Verhältnisse und verlässliche Partner. Innenpolitisch stabil, außenpolitisch oftmals ungeschickt.

Doch das hat sich in den letzten Jahren geändert. Mit der ständigen Erweiterung der EU, die eigentlich keine schlechte Idee war, kam viel Unmut in die EU. Ungarn und Polen, ja auch Tschechien und seit einiger Zeit Italien und Österreich zeigen sich immer mehr unzufrieden mit der EU. In Großbritannien wurde der Unmut so groß, dass man aus der EU austreten möchte. In Frankreich machen die „Gelbwesten“ Druck auf Macron, in Spanien möchten sich die Katalanen abspalten, und in Berlin regiert eine Koalition oftmals mehr gegen- als miteinander. Wobei der Kurs der CDU nach der Wahl von Kramp-Karrenbauer noch nicht klar ist, ja einige befürchten sogar eine Spaltung der Partei.

In Großbritannien scheint man so zerstritten über den Brexit, dass es schwer werden dürfte hier wieder zu einem Konsens zu kommen. Schottland ist über den Brexit ebenso unglücklich wie Nordirland. In Nordirland befürchtet man sogar ein wieder aufflammen des Bürgerkrieges.

In Frankreich könnte es zu einem Sturz von Macron kommen und dann? Bei Neuwahlen kann man sich ausrechnen, wer sie gewinnen wird und das würde der EU wohl endgültig den Gnadenstoß geben. Auch wegen der EU kritischen Haltung der jungen italienischen Regierung, der Regierungskrise in Belgien wegen des Migrationspaktes und einer relativ schwachen deutschen Regierung.

Möchte man das alles tatsächlich aus rein nationalegoistischen Gründen aufs Spiel setzen? Im Moment sehe ich kaum noch Chancen, dass die EU in seiner jetzigen Form eine Zukunft hat. Das ist die große Gefahr, aber auch eine Chance. Eine Chance, den Laden mal kräftig durchzulüften. Ob die Verantwortlich jedoch dazu noch in der Lage sind, ist zu bezweifeln.

Moment mal: Merkel 2.0?

Nun also hat die CDU eine neue Parteivorsitzende. Mit Annegret Kramp-Karrenbauer jedoch eine von mir unerwartete. Denn für mich war Friedrich Merz der eindeutige Favorit. Ich glaubte fest daran, dass die Parteimitglieder der scheidenden Parteivorsitzenden A. Merkel einen kleinen Denkzettel verpassen wollten und man Annegret Kramp-Karrenbauer schon deshalb nicht wählen würde, weil sie die Linie der Bundeskanzlerin in groben Zügen weiter fährt.

So kann man sich irren. Stellten sich die Delegierten etwa auch die Frage, wie es mit der Regierungskoalition in Berlin weitergehen würde, wenn man F. Merz wählt? Denn mit ihm wäre es wohl noch schwieriger geworden. Hat man also A. Kramp-Karrenbauer des lieben Koalitionsfriedens gewählt? Diese Frage könnte uns nur die CDU beantworten. Also ist es müßig, dahingehend weiter zu spekulieren.

Für die neue Parteivorsitzende dürfte es ohnehin schwer werden die Partei zu einigen. Zu tief sitzt der Stachel der Merz-Anhänger. An dieser Aufgabe wird sich die neue Vorsitzende messen lassen müssen. Wie sehr das ein Balanceakt wird, zeigt schon die Wahl des neuen Generalsekretärs. Paul Ziemiak soll ihr dabei helfen und seine Rede zeigte doch viel von Anbiederung an verbitterte Merz-Anhänger.

Die Wahl zum Parteivorsitz der CDU zeigte, die Bundeskanzlerin hat noch mehr Einfluss auf die Entscheidungen, als man glaubte. Und zweifellos dürfte die Wahl der Annegret Kramp-Karrenbauer für sie eine große Genugtuung sein. Nun darf man gespannt sein ob daraus automatisch auch eine Kanzlerkandidatur werden wird. Dann hätte die Bundeskanzlerin ihre Nachfolge so geregelt, wie sie es möchte.

Ob das für die Politik gut wäre, sei mal dahin gestellt. Das wird die Zukunft zeigen. Jedoch dürfte es für die SPD momentan schwierig sein, sich noch glaubhaft aus der von ihr ungeliebten Koalition zu schleichen. Das wäre mit der Wahl von F. Merz einfacher gewesen.

Einen weiteren Sieger gibt es ohnehin. Die AfD muss sich um ihren Fortbestand kaum Sorgen machen. Das zeigte auch die sehr zufriedene Aussage von A. Gauland.

Gestern wäre Jim Morrison …

… 75 Jahre alt geworden.

Kann man sich Jim Morrison mit 75 Jahren überhaupt vorstellen? Das dürfte schwierig sein. Er war nur 4 Jahre Leadsänger der Doors. Doch in diesen Jahren entstanden unvergesslich Songs.

 

Advent, Advent – Teil 2

Nun stelle ich ein weiteres Weihnachtslied in deutscher Sprache hier rein und schwimme weiter bewusst gegen die ausschließlich englische Weihnachtsmusik im Radio und den Einkaufscentren. Und ich betone nochmals, ich finde auch viele englische Weihnachtslieder schön. Nur, weshalb spielt man eigentlich die deutschen kaum noch?

Wann hört der Wahnsinn …

… endlich auf?

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Besser als auf diesem Plakat kann man den Wahnsinn, der sich in den Weltmeeren abspielt kaum darstellen.

