Idiotie kennt keine Grenzen

Es war nicht anders zu erwarten. Wenn es eine idiotische Bewegung in den USA gibt, so kann man darauf warten, bis die ersten Knallköpfe in Europa dies nachmachen.

Als die ersten Meldungen von Horror-Clowns aus den USA bei uns veröffentlicht wurden, sagte ich zu einem Bekannten, dass wir darauf warten können, bis es auch in Deutschland angekommen ist. Allerdings so schnell hätte ich es dann doch nicht erwartet. Mittlerweile gibt es aus verschiedenen Regionen der Bundesrepublik Meldungen über diese Knallköpfe, die sich offensichtlich nicht bewusst sind, wie sehr sie Menschen damit erschrecken können.

Und wenn irgendein Hirni, Verzeihung aber ein anderer Ausdruck wäre eine Verharmlosung, glaubt wenn man mit einer Kettensäge auf einen Menschen, wenn auch nur zum „Spaß“, losgeht ist das lustig, so ist das kein Kavaliersdelikt.

Literaturnobelpreisträger Bob Dylan arrogant?

Das hat die Juroren aber reichlich irritiert, sie verleihen einen Nobelpreis und der ausgezeichnete meldet sich nicht und straft sie so mit Nichtachtung. Tief getroffen wirft man ihm nun vor das sei arrogant. So etwas habe es noch nie gegeben, dass ein ausgezeichneter sich nicht meldet.

Was ist daran arrogant, dass Bob Dylan nicht vor lauter Freude ausrastet für einen Preis, der eben genau das ist, was er ist, ein Preis. Somit eine Auszeichnung unter vielen in seinem langen Musikerleben. Ich würde mich nicht wundern, wenn er zur Preisverleihung nach Stockholm reisen würde und dort verkündet, „ich nehme diesen Preis nicht an“. Die dummen Gesichter möchte ich dann sehen.

Die ganze Nobelpreisverleihung ist doch eh nur eine hochgeputschte Veranstaltung unter vielen.