Watschen-Horst

Als ich die heutige Tagesschau guckte, hatte ich einen Moment die Augen geschlossen und erschrak. Ich glaubte beim CSU-Parteitag Franz-Josef Strauß zu hören, riss die Augen auf und es war Horst Seehofer. Er hörte sich tatsächlich einen Moment wie der „Alte“ an. Na ja stimmlich, denn Format hatte der ehemalige Bayerische Ministerpräsident Franz-Josef Strauß jede Menge mehr als der jetzige Ministerpräsident. Auch wenn ich mit der Politik von F.-J. Strauß nichts anfangen konnte, so war er doch ein kluger Kopf.

Überhaupt der Herr Seehofer, er watschte die Bundeskanzlerin gestern ca. 10 Minuten links und rechts ab und sie stand daneben wie ein Schulmädchen. Man stelle sich mal vor, so wäre er mit H. Schmidt oder H. Kohl umgegangen. Keine 3 Minuten hätten die das mitgemacht und wären entweder gegangen oder ihm so ins Wort gefallen, dass ihm alles vergangen wäre.

Mir ist das eigentlich egal, wenn sich CDU und CSU gegenseitig vernaschen. Nicht egal ist mir allerdings, dass dem Land im Moment eine starke Führungspersönlichkeit fehlt. Die Kanzlerin ist nur noch eine Karikatur ihrer selbst, der Vizekanzler, na ja und der „starke Mann“ aus Bayern ist für mich …, nein das schreibe ich lieber nicht.

Wo sind sie geblieben?

 

Als ich heute durch „unseren“ Wald mit den Hunden schlenderte, hing ich meinen Gedanken nach. Das ging, weil es sehr ruhig im Wald war, was an einem Sonnabend eher ungewöhnlich ist, da der Wald inmitten eines Wohngebietes liegt.

Seit 15 Jahren spazieren wir nun durch diesen Wald. Erst mit Butch unserem Stafford und nun mit den beiden Räubern. Allerdings sind unsere Spaziergänge immer weniger geworden. Der Wald hat sich sehr verändert und ist heute eher ein Park. Aber immer trafen wir 2 alte Damen im Wald. Sie hatten stets ein paar nette Worte für unseren Butch übrig. Das war nicht selbstverständlich, denn vor einigen Jahren herrschte große Hysterie um gerade diese Hunde. Aber sie sagten immer, der ist so nett. Der schaut schon so lieb. Sie freuten sich sehr, als wir ihnen eines Tages mit ihm begegneten und er keinen Maulkorb mehr tragen musste. Und er freute sich immer wenn sie gegenseitig untergehakt des Weges kamen. Da waren ihm wieder einige Streicheleinheiten sicher.

Später trafen wir sie mit Timmy und Anke im Wald und sie waren sehr traurig, dass Butch gestorben war. Waren aber sofort von den beiden begeistert. Und stets hatten sie Vogelfutter dabei, um es an einer Stelle im Wald abzulegen. Leider trafen wir die beiden alten Damen immer weniger und seit 2 Jahren bleibt der Platz an dem sie stets das Vogelfutter ausstreuten leer.

Da die beiden Damen sehr alt waren, ist zu befürchten, dass wir sie wohl nie wieder treffen werden. Komisch gerade heute musste ich ganz intensiv an die beiden denken und wie ich die kurzen aber sehr herzlichen Gespräche mit ihnen vermisse.

Fast vergessene Songs

Ein englischer Rockmusiker, der eher den Psychedelic-Rock auf seine Fahnen geschrieben hatte, landete im Jahr 1967 einen Riesenhit. Bekannt wurde Keith West durch seine Teilnahme an der „A Teenage Opera.“ Ein Song daraus sollte sein größter, ja sein einziger Erfolg in den Charts werden.

Mit dem Song „Excerpt from a Teenage Opera“ schaffte er es im Jahr 1967 sowohl in der deutschen wie auch in der englischen Hitparade auf Platz 2 und der Song, der auch unter dem Namen „Grocer Jack“ verkauft wurde, erwies sich als Millionensong.

Doch danach wurde es wieder still um Keith West und der Song wird heute kaum noch gespielt und ist in Vergessenheit geraden. Ich finde völlig zu unrecht.

Keith West und Excerpt from a Teenage Opera