Fast vergessene Schlager

Heute geht es um eine Sängerin, von der mir eigentlich nur ein Titel aus dem Jahr 1966 in Erinnerung ist. Marion Maerz war mit dem Titel „Er ist wieder da“ in diesem Jahr für einige Wochen in der deutschen Hitparade. Sie hatte wohl noch einige Titel aufgenommen, die allerdings an den Erfolg dieses Titels in keinster Weise anknüpfen konnten. Auch der genannte Schlager ist wohl längst vergessen.

Moment mal: Was soll das werden?

Nun brodelt es schon wieder bei den „geliebten“ Schwesterparteien CDU/CSU. Nach dem Potsdamer Burgfrieden grummelt es gewaltig und das ist langsam mehr als peinlich.

Der bayerische Ministerpräsident grollt über das „wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin. Er meint wir schaffen das beim besten Willen nicht. Nach einer Umfrage glaubt das übrigens mittlerweile die überwiegende Mehrheit der Deutschen nicht mehr. Na gut Umfragen sind so eine Sache, Seehofer jedoch springt sofort auf das galoppierende Pferd „Panik“ auf. Er wolle jedoch keinen Streit mit der CDU sagte er.

Wenn die bayerische CSU glaubt, der Politik der Bundeskanzlerin nicht mehr folgen zu können, was wahrscheinlich viele vollkommen nachvollziehen können, denn Politik ist das, was die Kanzlerin praktiziert nun wahrlich nicht, weshalb zieht sie dann nicht konsequenterweise ihre Minister aus der Bundesregierung ab? Das wäre dann wenigstens konsequent. Aber so weit möchte es der Herr Seehofer nicht kommen lassen. Ihm ist natürlich klar, dass die Regierung die CSU nicht zum Weiterregieren braucht. Und seine Bundesminister in der Regierung ohnehin nur eine Statistenrolle spielen.

So verpufft die Kritik aus der CSU, wie sie immer verpuffte und dann gibt es mal wieder ein klärendes Gespräch unter „Parteifreunden“ und alle sind glücklich und zufrieden. Und wurschteln weiter und weiter, und wenn sie nicht abgewählt werden immer weiter.

Moment mal: Schweigend vieles sagen

Schweigend vollbrachte Papst Franziskus große Gesten bei seinem Besuch in Auschwitz.  Vor diesem Papst habe ich, bekennender Atheist, großen Respekt.

Respekt auch vor seinem Verhalten gegenüber der polnischen Regierung. Dieser hat er mit freundlichen jedoch klaren Worten zu verstehen gegeben, dass das Verhalten gegenüber Menschen die in Not sind und Hilfe benötigen, also Flüchtlingen, alles andere als christlich sei. Das wird den „Superkatholiken“ nicht gefallen haben, wie man an den versteinerten Minen erkennen konnte.

Und es war kein Tor, so!

Wir schreiben den 30. Juli 1966 und es sollte ein großer Tag werden für die deutsche Fußballnationalmannschaft. Übrigens genau wie heute war es ein Sonnabend, an dem das Endspiel zur Fußball-WM im ehrwürdigen Londoner Wembleystadion stattfand. Ohne 6000 Polizeibeamte, ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen es waren eben andere Voraussetzungen damals. Der unsägliche 2. Weltkrieg war gerate einmal 21 Jahre beendet und Deutschland zählte nun wahrlich nicht zu den beliebtesten Ländern.

Die englische Presse tat ihr übriges, um Stimmung gegen die deutsche Mannschaft und Deutschland überhaupt zu machen. Schon nach dem 2:1 Erfolg der deutschen Mannschaft im Halbfinale gegen Russland schrieb man über Stalingrad in der Boulevard-Presse und zum Endspiel rollten die deutschen Panzer wieder an. Wer kann sich nicht an die komische Choreografie im neuen Wembleystadion anlässlich des CL-Endspiels zwischen Bayern München und dem BVB erinnern? Aber das ist eine andere Geschichte.

