Populisten auf dem Vormarsch?

Im Moment scheint die EU zu taumeln und es bedarf einiger Anstrengungen, dass sie nicht fällt. Wie eine Epidemie breitet sich der Populismus in den Staaten der EU aus.

Kann er gestoppt werden? Weshalb vertrauen immer weniger Menschen den Politikern und Politikerinnen der sogenannten etablierten Parteien? Ist die Politikverdrossenheit so groß, dass man nur allzu gerne denen mit den einfachen Lösungsvorschlägen folgt? Zumal die EU immer tiefer in die Krise zu schlittern scheint?

Polen, Österreich, Niederlande und nun Frankreich sollten eigentlich warnende Beispiele sein. Die AfD in Deutschland steht vor dem Sprung in den Bundestag. Doch was erwarten die Wählerinnen und Wähler dieser populistischen Parteien?

Eine Abkehr von der EU wie sie Großbritannien bereits vollzogen hat? Möchte man tatsächlich die Abkehr von der EU? Ernsthaft kann das doch nicht gemeint sein. Alleine 70 Jahre Frieden in Mitteleuropa ist schon Rechtfertigung genug für die EU. Wann gab es eine solch lange Friedensperiode zuletzt? Es wird argumentiert Deutschland ist eines der Länder das am meisten in die EU einzahlt, das ist ja richtig, doch ist Deutschland auch eines der Länder das am meisten von der EU profitiert.

Das wird von der AfD nur zu gerne verschwiegen. Wie sie auch gerne verschweigt, dass kaum ein Land so vom EURO profitiert wie Deutschland. Nein sie möchten den EURO abschaffen so ihre populistische Forderung.

Die Politik der sogenannten etablierten Parteien, die Landes- und Europapolitik ist stark verbesserungsfähig, darin besteht wohl kein Zweifel. Jedoch mit populistischen Phrasen wird mehr Schaden angerichtet als Lösungen gefunden. Schon deshalb sollten die Wählerinnen und Wähler nicht auf die populistischen Effekthascher hereinfallen.

Der eingesprungene Seehofer …

… könnte im Sport die dreifache Rolle rückwärts werden. Natürlich kam es, wie es kommen musste. Nachdem der bayerische Ministerpräsident, seinen Rückzug als bayerischer Ministerpräsident ankündigte, dann jedoch monatelang seine Zukunft offenließ.

Er wird über das Jahr 2018 hinaus auch weiterhin bayerischer Ministerpräsident und Vorsitzender der CSU bleiben. Natürlich setzt er da selbstsicher voraus, dass er auch gewählt wird. Dem Herrn Söder dürfte diese Ankündigung kaum gefallen. Geht es ihm doch wie Prinz Charles in England. Er bleibt der ewige Kronprinz. In Oberbayern jedoch wird man jubeln und froh sein, dass Horst Seehofer im Amt bleiben möchte. So verhindert er auch weiterhin, dass ein Saupreiß ein fränkischer Ministerpräsident von Bayern wird. Denn für sie sind alle oberhalb des Weißwurstäquators (Donau) Saupreißen und Markus Söder ist nun mal ein Franke.