Es geschah in Berlin

Scheibchenweise kommt die unglaubliche Manipulation der Akten um den Attentäter vom Breitscheidplatz an die Öffentlichkeit und man glaubt nicht richtig zu hören.

Es wurden Berichte des LKA gefälscht, wie sonst nur kriminelle Banden z. B. Falschgeld fälschen. Würde ich das, was bisher an die Öffentlichkeit gelangte in einem Krimi sehen, so würde ich wahrscheinlich sagen, „na ganz ordentlich aber wohl doch etwas arg übertrieben und völlig an der Realität vorbei“. Doch es scheint als würden in diesem Fall besondere Maßstäbe an krimineller Energie im LKA frei gesetzt. Man kann nur hoffen, dass der Fall lückenlos aufgeklärt und die Verursacher zur Rechenschaft gezogen werden.

Eine staatstragende Institution die Aktenfälscher in ihren Reihen hat, wird einen erheblichen Schaden nehmen. Schon deshalb ist es dringend erforderlich hier wieder Glaubwürdigkeit herzustellen. Noch sind, so befürchte ich, nicht alle Details bekannt und mich würde es schon nicht mehr wundern, wenn dieser Attentäter letztendlich auch noch ein Informant des LKA gewesen sein sollte. Natürlich ist das jetzt ein Hirngespinst von mir. Jedoch unmöglich scheint hier fast gar nichts mehr.

6 Kommentare zu “Es geschah in Berlin

  1. rabohle sagt:

    Wo ist „der Schuss Satire“? Das ist leider offenbar bittere Realität.

    Wenn man dann jugendliche Straftäter hat, fällt es schwer, diese dann davon zu überzeugen, dass Straftaten sich nicht lohnen.

    Denn was wird passieren? Ein Bauernopfer wird – wenn überhaupt – gefunden werden; der Rest dankt ab und erhält zum Ausgleich noch die Pension.

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  2. WernerBln sagt:

    Ich sag mal zu dem Thema:

    Es soll gerüchteweise Fälle geben, in denen von Vorgesetzten Druck auf Untergebene ausgeübt wird, irdendwas zu veranlassen / entscheiden, ohne dass dies irgendwo schriftlich nachweisbar ist.

    Ist mir natürlich nie passiert, kann ich mir auch wirklich nicht vorstellen
    😉

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