Heute Abend gibt es die Sixties

Von 21:00-23:00 Uhr gibt es heute Abend Musik aus dem wohl verrücktesten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Wer also, wie ich, keinen Bock auf die EM hat, der kann ja mal reinhören.

Meinen Internetsender könnt ihr direkt unter unseren beiden Hunden in der rechten Spalte anklicken oder über ALEX und radio.de hören.

Oder einfach hier

https://laut.fm/songsauszweijahrhunderten

klicken.

Also dann, bis heute Abend. Ich werde da sein.

Ein Sternchen verändert keine Weltanschauung

Es geht die Diskussion durchs Land und spaltet mal wieder grandios. Offensichtlich geht es elitären Schichten unserer Gesellschaft nur noch darum, mit immer neuen Ideen spalterisch auf die Menschen einzuwirken.

Um was geht es? Natürlich ums Gendersternchen. Ich habe anfangs auch mit Sternchen gearbeitet, lehne es jedoch ab, sie weiter zu verwenden. Wer glaubt, dass in der breiten Bevölkerung ein Umdenken einsetzt, der irrt gewaltig. Denn wenn sich an der Denkweise der Menschen nichts ändert, nutzt auch ein Sternchen nichts. Nur scheinen das die elitären Kreise nicht zu kapieren.

Ich achte lieber jegliches Geschlecht und drücke das mit Respekt und nicht mit einem Sternchen aus.

So das musste mal geschrieben werden.        

Nun habt doch etwas Geduld!

Die Inzidenzen fallen erfreulich, die Impfungen gehen erfreulicherweise voran, wenn auch immer noch etwas zäh. Und schon geht es wieder los mit den Forderungen einzelner Politiker. Die Justizministerin im Bundestag möchte, dass man die Maskenpflicht prüft.

Warum frage ich mich. Es sei daran erinnert, dass die Inzidenzen zwar erfreulich niedrig sind. Jedoch sind sie noch immer höher als zur gleichen Zeit des Vorjahres und da wäre niemand auf die Idee gekommen, die Maskenpflicht anzuzweifeln.

Warum hat man keine Geduld und wartet erst einmal ab, wie sich die Lockerungen, die fast überall vollzogen sind, auswirken.

Natürlich ist die Maske gerade bei höheren Temperaturen, nervend. Das geht mir auch so. Auch ich könnte gerne darauf verzichten. Im Moment jedoch finde ich es verfrüht darüber nachzudenken. Etwas mehr Geduld wäre, so finde ich, der bessere Weg.

Lifestyle-Linke

Da wurden einige der Partei „LINKE“ jetzt aber so richtig ärgerlich. Sahra Wagenknecht hat in ihrem neuen Buch, das ich gerade mit großem Vergnügen lese, dargestellt, weshalb es in den Parteien der GRÜNEN, LINKEN und SPD, nach ihrer Meinung Lifestyle-Linke gibt.

Bisher konnte ich beim Lesen des Buches keine böswilligen Unterstellungen feststellen. Sondern erwischte mich eher dabei, dem was sie schreibt vollste Zustimmung zu geben.

Nun möchten einige „Parteigenossen“, dass Sahra Wagenknecht aus der Partei ausgeschlossen wird. Worüber ich nur mit dem Kopf schütteln kann.

Darf man in diesem Land seine Meinung nicht mehr frei äußern? Die GRÜNEN als Verbotspartei, die LINKEN nun als Zensurpartei?

Wen es interessiert, der sollte das Buch „Die Selbstgerechten“, von Sahra Wagenknecht lesen. Für mich ist sie eine der wenigen politisch tätigen in diesem Land die, wenn sie etwas sagt, tatsächlich weiß, wovon sie spricht. Die hart diskutieren kann, ohne zu verletzen. Und vor allem, die zu dem steht, was sie sagt und schreibt.

Durchlüften I

Moment mal: Quo vadis SPD?

