1200 Tote im Mittelmeer

Es war nur eine kleine Meldung in meiner Tageszeitung. Im ersten Halbjahr des Jahres 2022 sind ca. 1200 Menschen bei ihrem Fluchtversuch über das Mittelmeer ums Leben gekommen.

Wie geschrieben es war nur eine kleine Meldung. Denn sie sind mittlerweile nur noch Flüchtlinge 2. Klasse. Getreu dem Motto, ach ja, die gibt es ja auch noch.

Da läuft was schief!

You’ll Never Walk Alone scheint einer der Lieblingssätze des Bundeskanzlers zu sein. Doch ich frage mich, wer wird hier eigentlich verscheißert?

Shell hat seinen Gewinn verfünffacht. Nun langen die Strom- und Gasanbieter kräftig zu. Vattenfall erhöht hier in Berlin seine Preise um 12,9 Prozent. Nicht um 3 oder 4 nein um 12,9 Prozent. Auch diese Erhöhung wird sich wieder auf andere Preise auswirken.

Hier wird mit einer fadenscheinigen Begründung an Preisschrauben gedreht und versucht massive Gewinne aus dem Krieg in der Ukraine zu ziehen.

Und die Bundesregierung mischt kräftig mit. Auf all diese Erhöhungen erhöht sich natürlich auch der Gewinn aus der Mehrwertsteuer. Aber das bekommen wir ja alles gönnerhaft durch Herrn Lindner zurück. Natürlich sozial ausgewogen, die Reichen mehr, die Armen weniger.

Ich bin gespannt, wie lange das noch gut geht.

Aufgelesen


„Für einen Verein wie Hertha BSC geht es immer vorrangig darum, 40 Punkte und damit den Klassenerhalt zu erreichen.“

Fredi Bobic, Geschäftsführer Sport von Hertha BSC

Ach Hertha!

Union ist klasse, Hertha nur zweitklassig so lautet die Überschrift über einen Artikel des Berliner Stadtderbys.

Zwei Pflichtspiele der neuen Saison 7 Gegentore, an was erinnert das? 4 Tore in Braunschweig kassiert obwohl diese in ihren 2 Spielen in Liga 2 nicht eines schossen. Ja das war Pokal, ich weiß. Doch gestern war 1. Bundesliga und Union Berlin hat Hertha förmlich an die Wand gespielt.

Nach 2 Spielen sollte man noch nicht allzu schwarz sehen, doch ich befürchte, es kommt eher so, wie in meinem Artikel vor einigen Tagen geschrieben. Freundschaftsspiele in der Vorbereitung darf man nicht überbewerten, jedoch mit diesen hat Hertha die letzten fünf Spiele verloren. Gegen 4 unterklassige Mannschaften und eben Union. Selbstvertrauen baut man damit nicht auf.

Verliert Hertha am kommenden Sonnabend im Olympiastadion gegen Eintracht Frankfurt, geht das Zittern der letzten Saison nahtlos weiter.

Dümmer geht immer

In Berlin sollten zerschossene russische Panzer vor die russische Botschaft, Unter den Linden, gestellt werden um ein Zeichen gegen den russischen Angriffskrieg zu setzen. Jedenfalls nach dem Willen von zwei Initiatoren.

Jedoch wurde die Aktion vom zuständigen Bezirk Mitte abgelehnt. Zum Glück möchte ich schreiben. Wer natürlich mal wieder nicht seine Klappe halten konnte, ist der leider noch immer vorhandene Botschafter Melnyk. Er ruft das Bezirksamt und ganz besonders die Regierende Bürgermeisterin Frau Giffey dazu auf die Entscheidung zu überdenken.

Mal abgesehen davon, dass Herrn Melnyk innerdeutsche Angelegenheiten einen feuchten Kehricht angehen, finde ich, dass das Bezirksamt völlig richtig entschieden hat, solch einen, jedenfalls in meinen Augen, Schwachsinn, nicht zu genehmigen. Und ich hoffe sehr, dass das Bezirksamt bei seiner Entscheidung bleibt und der Senat sich raushält.

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Apropos Senat, die Regierende Bürgermeisterin Frau Giffey hatte angeregt, dass man bei zu vergebenden Straßennamen, stark beschossene Städte in der Ukraine berücksichtigen solle. Dazu schreibe ich nun lieber mal gar nichts. Sonst denkt vielleicht noch jemand, ich wäre gegen die Ukraine eingestellt. Was ich beileibe nicht bin.

Nur solche Aktionen halte ich für wenig geeignet, den Menschen in der Ukraine, und nur darum sollte sich alles drehen, zu helfen.

