Anwohner gegen Lollapalooza

Die Proteste gegen die geplante Veranstaltung im Treptower Park gehen weiter. Angeblich sei noch nichts entschieden so der Baustadtrat von Treptow-Köpenick.

Die Veranstalter kommen angeblich für die Kosten eventueller Beschädigungen auf so sagten sie bei der Bürgerversammlung, über die ich berichtete. Heute nun las ich im Tagesspiegel, dass der Bezirk Mitte den 400.000 Euro hinterher rennt die es von den Veranstaltern des E-Rennens auf der Karl-Marx-Allee geben sollte. Ähnlich wird es im Treptower Park sein. Der Senat zeigt mal wieder, wie weltmännisch die Stadt ist und die Bezirke bleiben auf den Schäden sitzen.

Bleibt zu hoffen, dass die Bürgerinitiative die das Festival notfalls mit einer Klage verhindern möchte, Erfolg hat. Wer eine Veranstaltung in einem Park der gerade für 13,5 Millionen saniert wurde, genehmigt ist fern jeglicher Realität.

Am 18. September sind Wahlen, und da es nur eine Woche nach dieser Veranstaltung an die Wahlurnen geht, könnten sich einige Bezirkspolitiker eventuell doch noch Gedanken darüber machen, wie die Wähler es finden, wenn man sie verarscht.

http://video.tagesspiegel.de/anwohner-wollen-kein-lollapalooza-im-treptower-park.html?do=read

2 Kommentare zu “Anwohner gegen Lollapalooza

  1. WernerBln sagt:

    In dem Thema bin ich als „Wessi“ natürlich Outsider. Was mich trotz fehlender Detailkenntnisse allerdings von Ihrer Meinung überzeugt, ist der Umstand, dass ein gerade für Mio sanierter Park zum Schauplatz eines derartigen „Events“ werden soll mit dem ich persönlich nun gar nichts anfangen kann aber selbst wenn es die Wiener Philharmoniker wären: Schwachsinn! Danach kann man mit Sicherheit das Gelände nochmal sanieren (oder auch nicht), wir haben es ja!

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    • sigurd6 sagt:

      Ich bin ja auch gelernter „Wessi“ jedoch ist das einer der Punkte, die man einfach nicht verstehen kann. Obwohl mir ist schon klar, weshalb man diese Veranstaltung in Treptow durchdrückt, denn sie wird stattfinden, falls es nicht einen höchstrichterlichen Einspruch gibt. Der Berliner Senat war mal wieder unfähig einen Vertrag auszuarbeiten. Tempelhof steht nicht zur Verfügung und deshalb droht eine Konventionalstrafe.

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