Guten Rutsch …

… und die besten Wünsche für das Jahr 2017 wünsche ich allen die hier mitlesen.

„Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüsst,
doch vor allen Dingen
Das, worum du dich bemühst
möge dir gelingen“.

Wilhelm Busch

 

Tschüss bis 2017 und

Gute Vorsätze oder wie??

Na wie ist es, immer wenn einem Jahr die Luft ausgeht, nehmen sich viele Menschen für das folgende Jahr vor, es wird ganz anders werden. Ja es werden Vorsätze geschmiedet und doch weiß man genau, die meisten sind nach spätestens einer Woche ohnehin Makulatur.

Also ich gehe vorsatzlos in das Jahr 2017 und Ihr? Nun bin ich aber gespannt.

Fast vergessene Songs

Über die Gruppe, die den heutigen Song spielte, na ja spielte ist schon fast übertrieben, denn meist sangen sie nur und eine andere Band spielte die Musik ein, kann man, so glaube ich schreiben, sie waren die erste Plastikgruppe. So nannte ich sie damals. Die Bandmitglieder der Gruppe The Monkees wurden 1965 in einer Anzeige gesucht und unter über 400 Bewerbern herausgesucht.

Man benötigte sie für die gleichnamige Fernsehserie und zeigte ihnen in einem Schnellkurs einige „Grundregeln“ im Umgang mit Musikinstrumenten. Viel übrig habe ich für solche Synthetikgruppen nicht. Um so erstaunlicher ist es, dass noch ein einigermaßen vernünftiger Sound herauskam. Jedenfalls für die 60er Jahre. Die Gruppe bestand von 1965 bis 1969 und im Jahr 1968 bekam sie sogar den bronzenen Bravo Otto hinter den Bee Gees und den Beatles.

Knut Kiesewetter †

Soeben erreicht mich die Nachricht, dass mein absoluter Lieblingssänger der deutschen Musikszene Knut Kiesewetter heute im Alter von 75 Jahren in seinem Haus verstorben ist.

Er war ein Jazzsänger, Komponist, Liedermacher, Produzent und Schriftsteller. Seine Musik hat mir immer viel Freude bereitet. Seine Plattdeutschen Lieder mag ich besonders. Nun ist auch seine Stimme für immer verstummt. Bleibt uns jedoch auf Tonträgern erhalten.

Mein aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie.

Ein kleiner Test

Heute werde ich einen kleinen Test veranstalten. Ich musste unbedingt mein neues Mikrofon testen und habe einen Text einfach als Kommentar gelesen. Nun frage ich Euch. Was gefällt Euch besser, der geschriebene Text oder der gesprochene. Beginnen wir dann also mit dem geschriebenen Text:

Jetzt aber schnell nach 2017

Das Jahr 2016 neigt sich seinem Ende entgegen und überall gibt es Jahresrückblicke da kann ich mich ganz kurz fassen.

Der Anfang von 2016 war schon turbulent um es freundlich zu formulieren. Massengrapschen in Köln und wie sich später herausstellte auch in Hamburg empörte die Nation und nur wenige Täter wurden tatsächlich überführt. Amokläufe und Selbstmordattentate hatten auch in diesem Jahr Hochkonjunktur.  Und was für Antworten hatten „unsere Politiker*innen“? Gesetze verschärfen und nochmals Gesetze verschärfen.

In der Türkei sollte ein Putsch den Diktator, der offiziell bis zum Putschversuch noch keiner war, gestürzt werden. Dabei stellte sich das an sich putscherfahrene Militär jedoch so blöd an und die Regierung war offenbar sehr gut auf einen sogenannten Putsch vorbereitet, dass er nach 2 Stunden eigentlich schon gescheitert war. Jedoch nutzte der Machthaber den sogenannten Putsch zum Großreinemachen. Man könnte, wenn man böswillig wäre, was natürlich niemand ist, auch sagen, dieser sogenannte Putsch kam ihm gerade recht.

Die Briten haben auf Europa keine Lust mehr und machten den BREXIT komplett. Allerdings sehr zum Unmut der jüngeren Generation des Königreiches. Die maulten die Alten hätten gegen Europa gestimmt und ihre Zukunft verbaut. Nun wären sie zur Abstimmung gegangen wäre der Austritt aus der EU eventuell verhindert worden. Doch dummerweise gab es dafür wohl keine App. Aber noch scheint hier das letzte Wort ohnehin noch nicht gesprochen.

Lustig war es in den USA. Ein Wahlkampf wie ihn Hollywood nicht besser hätte inszenieren können liegt hinter den Amerikanern*innen. Es Trumpelte gewaltig und keiner konnte sich vorstellen, dass er der neueste Chef der USA werden würde. Nun er ist es noch nicht und einige Wahlmänner knurren zwar gewaltig, wählten ihn dann aber doch mit großer Mehrheit. Obama jedenfalls hat den Hauptschuldigen schon längst erkannt. Putin dieser Bösewicht hat ganz massiv in den Wahlkampf eingegriffen und die arme Hillary hatte keine Chancen gegen diesen Fiesling aus Moskau.