Die ehemalig stolze Partei, scheint nichts unversucht zu lassen, um in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Es sei hier an die Wahl der Mitglieder zum SPD-Vorsitz erinnert. Dort gab es neben anderen Paaren die Kandidatenpaare Klara Geywitz/Olaf Scholz und Saskia Esken/Norbert Walter Borjans. Wie die Stichwahl damals ausging, ist bekannt. Offenbar trauten die SPD-Mitglieder ihrem Vizekanzler O. Scholz nicht zu, die Partei zu führen. Als Bundeskanzler Deutschland zu führen jedoch schon.

Franziska Giffey trat im Mai als Bundesministerin zurück, nachdem sich mehr und mehr verdichtete, dass die FU ihr den Doktorgrad aberkennen würde. Nachdem man ihr 2019 wegen der Plagiatsvorwürfe nur eine scharfe Rüge erteilte. Gestern gab die FU bekannt, dass ihr der Doktorgrad aberkannt wird. Als Bundesministerin trat sie zurück, Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin jedoch möchte sie bleiben. Das hat ein, wie der Schwabe sagt „Geschmäckle“. Im Bund für zu leicht befunden, für Berlin jedoch reicht das schon noch.

Sind sich die Genossinnen und Genossen eigentlich darüber im klaren wie das bei der Bevölkerung ankommt? Wenn in der SPD nicht schnell kräftig durchgelüftet wird, wird sie in ihrem eigenen Mief ersticken. Ich glaube, es ist 20 Sekunden vor 12. Dabei bin ich wahrscheinlich noch eher optimistisch.

Frauenpower auf Songs aus zwei Jahrhunderten

Heute Abend von 21:00 – 22:00 Uhr mache ich eine Sendung nur mit Songs von Sängerinnen. Die Idee hatte ich vor einigen Wochen und am heutigen Abend werde ich sie dann in die Tat umsetzen.

Mit dabei sind u. a. Shakira, Cher, Tina Turner, Amy Winehouse um nur einige zu nennen.

Wer Lust, hört einfach mal rein.

Den Link zur Sendung findet ihr rechts unter unseren Hunden.

Menschen zweiter oder dritter Klasse?

Rund 52 Prozent der Seniorinnen und Senioren sind wie ich Smartphoneverweigerer. Ich kann nur für mich schreiben und kenne die Beweggründe anderer Menschen nicht. Ich wüsste nicht, was ich mit so einem Ding soll.

Mein gutes altes Klapphandy, darüber hatte ich schon mal einen Artikel verfasst, ist so herrlich klein und leicht zu verstauen. Was soll ich mit einem klobigen Ding wie einem Smartphone. An ist mein Klapphandy ohnehin kaum. Alle zwei Jahre bekomme ich eine Mail meines Anbieters, dass meine Prepaid-Karte gesperrt wird, sollte ich sie nicht bald aufladen. So habe ich mittlerweile ein Guthaben von rund 60 € angehäuft. Ich telefoniere ja nicht mit dem Ding. Sondern habe es nur für Notfälle, die hoffentlich nie eintreten, dabei.

Doch mehr und mehr werden die Menschen zu Smartphones verleitet. Sie kommen sich mit so einem Ding unglaublich wichtig vor und jeder muss auch mithören, wenn man ein ganz wichtiges Telefonat führt. An jeder Ecke kann man mit einem Smartphone einen QR-Code runterladen, damit man es beim Geldausgeben leichter hat.

Immer wenn ich jemandem erkläre, ich habe kein Smartphone, werde ich schon fast mitleidig angeguckt. So nach dem Motto, ach wieder so ein Dummerchen, das mit dem Fortschritt nicht mitkommt. Dann denke ich mir, ach du armer Depp, ich bin unabhängig, du nicht.

Denn ich muss nicht immer und überall erreichbar sein. Weder jetzt, noch als ich noch berufstätig war.

Klar es gibt Berufe, da muss man erreichbar sein. Das ist völlig richtig. Heute jedoch glaubt fast jeder, er wäre so wichtig, dass es keine Zeit hat einen Anruf entgegenzunehmen, wenn man zu Hause ist um anderen nicht mit seinen oftmals geistlosen Gesprächen auf den Wecker zu gehen.

Wobei ich ehrlich genug bin, dass es mich mehr und mehr sauer macht, dass es schon fast ein muss ist, so ein Ding zu besitzen.