Letzter Tag im Oktober

Auch der heutige Tag brachte uns in Berlin und Umgebung herrliches Herbstwetter und so verabschiedete sich der Oktober mit sehr angenehmen Temperaturen.

Wir nutzten diesen schönen Tag um ein weiteres Stück des Oder-Spree-Kanals zu erwandern, und obwohl wir letzte Woche auf der anderen Seite des Kanals dachten, dass es auf der gegenüberliegenden Seite, auf der wir heute waren, nicht viel weiter gehen wird, wurden wir angenehm überrascht. Auch hier konnte man kilometerweit am Kanal und teilweise etwas versetzt im Wald wandern. Unsere Hunde fanden den Spaziergang mal wieder sehr spannend. Denn nachdem sie sich gegenseitig gejagt hatten, konnten sie ihre Pfoten im Wasser abkühlen.

Gleich am Anfang unserer Wanderung sahen wir Pilze von einer Größe, die ich bisher noch nie gesehen hatte. Leider kommt die Größe auf dem Foto nicht so richtig raus.

Nach einer langen Wanderung traten wir die Heimreise an und fuhren in einen herrlichen Sonnenuntergang.

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Die Doppelmoral der EU

BadawiIn Abwesenheit wurde dem saudischen Blogger Raif Badawi (Bildquelle: amnesty-basel.ch) der Sacharow-Preis der EU verliehen.

Verurteilt durch einen Staat, mit dem die EU und insbesondere die Bundesrepublik umfangreiche Waffengeschäfte tätigt. Ein ganz gefährlicher Blogger, der die unzumutbare Forderung stellte, in Saudi-Arabien Staat und Kirche zu trennen. Er plädierte zudem für Meinungsfreiheit und Toleranz. Eigentlich ganz selbstverständliche Wünsche. Jedoch nicht für einen Terrorstaat wie Saudi-Arabien. Er wurde verhaftet und zu 1.000 Peitschenhieben, von denen er bereits 50 erhalten hat, verurteilt. Außerdem bekam er 10 Jahre Gefängnis aufgebrummt und eine Geldstrafe im sechsstelligen Bereich. Das alles für ganz normale Wünsche.

Da kann man sein Gewissen schon mal mit einem Preis reinwaschen. Na dann weiterhin gute Geschäfte mit einem Schurkenstaat.

Ich muss die Telekom loben

Was habe ich nicht schon über die Telekom geschimpft. Bei unserem Umzug ging mit dem Telefon- und Internetanschluss so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte.

Aber heute wurde mir schnell geholfen. Auf unseren analogen Telefonen ging seit einiger Zeit die 0-Vorwahl nicht mehr. Wir konnten also nicht in andere Städte anrufen.

Also rief ich bei der Telekom an, und nachdem ich ca. 15 Minuten in der Warteschleife hing, war eine nette Frau in der Leitung, die mit mir einige Tastenkombinationen durchspielte. Leider ohne den gewünschten Erfolg. Als wir alles versucht hatten, hat sie mich weiter verbunden. Wahrscheinlich mit dem IT-Service und die Frau, mit der ich dann verbunden wurde, hatte sofort die Lösung parat. Der Cache in unserem Router hatte sich mit einer Vorwahl, die eventuell mal nicht richtig erfasst wurde, verhaspelt. Also leerte ich den Cache und alles war gut.

Den beiden Frauen beim Telekom-Service gebührt jedoch mein Dank. Sie waren nicht nur ausgesprochen nett, sondern auch sehr kompetent. Man muss auch mal loben, wenn etwas gut funktioniert und nicht nur meckern.

Fast vergessene Songs

1968 hatte Mary Hopkin ihren ersten großen Erfolg mit Those were the days. 1969 folgte ein von Paul McCartney geschriebener Song mit dem Titel Goodbye. Hier wollte der damalige Beatle testen, ob ein Song, der von ihm geschrieben wurde, auch ein Hit wird, wenn er nicht von den Beatles veröffentlicht wird. Und es wurde ein Hit. Platziert in Deutschland, Großbritannien, USA und der Schweiz.

Mary Hopkin und Goodbye

Moment mal: Aufreger?

Ich weiß nicht worüber ich mich mehr aufregen möchte. Über den Despoten vom Bosporus oder die unglaublich dümmliche EU.

Erdogan hat scheinbar jegliche Zurückhaltung abgelegt. Alles, was auch nur nach Opposition aussieht, wird von seinen Schergen niedergeknüppelt. Die Kurden werden von ihm mit Bomben traktiert und das alles unter den Augen der USA und der EU. Das Schlimme an der Geschichte ist, wie die EU diesem Erdogan in den Allerwertesten kriecht. Die Bundeskanzlerin reiste nach Ankara und gab auch noch Wahlhilfe. Weshalb hat sie sich mit keinem Politiker der Opposition getroffen?

