Moment mal: Realpolitik, nein danke!

Nun ist es endgültig einsam um die Parteivorsitzende Frauke Petry geworden. Ihr Antrag wurde auf dem Parteitag in Köln nicht einmal auf die Tagesordnung gesetzt. Sie wollte die AfD, jedenfalls offiziell, durch einen realpolitischen Kurs, wie immer er in ihren Augen auch aussehen mag, auf längere Sicht Koalitionsfähig machen.

Nein diese Partei möchte nicht Koalieren, sie möchten, wie der Co-Vorsitzende Meuthen es unter dem tobenden Applaus vom Rednerpult verkündete, „Ja, wir können diese Gestalten nicht länger ertragen. Und nein, das ist keine Fundamentalopposition. Mit diesen Figuren werden wir keine Koalition eingehen“, nur dagegen sein.

Das ist ja auch viel einfacher, man muss keine Verantwortung übernehmen und weiterhin so tun als würde es mit ihnen besser laufen. Nur wie, wenn außer großmäuligen Sprüchen niemand bereit ist auch Verantwortung zu übernehmen?

Frau Petry hatte, als sie den Parteigründer Lucke stürzte, die AfD auf einen rechten Weg getrimmt und erntet nun die „Früchte“ ihrer sogenannten Politik. Man muss kein Mitleid mit ihr haben, denn wer jahrelang nur die Scharfmacherin spielt, muss sich nicht wundern, wenn die Stimmung dann so ist.

In Köln wurde sie jedenfalls eiskalt abserviert und um sie doch noch etwas lächeln zu lassen wurde sie heute mit Frauke, Frauke, verabschiedet. War es das Ende der Ära Petry? Im Moment sieht es danach aus.

Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz

Ja und wer jetzt ein hääääää? auf den Lippen hat, der sollte sich den Artikel durchlesen. Kaum zu glauben wie die Hirnströme „unserer“ Politiker*innen funktionieren. Da ich keine Lust habe den ganzen Quatsch zu erörtern lest bitte HIER.

Und dann wundern sich Politiker und Politikerinnen, dass man sie nicht mehr ernst nimmt?