An diesem denkwürdigen 30. Juli 1966 als genau vor 50 Jahren sollte es ein Tor geben, das auch heute noch für reichlich Gesprächsstoff sorgt. Dieses ominöse Wembley–Tor. War er drinnen oder doch nicht? Wurde die deutsche Mannschaft von russischen Schieds- und Linienrichtern um den Titel gebracht? Es war ohnehin merkwürdig den Schiedsrichter eines Landes pfeifen zu lassen, dessen Nationalmannschaft von der deutschen Mannschaft im Halbfinale rausgeworfen wurde. Jedoch was die wenigsten wissen, hätte auch einer der Superstars des Turnieres Franz Beckenbauer, überhaupt nicht spielen dürfen. Er hatte gegen Russland seine 2. Verwarnung bekommen, gelbe und rote Karten gab es damals noch nicht und wäre gesperrt gewesen. Doch die FIFA weigerte sich, die Verwarnung anzuerkennen. Man wollte den Star im Endspiel sehen. Ja die FIFA ging schon damals eigenartige Wege.

Wir saßen damals wie gebannt vor den Fernsehgeräten und konnten es nicht fassen, dass dieser Ball im Tor war und die deutsche Mannschaft durch ein Tor, das keines war, oder etwa doch, um den Weltmeistertitel gebracht wurde.

Übrigens es war der letzte große Auftritt einer englischen Nationalmannschaft. Nie wieder errang sie einen Titel. Es gibt eben doch noch Fußballgerechtigkeit, manchmal jedenfalls.

Moment mal: Wir schaffen das?

Politiker und Politikerinnen in Deutschland können sich eigentlich viel erlauben. Sie können die Wählerinnen und Wähler im Wahlkampf belügen, sie können Lobbyisten sein und vieles mehr. Nur eines dürfen sie nicht, die Wahrheit sagen.

Das musste schon Oskar Lafontaine als damaliger Kanzlerkandidat erfahren. Er sagte die deutsche Einheit würde eine Menge Geld kosten, hören wollte das niemand. Da zog man lieber den Märchenkönig aus der CDU vor und nach den nächsten 4 Jahren war man diesen endgültig leid. Selbst eingefleischte CDU-Wähler wollten Kohl nicht mehr als Kanzler haben und das Ergebnis ist bekannt.

Oskar Lafontaine hätte seine Ehefrau eigentlich warnen müssen, sie mögen sich diplomatischer ausdrücken. Jedoch was ist eigentlich an der Aussage von Frau Wagenknecht so verwerflich, ja wie man in der Linkspartei faucht ausländerfeindlich? Was hat sie so bösartiges losgelassen, um so von der eigenen Partei angegriffen zu werden? Die Zeitungen „Die Zeit“ und der „Tagesspiegel“ finden sogar sie schüre den Ausländerhass und im heutigen „Tagesspiegel“ stellt man sie auf eine Stufe mit Frauke Petry.

Darf man in diesem Land Wahrheiten oder was man für seine Wahrheit hält nicht mehr sagen? Müssen die Meinungen mit der der Bundeskanzlerin konform gehen, die in ihrer heutigen Pressekonferenz nicht viel mehr zu sagen hatte als, „wir schaffen das.“ Für dieses Gelaber hätte sie ihren Urlaub nicht unterbrechen müssen. Sie die zu dem Amoklauf in München fast einen Tag geschwiegen hatte. Da hatten Obama, Hollande und Putin schon längst ihre Anteilnahme bekundet. Nur von der Kanzlerin kam nichts. Sie tauchte, wie immer wenn es brenzlig wird, erst einmal ab.

Schon deshalb kann ich die Aussage von Frau Wagenknecht verstehen und als Hetze gegen Flüchtlinge habe ich sie auch nie verstanden.

Was ist an dieser Aussage nun falsch?

