Aufgelesen


„Das ist mehr Arbeit als früher.

Ich dachte, es würde einfacher sein.“

Donald Trump, amerikanischer Präsident, über 100 Tage regieren.

 

Was ist falsch an der Geschichte

In loser Folge erzähle ich kleine Geschichten, die einen dicken Fehler enthalten, manchmal auch zwei. Mal sind diese leichter, mal schwerer zu finden. Also ich bin gespannt, hier ist die kleine Geschichte.

Der Reformator Martin Luther beging eine Rom-Reise. Über den genauen Zeitpunkt streiten die Geschichtswissenschaftler. Einig ist man sich, dass diese Reise zwischen den Jahren 1510 und 1512 stattgefunden hat und er die Reise von Erfurt über Nürnberg über die Alpen anging.

Solch eine Wanderung war in dieser Zeit natürlich besonders beschwerlich und erforderte viel Zeit. Als er vor den Toren Roms stand warf er sich zu Boden und sagte, „Sei gegrüßt, du heiliges Rom, wahrhaftig heilig von den heiligen Märtyrern, von deren Blut es trieft“.

Eine besondere Freude für den Reformator war jedoch ein Zusammentreffen mit einem der klügsten Köpfe seiner Zeit, Leonardo da Vinci, der sich zu dieser Zeit ebenfalls in Rom befand. Auch ein kurzes Treffen mit Michelangelo, der in der Sixtinischen Kapelle malte, gab es für den Reformator noch.

Schon bald danach ging es dann wieder Richtung Alpen und über sie hinweg nach Deutschland.

Fast vergessene Songs

Heute stelle ich einen Song von einer meiner absoluten Lieblingsbands vor. The Doors waren für mich eine der Bands, die ich zu jeder Tages- und Nachtzeit hören konnte. Leider war ihrem exzentrischen Sänger Jim Morrison † nur ein sehr kurzes Leben gegeben. Er verstarb am 3. Juli 1971 in Paris. Die Umstände seines Todes wurden nie ganz aufgeklärt, da auf eine Obduktion verzichtet wurde.

100 Tage und wie lange noch?

Am Sonnabend ist der amerikanische Präsident Donald Trump 100 Tage im Amt. Und manch einer fragt sich, immer noch? Ja er ist noch Präsident. Ein Präsident, dessen einziges Konzept bisher die Konzeptlosigkeit zu sein scheint. Oder steckt dahinter ein Plan?

Es gab, wenn ich richtig informiert bin, noch keinen Präsidenten in den USA der so kurz nach seiner Wahl so unbeliebt war. In der Neuzeit nicht und in der früheren amerikanischen Geschichte wohl auch nicht.

Ich frage mich ob ein Land, das den Führungsanspruch einer Weltmacht für sich beansprucht, es sich auf Dauer leisten kann einen derart unkompetenten Mann an erster Stelle des Staates zu haben. Seine Entscheidungen zeichnen sich bisher durch Sprunghaftigkeit aus und irgendwie habe ich den Eindruck, der natürlich täuschen kann, dass mit Donald Trump die Welt noch etwas Unsicherer wurde. Anders und weniger zurückhaltend ausgedrückt beschlich mich zuletzt solch ein ungutes Gefühl, als Boris Jelzin den ominösen schwarzen Koffer in seinen Händen hatte.

Man kann nur hoffen, dass die Militärs der USA und da die Befehlshaber stets einen kühlen Kopf bewahren. Denn D. Trump scheint zu impulsiven und wenig durchdachten Handlungen zu neigen. Ich habe den Eindruck er ist sich nicht im Klaren, dass eine Fehlentscheidung im Weißen Haus weitaus schlimmere Folgen haben kann, als eine in seinem Konzern.

Mein ganz persönliches Fazit nach 100 Tagen im Amt, da ist noch viel Luft nach oben. Ich finde zu viel Luft.

Fast vergessene Schlager

Bernd Spier hatte einige Schlager in den 60er Jahren und wurde mit „Das kannst Du mir nicht verbieten“ bekannt. Diesen Schlager stelle ich heute jedoch nicht vor, sondern einen seiner nächsten.

Jedoch war seine Karriere nur von kurzer Dauer und ich glaube schon Ende der 60er Jahre beendet.

Investitionskarte Berlin

Seit heute gibt es eine Investitionskarte für Berlin. Wer sich informieren möchte, welche Bauvorhaben demnächst in seiner Nähe anstehen, kann sich HIER informieren. Allerdings stehen keine Angaben über die Beendigungen der vorgesehenen Bautätigkeiten in dieser Karte. Ist in Berlin jedoch wahrscheinlich besser so.