Plakat veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des WWF.

Fast vergessene Schlager und Songs

Wie ich auf dieses Lied gekommen bin? Das war mal wieder einer dieser Zufälle. Der Nachrichtensprecher verkündete das Wetter und sagte, das Tief das uns momentan den Regen bringt heißt Mary Lou. Und da dachte ich, da war doch mal was? Da gab es doch mal einen Schlager in den 1960er Jahren? Und richtig, damit werde ich euch nun „foltern“.

Im Original jedoch finde ich den Song viel besser

 

Wir haben Respekt …

… aber keine Angst

So soll es sein. Pal Dardai sagte dies mit dem Blick auf den Supersturm der Eintracht aus Frankfurt. Und das dürfte tatsächlich ein großes Problem für die arg dezimierte Verteidigung von Hertha sein. Mit Rekik und Stark fällt immerhin die komplette Innenverteidigung aus. So dürfte es wohl wieder eine Innenverteidigung Torunarigha/Lustenberger geben. Und bei Lustenberger, auch wenn er viel Erfahrung mitbringt, habe dann doch meine Zweifel, ob er mit der Schnelligkeit noch mithalten kann.

Trotzdem möchte sich Hertha nicht verstecken, jedoch auch kein alles oder nichts spielen. Erstaunlich finde ich, das Pal Dardai im Training mit zwei Sturmspitzen probte. Ibisevic und Selke sollen für Entlastung sorgen. Gespannt bin ich, ob er Duda wieder einbindet. Wenn nicht, so glaube ich, könnte sich ein Wechsel zum Winter oder spätestens zum Saisonende ankündigen. Das wäre schade. Auch weil Grujic zum Saisonende höchstwahrscheinlich nach Liverpool zurückkehrt.

Morgen um 18:30 wird das Spiel im Olympiastadion angepfiffen und bei einem Sieg könnte die Hertha punktemäßig zur Eintracht aufschließen. Einfach wird es nicht werden und die Heimniederlage der Eintracht gegen Wolfsburg schmeckte mir schon deshalb überhaupt nicht. Denn nun sind die Spieler, so bin ich überzeugt, heiß auf die Hertha um zu beweisen, dass Wolfsburg nur ein Ausrutscher war. Doch auch Hertha hat rechtzeitig zu diesem Spiel einen Sieg in Hannover eingefahren. Dieser war verdient und nicht erzittert. Das sollte der Mannschaft neues Selbstvertrauen geben.

Ich muss das mal loswerden

Am Montag fuhren wir zum Rathaus Treptow. Dort steht ein Weihnachtsbaum mit Kinderwünschen geschmückt und wir haben uns zwei Wünsche genommen um sie bedürftigen Kindern zu erfüllen.

Leider erwies sich ein Wunsch selbst in einer großen Stadt wie Berlin nicht so leicht erfüllbar. Ein 4-jähriger Junge wünscht sich „Experimentieren im Vorschulalter“. Also zogen wir los, um es zu kaufen. Doch das erwies sich als schwierig, ja kaum machbar. So schaute ich bei einem großen Internetversender nach und wurde fündig. Sofort wurde bestellt. Einen Tag später kam eine Mail mit dem Inhalt, dass es ihnen leidtut, es sei wohl ein technischer Fehler entstanden und die Ware wäre erst 2019 wieder lieferbar. Klasse, also stornierte ich.

Einen letzten Anlauf wollten wir noch starten, denn das enttäuschte Gesicht eines 4-jährigen Jungen zu Weihnachten, (auch wenn ich das nicht sehen würde, es ist ja anonym), das wollten wir einfach nicht hinnehmen. Ich habe einen großen Laden für Kinderspielzeuge angerufen. Und da erwischte ich eine unglaubliche Verkäuferin. Erst durchforstete sie den Laden bei sich, dann alle Filialen in Berlin, alles ohne Ergebnis. Da ich ihr mittlerweile erzählte wofür ich das Geschenk bräuchte war ihr Ehrgeiz jedoch dermaßen geweckt, dass sie auf die Website des Herstellers ging. Sie suchte dort eine ganze Weile, obwohl der Artikel auch dort nicht mehr vorrätig war, ließ sie nicht locker. Sie bat mich nochmals um Geduld (ich wollte schon aufgeben), und „bohrte“ weiter, bis sie schließlich die Artikelnummer fand.

Mit dieser Artikelnummer ging sie, als letzten Versuch auf die eigene Website und wurde fündig. Dort sollten noch 7 Artikel vorrätig sein und diese Information gab sie nun an mich weiter. Und tatsächlich konnte ich den Artikel bestellen und habe vor ca. 2 Stunden die Bestätigung erhalten, dass er an uns versendet wurde.

Ich habe mich natürlich bei der Dame herzlichst bedankt und leider vergessen mir ihren Namen geben zu lassen. Denn wer so engagiert ist, den sollte man auch mit einer Kleinigkeit belohnen. Zumindest mit einer lobenden Erwähnung beim Vorgesetzten. Denn für den Jungen der sich dieses Spiel wünscht, war sie so etwas wie ein guter Weihnachtsengel und auch wenn sie diese Zeilen wohl nie lesen wird, ich finde darüber, dass es noch Menschen gibt, die vieles versuchen, um ein Kind an Weihnachten glücklich zu machen, muss man einfach berichten. Ich kann dieser Frau eigentlich nicht genug danken.