Fast vergessene Songs

Komisch, was ein Regenguss wie gestern in einem auslösen kann. Als ich so aus dem Fenster sah und die Wassermassen nur so hinabfielen musste ich an einen alten Song von Creedence Clearwater Revival denken den ich schon lange nicht mehr gehört hatte. Viele Songs von CCR werden zwar heute noch im Radio gespielt, der jedoch ist meist nicht dabei. Also werde ich ihn mal wieder ins Gedächtnis zumindest von euch zurückrufen. Oder kennt ihr Have you ever seen the rain? etwa überhaupt nicht? Na dann würde es aber Zeit werden, dass ihr ihn kennenlernt.

Allerdings glaube ich, dass es sich bei dem Video weniger um CCR sondern um die neue Gruppe von John Fogerty (ehemaliger Leadsänger von CCR) handelt. Egal er sang den Song ja auch bei CCR.

Anwohner gegen Lollapalooza

Die Proteste gegen die geplante Veranstaltung im Treptower Park gehen weiter. Angeblich sei noch nichts entschieden so der Baustadtrat von Treptow-Köpenick.

Die Veranstalter kommen angeblich für die Kosten eventueller Beschädigungen auf so sagten sie bei der Bürgerversammlung, über die ich berichtete. Heute nun las ich im Tagesspiegel, dass der Bezirk Mitte den 400.000 Euro hinterher rennt die es von den Veranstaltern des E-Rennens auf der Karl-Marx-Allee geben sollte. Ähnlich wird es im Treptower Park sein. Der Senat zeigt mal wieder, wie weltmännisch die Stadt ist und die Bezirke bleiben auf den Schäden sitzen.

Bleibt zu hoffen, dass die Bürgerinitiative die das Festival notfalls mit einer Klage verhindern möchte, Erfolg hat. Wer eine Veranstaltung in einem Park der gerade für 13,5 Millionen saniert wurde, genehmigt ist fern jeglicher Realität.

Am 18. September sind Wahlen, und da es nur eine Woche nach dieser Veranstaltung an die Wahlurnen geht, könnten sich einige Bezirkspolitiker eventuell doch noch Gedanken darüber machen, wie die Wähler es finden, wenn man sie verarscht.

http://video.tagesspiegel.de/anwohner-wollen-kein-lollapalooza-im-treptower-park.html?do=read

Moment mal: Muss ich das verstehen?

 

Das Attentat von Ansbach wurde von einem Syrer verübt, der in der Bundesrepublik kein Asyl bekam und nach Bulgarien abgeschoben werden sollte. Er war schon des Öfteren auffällig geworden jedoch fanden Richter, dass eine Abschiebung nach Bulgarien, dort war er zuerst registriert worden, dem Syrer nicht zuzumuten sei.

Jetzt nur zu meinem Verständnis, weshalb ist ihm eine Abschiebung nach Bulgarien nicht zumutbar, obwohl dieses Land Mitglied der EU ist, also die Richtlinien der EU befolgen müsste. Soll heißen eine menschenwürdige Behandlung nach EU-Recht.

Ich bin erschüttert bin ich doch mit dem bayrischen Ministerpräsidenten und dem bayerischen Innenminister einer Meinung. Wie konnte das geschehen, soweit ist es jetzt schon gekommen. Jedoch finde ich deren Meinung, die übrigens quer durch die Parteien auf breite Zustimmung stößt, wer keine Aufenthaltsberechtigung oder kein Asyl in der Bundesrepublik bekommt, sollte schnellstens abgeschoben werden. Es gibt viele Menschen, denen man dann noch effektiver helfen kann.

Damit hier keine Irrtümer entstehen, ich bin weiterhin der Auffassung, wer Hilfe braucht, soll sie in diesem Land auch bekommen. Wenn man allerdings feststellt, dass die Gründe für ein Bleiberecht nicht ausreichend sind, dann muss man auch konsequent sein. Sonst macht man sich irgendwann auch unglaubwürdig.