Demokratie ist wenn …

Fährt ein ranghoher Politiker oder eine ranghohe Politikerin nach China so steht auch meist ein Treffen mit Regimekritikern auf dem Programm. Das wird von der chinesischen Regierung, wie auch immer, akzeptiert. Dieses Beispiel fällt mir gerade ein, da China ja nie behauptet, eine Demokratie zu sein.

Nun ist es, wenn ein Regierungsmitglied nach Israel fährt, oftmals eine heikle Mission. Meist werden die Worte genau abgewogen, um nur ja nichts zu verlauten, was falsch aufgefasst werden könnte. Momentan ist unser Außenminister in Israel zu Gast und hatte schon im Vorfeld angekündigt auch ein Gespräch mit einer israelischen Organisation, die die Behandlung der Palästinenser durch Israel kritisch sieht, zu führen. Daraufhin sagte der israelische Ministerpräsident Netanjahu das Treffen mit Außenminister Gabriel kurzfristig ab.

Wenn so die Einstellung der israelischen Regierung zu kritischen Israelis ist, dann reiht sie sich ganz gut in die Reihe Türkei, Russland, Iran und Saudi Arabien ein. Komisch nur, dass sie gerade solche Staaten zumindest nicht als befreundet ansieht.

Tolle RBB-Website

Nachdem ich das Programm des RBB hier schon des Öfteren arg kritisierte, möchte ich heute mal ein großes Lob für eine wirklich tolle WEB-SITE über Wölfe aussprechen. Da ich nicht weiß wie lange diese Seite existiert, zeige ich den Link HIER mal ganz schnell.

Populisten auf dem Vormarsch?

Im Moment scheint die EU zu taumeln und es bedarf einiger Anstrengungen, dass sie nicht fällt. Wie eine Epidemie breitet sich der Populismus in den Staaten der EU aus.

Kann er gestoppt werden? Weshalb vertrauen immer weniger Menschen den Politikern und Politikerinnen der sogenannten etablierten Parteien? Ist die Politikverdrossenheit so groß, dass man nur allzu gerne denen mit den einfachen Lösungsvorschlägen folgt? Zumal die EU immer tiefer in die Krise zu schlittern scheint?

Polen, Österreich, Niederlande und nun Frankreich sollten eigentlich warnende Beispiele sein. Die AfD in Deutschland steht vor dem Sprung in den Bundestag. Doch was erwarten die Wählerinnen und Wähler dieser populistischen Parteien?

Eine Abkehr von der EU wie sie Großbritannien bereits vollzogen hat? Möchte man tatsächlich die Abkehr von der EU? Ernsthaft kann das doch nicht gemeint sein. Alleine 70 Jahre Frieden in Mitteleuropa ist schon Rechtfertigung genug für die EU. Wann gab es eine solch lange Friedensperiode zuletzt? Es wird argumentiert Deutschland ist eines der Länder das am meisten in die EU einzahlt, das ist ja richtig, doch ist Deutschland auch eines der Länder das am meisten von der EU profitiert.

Das wird von der AfD nur zu gerne verschwiegen. Wie sie auch gerne verschweigt, dass kaum ein Land so vom EURO profitiert wie Deutschland. Nein sie möchten den EURO abschaffen so ihre populistische Forderung.

Die Politik der sogenannten etablierten Parteien, die Landes- und Europapolitik ist stark verbesserungsfähig, darin besteht wohl kein Zweifel. Jedoch mit populistischen Phrasen wird mehr Schaden angerichtet als Lösungen gefunden. Schon deshalb sollten die Wählerinnen und Wähler nicht auf die populistischen Effekthascher hereinfallen.

Der eingesprungene Seehofer …

… könnte im Sport die dreifache Rolle rückwärts werden. Natürlich kam es, wie es kommen musste. Nachdem der bayerische Ministerpräsident, seinen Rückzug als bayerischer Ministerpräsident ankündigte, dann jedoch monatelang seine Zukunft offenließ.

Er wird über das Jahr 2018 hinaus auch weiterhin bayerischer Ministerpräsident und Vorsitzender der CSU bleiben. Natürlich setzt er da selbstsicher voraus, dass er auch gewählt wird. Dem Herrn Söder dürfte diese Ankündigung kaum gefallen. Geht es ihm doch wie Prinz Charles in England. Er bleibt der ewige Kronprinz. In Oberbayern jedoch wird man jubeln und froh sein, dass Horst Seehofer im Amt bleiben möchte. So verhindert er auch weiterhin, dass ein Saupreiß ein fränkischer Ministerpräsident von Bayern wird. Denn für sie sind alle oberhalb des Weißwurstäquators (Donau) Saupreißen und Markus Söder ist nun mal ein Franke.