Ein sogenannter Problemwolf …

… soll abgeknallt werden. Im Behördendeutsch liest es sich natürlich feiner, „aus der Natur entnommen werden“, heißt es da. Im Landkreis Görlitz (Sachsen) ist ein Wolf unterwegs der sich, wie es behördlich heißt, auffällig verhält. Er streift schon mal nahe an Häusern herum, um nach Essbarem zu suchen. Deshalb könnte es zu weiteren Eskalationen kommen, so das Landratsamt Görlitz.

Der Wolf ist wohl um die 2 Jahre alt und stammt aus einem Rudel, das eigentlich in Polen beheimatet ist. Angeblich wurde er, als er noch jünger war, von Menschen angefüttert. Das würde erklären, weshalb ein scheues Wesen wie der Wolf, der normalerweise dem Menschen eher aus dem Weg geht, sich gerade bei ihm auf Futtersuche begibt.

Doch nun scheint der Wolf die Dummheit von Menschen mit seinem Leben zu bezahlen. Denn wer nicht in das Schema des Menschen passt, der wird eben abgeknallt.

Klar kann ich verstehen, dass die Behörden davor Angst haben ein Versäumnis zu begehen. Jedoch so glaube ich gäbe es bestimmt andere Möglichkeiten dem Wolf klar zu machen, dass er dem Menschen lieber aus dem Weg gehen sollte. Nach meiner Meinung müsste es nicht die finale Lösung sein.