Ein amerikanischer Präsident von Russlands Gnaden, so sieht er also aus, der neue amerikanische Traum. Niemand sieht jedoch die große Chance darin. Putin und Trump werden alle Probleme einvernehmlich lösen. Sie verstehen sich doch so gut und der neue designierte Außenminister ist ebenfalls ein Putinfreund. Und so werden Putin und sein Freund Trump gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten.

Berlin hat einen neuen Senat. ROT/ROT/GRÜN oder wie es sich ganz schnell durchsetzte R2/Grün. Aber ups da gab es schon mal gleich einen Aufreger. Ein Staatssekretär war früher hauptamtlich bei der Stasi und wusste das nicht mehr. Also an die Stasi und, dass er da mal vorbeischaute, daran konnte er sich nach einiger Überlegung schon noch erinnern, jedoch, dass er dort mal fest angestellt war, wusste er überhaupt nicht.

Na dann Prosit Neujahr!

Und nun mein Gesabbel:

Komischer Spruch?

Zwischen den Jahren, äh wie jetzt? Zwischen den Jahren, wo sind die, die zwischen den Jahren sind? Hoffentlich verlaufen sie sich nicht und verlieren nicht den Weg ins Jahr 2017. Also Spaß beiseite ich finde das ist ein merkwürdiger Spruch.

Es gibt kein zwischen den Jahren. Am 31. Dezember 0:00 Uhr ist Sense mit 2016 und 2017 beginnt. Da ist nichts zwischen. Oder doch? Wie findet Ihr diesen Spruch?

Moment mal: Applaus, Applaus?

Der Anschlag am Breitscheidplatz hat die Wahrnehmung einiger Politiker offensichtlich vollends verwirrt. Als wäre der Anschlag nicht schon schlimm genug, nein einige Politiker müssen sich auch noch auf Kosten der Toten und Verletzten profilieren oder versuchen es wenigstens.

So der bayerische Ministerpräsident H. Seehofer der sofort im Anschluss an eine Gedenkminute seiner Regierung forderte man müsse die gesamte Flüchtlingspolitik überdenken. Und Politiker aus CDU und SPD stimmten auch noch eifrig ein. Gesetze müssen verschärft und die Videoüberwachung intensiviert werden. Wohl wissend, dass man die bestehenden Gesetze nur konsequent anwenden müsste und eine verstärkte Videoüberwachung mit Sicherheit solche Anschläge nicht verhindern wird. Im Gegenteil, Terroristen werden die Überwachungsvideos eher als Trophäe ihren verblendeten „Mitstreitern“ vorführen und sich feiern lassen. Diese immer wiederkehrenden Sprüche zeigen nur eines, die Politiker*innen möchten davon ablenken, dass sie es versäumten den zuständigen Organen eindeutige Anweisungen zu geben. Asylanten, deren Asylanträge abgelehnt wurden, müssen eben konsequent abgeschoben werden. Flüchtlinge und Asylbeantragende von Dehnen man weiß, dass sie mit mehreren Identitäten rumlaufen, gehören in Gewahrsam genommen. Wie kann es sein, dass solche Menschen frei herumlaufen? Das war z. B. beim Attentäter vom Breitscheidplatz der Fall.

Auch ist es einigermaßen unverständlich, mehrfach vorbestrafte Asylanten nicht abzuschieben. Wer vor einem Krieg flieht, und in einem Land, in dem er sich ein besseres Leben verspricht, mehrfach strafrechtlich auffällig wird, der hat sein Bleiberecht verspielt. Dazu gehört jedoch eine konsequente Durchsetzung der bestehenden Gesetze und keine Larifaripolitik. Dann muss man nicht jedes mal nach schärferen Gesetzen schreien.

Als ob die ganze Chose nicht schon schlimm genug wäre, nein ein CSU-Politiker aus Bayern setzte nun noch einen drauf. Die Polizeibeamten, die den Attentäter in Mailand erschossen haben, solle man mit dem Bundesverdienstkreuz auszeichnen. Wenn das Geschehen von Mailand richtig dargestellt wurde, so haben die Polizisten in Notwehr geschossen. Sie wussten weder wen sie vor sich hatten, noch hatten sie Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Sie handelten auf das Ziehen der Waffe des mutmaßlichen Terroristen. Er wurde bei dem Schusswechsel getötet und der Polizist der ihn tödlich getroffen hat wird damit erst einmal fertig werden müssen. Ich glaube nicht, dass man es ohne Weiteres wegsteckt, einen Menschen erschossen zu haben. Auch wenn es in Notwehr geschah. Schon deshalb finde ich den Vorschlag des CSU-Politikers, auch wenn er sich dafür sicherlich des Applauses vieler Menschen sicher sein kann, unappetitlich. Das C im Parteinamen steht für was?