Vor der neuen Saison

Heute Abend beginnt mit dem Spiel Bayern München gegen Eintracht Frankfurt die Saison der 1. Fußball-Bundesliga.

Aus Berliner Sicht interessiert das Abschneiden von Hertha BSC und Union natürlich besonders. Beide Vereine gehen mit unterschiedlichen Erwartungen in die neue Saison. Bei Union hofft man wahrscheinlich auf eine ähnlich gute Saison wie die letzte. Auf Union gehe ich hier jedoch nicht weiter ein.

Wie steht es denn nun bei Hertha? Die Vorbereitung ist wie die letzten 3 Jahre auch in diesem Jahr eher zäh verlaufen.Der Handlungsspielraum von F. Bobic ist eben sehr klein. Er muss die großen Fehler seines Vorgängers ausbaden und erst einmal einige der teuer eingekauften Spieler loswerden, damit Geld für Neuverpflichtungen vorhanden ist. Doch es gibt kaum Angebote für die überteuert eingekauften Spieler, die außerdem noch dicke Gehälter einstreichen. Nur ein Beispiel, Piatek soll einen Jahresverdienst von 4,5 Millionen haben. Da frage nicht nur ich mich, wofür? Er dürfte die wohl größte Pleite sein, die M. Preetz und der Allwissende zu vertreten haben. Jedoch noch einige andere aus dieser kurzen, gemeinsamen „Schaffenszeit“ liegen Hertha schwer auf der Tasche. Hier wurde, ich habe es schon des Öfteren thematisiert, das Geld des Investors zum Fenster hinaus geschmissen. Daran wird Hertha noch einige Jahre zu knabbern haben.

Aktuell bilden 34 Spieler den völlig überzogenen Kader der Hertha. Dass dieser unbedingt verkleinert werden muss, dürfte jedem klar sein. Für den Trainer bedeutet das jedoch, er weiß nicht wie seine Mannschaft letztendlich aussehen wird. Durch die Krankheit von M. Richter, an dieser Stelle gute Besserung, bekam plötzlich Lukébakio wieder eine Chance. Ob er sie jedoch nutzen kann, bezweifle ich. Wie viele Chancen hatte er eigentlich schon, sich zu beweisen. Aus Wolfsburg kam er praktisch auch unfrankiert zurück. Auch bei den Wölfen konnte er nicht überzeugen. Auch einer der für 20 Millionen vom ehemaligen Geschäftsführer Sport eingekauft wurde.

Ein neuer Präsident bringt vielleicht etwas frischen Wind in die verstaubten Gänge der Hertha Geschäftsstelle. Marvin Plattenhardt ist der neue Kapitän, mit seinem Stellvertreter dem Prinzen ist das keine schlechte Wahl. Boateng ist der unbestrittene Leader, ob er nun spielt oder nicht und Marvin eine Konstante auf der linken Abwehrseite. Außer beim ehemaligen Trainer Korkut, aber über ihn braucht man, so glaube ich, kaum ein Wort verlieren.

Die letzte Saison zeigte, Hertha ist nicht mehr die Nummer 1 in Berlin. Auch für das morgige Eröffnungsspiel in der Alten Försterei ist Hertha klarer Außenseiter.

Doch wie stehen sie nun die Aussichten von Hertha BSC für die Saison 2022/23? Ohne allzu pessimistisch zu sein, wäre ich mit einer Saison zufrieden in der es nicht, wie die letzten drei Jahre um den Abstieg geht. Das dürfte jedoch wieder sehr schwer werden. Denn dazu sind die Gegebenheiten bei Hertha bedingt durch die schlimmen Fehler der Vergangenheit, einfach zu problematisch.

Noch mal 2 Stunden zum reinhören?

Am Freitag startet die 1. Bundesliga in die Saison und deshalb gibt es die „Blaue Stunde“ von ca. 20:30 Uhr – bis ca. 22:30 Uhr.

Mein Sender heißt zwar Songs aus zwei Jahrhunderten, jedoch wird es in dieser Sendung ausschließlich Songs aus dem 20. Jahrhundert geben.

Wer Lust und Zeit hat, kann ja mal reinhören. Ich werde höchstwahrscheinlich da sein.

Den Sender könnt ihr empfangen unter

https://laut.fm/songsauszweijahrhunderten

im Internet. Er kann jedoch auch über Tuneln, Radio.de, phonostar oder ALEXA empfangen werden. Oder ihr scannt ganz einfach den QR-Code rechts.

Die Sendung muss leider entfallen.