Europa zerlegt sich weiter. Flüchtlinge aus Kriegsgebieten reichen, um die „schöne“ Europäische Ordnung aus den Fugen geraten zu lassen. Ungarn baut einen Zaun, Slowenien überlegt einen Zaun zu bauen und Kroatien ebenfalls. In Wien gibt es ähnliche Überlegungen und der Bayerische Ministerpräsident stellt der Bundeskanzlerin ein Ultimatum nach dem Anderen. Vielleicht nehmt ihr einfach mal die Bretter vor den Köpfen weg. Das wäre immerhin ein Anfang.

Die Regierung in Berlin steht wohl nur noch auf dem Papier. Denn Politik wird da kaum noch gemacht. Der Innenminister, mein ganz besonderer Freund, kehrt nun den harten heraus. Hätte er doch einfach nur vernünftige Politik gemacht und nicht alles schleifen lassen, dann hätte man ihm die Verantwortung auch nicht entziehen müssen. Jetzt auf einmal macht er auf Macher, LÄCHERLICH!!

Dieses Gezerre nutzt nur denen die ohnehin seit Monaten Stimmung gegen Flüchtlinge machen. Über 500 Einrichtungen in der gesamten Bundesrepublik, die als Flüchtlingsunterkünfte vorgesehen waren, wurden Opfer eines Brandanschlages. Bei Demonstrationen werden Galgen gezeigt mit den Namen derer, die daran baumeln sollten. In Köln wurde die Kandidatin für das Bürgermeisteramt niedergestochen. Wie weit muss es eigentlich noch kommen?

In eigener Sache

Bisher hatte ich 10 Kommentare und Antworten geschaltet. Es zeigt sich, dass diese Regelung optisch völlig daneben ist. Die letzten Kommentare bzw. Antworten sind oftmals kaum noch lesbar.

Deshalb habe ich das Ganze auf 4 Kommentare plus Antworten eingeschränkt. Ich hoffe, dass es dadurch übersichtlich bleibt. Also bitte nach 4 Antworten besser nicht mehr auf den Antwortbutton klicken, sondern von vorne beginnen. Alles klar? Ich hoffe ihr könnt bis 4 zählen. 😀

Vergesst alles, ich bin wieder auf 10 Antworten gegangen. 4 ist auch blöd!!!

Goldener Oktober

Am Anfang schwächelte der Oktober gewaltig und zeigte sein eher nasses Gesicht. Das hat sich mittlerweile grundlegend geändert und er zeigt sich von seiner besten Seite. Wunderbares Herbstwetter verwöhnt uns seit Tagen und das hat uns gestern wieder zu einem unserer längeren Spaziergänge animiert. Wir fuhren mal wieder ins Brandenburger Land und unsere Hunde genossen einen wunderschönen Spaziergang, der uns an insgesamt drei Seen vorbeiführte. Ein paar Fotos mit leider letzten Herbstimpressionen hab ich auch noch geknipst.

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Abendstimmung mit jungen Schwänen am Karpfenteich bei Summt.

Spielverderber!

Rauchen und saufen sind zumindest der Gesundheit nicht förderlich. Es gibt zwar einen Raucher der mittlerweile weit über 90 Jahre alt ist, jedoch könnte er die große Ausnahme sein.

Doch nun hat die Weltgesundheitsorganisation auch Schinken, Speck und Salami in dieselbe Risikokategorie wie Tabak, Alkohol und Asbest eingeordnet. Soll heißen, auch beim Verzehr der Wurst besteht ein erhöhtes Krebsrisiko.

Des weitern ist auch unverarbeitetes Fleisch wahrscheinlich krebserregend. Wer bitte isst unverarbeitetes Fleisch? Ich frage mich was ist eigentlich überhaupt noch gesund? Gemüse ist voller Pestizide und das Fleisch voller Hormone oder Antibiotika.

Sollen wir das Essen komplett aufgeben? Das geht ja wohl auch nicht. Also rauchen, saufen und essen wir weiter hemmungslos. Irgendwann ist eh Schluss und dann haben wir wenigstens gelebt, oder?

Blöd nur, dass ich weder rauche noch saufe. Aber die Wurst werde ich weiterhin einpicken und ein anständiges Stück Fleisch muss auch sein. Zwar nicht jeden Tag, aber doch mehrmals die Woche.

Nervende Laubbläser

laubbläserWer die Dinger erfunden hat, dem müsste man … Sie sind laut, sie machen nur Dreck, wirbeln das Laub auf und dann? Ich finde das ist die unsinnigste Erfindung seit Langem. Mir tun nur die leid, die mit den Dingern arbeiten müssen und den ganzen Staub schlucken. Nein Laubbläser braucht kein Mensch, finde ich jedenfalls.

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