Das ist der Gipfel

„Alle für einen“, das Motto der Musketiere scheint nicht das von Donald Trump zu sein. Er polterte sich durch Europa und zeigte erneut, dass es zwischen den Beziehungen von Europa und der USA ernsthafte Probleme gibt.

Nun, es ist bestimmt nicht alles falsch was er sagt, jedoch sollte er eines lernen, einen Staat kann man nicht patriarchisch führen wie ein Unternehmen. Und Staatschefs andere Staaten lassen sich nicht so abqualifizieren wie sein Personal im Weißen Haus.

Überhaupt glaubt er der weißeste Führer überhaupt zu sein, vielleicht sogar noch etwas weißer wie der alle mit Weisheit überragende türkische Patriarch oder Diktator Erdogan. Mich würde nicht wunder, wenn er die Klimaerwärmung per Dekret verbieten und damit das Problem des Pariser Abkommens beseitigen würde. Dann wären eben die Überschwemmungen und Dürrekatastrophen keine Zeichen der Klimaerwärmung mehr, sondern ganz normale Wetterereignisse und niemand in Amerika oder dem Rest der Welt bräuchte sich Sorgen um die Kinder und Enkelkinder machen. Das wäre doch wunderbar.

Für solch ein Dekret wäre ich dem amerikanischen Präsidenten ehrlich dankbar. Es würde mich ungemein beruhigen, wenn ich wüsste, dass er die Klimaerwärmung per Dekret abgeschafft hätte.

Und wenn jetzt jemand denkt, ist der Sigurd heute albern, nein bin ich nicht. Albern, wenn man das nicht sogar noch deftiger ausdrücken könnte, ist ein anderer.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Satire.

22 Kommentare zu “Das ist der Gipfel

  1. lesenbiene sagt:

    Im Moment komme ich nicht gegen den Typen an. Das liegt zum einen an seiner infantilen, stupiden und beleidigenden Art zu argumentieren. Er ist arrogant, derb, beleidigend und zwar am liebsten unter die Gürtellinie. Es fehlt ihm an Anstand und Respekt. Ich habe noch das Bild vor Augen, wie er Montenegros Premierminister Dusko Markovic rüde zur Seite schubst und sich vor ihn stellt, das sind ja Schulhofmanieren…, ja,ja america first, aber ich glaube er meint damit, ICH zuerst. Und zu seinen Äußerungen über Deutschland möchte ich mich garnicht erst äußern. Sogar dem Papst ist das Lachen vergangen, mit versteinerter Miene stand er neben Trump. Ich weiß nicht wie das noch vier Jahre so gehen soll. Er kann wohl nicht aus seiner Haut, Trump-Trampel. Ich mach den Fernseh aus wenn ich ihn sehe.

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    • sigurd6 sagt:

      Er ist tatsächlich nur schwer zu ertragen, hat jedoch in den USA immer noch große Zustimmung. Verstehen kann ich das nicht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Republikaner den Mut aufbringen ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn einzuleiten.

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  2. JanJan sagt:

    Ich kann mich gar nicht erinnern… Gab es überhaupt jemals irgendwo ein Staatsoberhaupt mit SO schlechtem Benehmen?? :$

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    • rabohle sagt:

      Nur der Anzug ist etwas moderner geworden; aber die Gesten und das Verhalten …

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      • sigurd6 sagt:

        Stimmt, mit diesem Typen hat sowohl Erdogan als auch Trump viel gemeinsam.

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        • rabohle sagt:

          Die Kopfhaltung mit dem hochgestreckten Kinn und der teilweise irre Blick – da sind soch Gemeinsamkeiten.

          Schlimmer ist aber, dass die Grundidee („first“) identisch ist und mittlerweile leben wir im 21. Jahrhundert. Ob ihm das wohl jemand schon mitgeteilt hat?

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          • sigurd6 sagt:

            Ich weiß nicht, was man ihm beibrachte. Und wie schon geschrieben ich muss mich sehr zusammen nehmen um nicht das zu schreiben, was ich tatsächlich von ihm halte.

            Als Unternehmer mag er ja Erfolg haben. Als Präsident ist er eine glatte Fehlbesetzung ohne jegliche politische Erfahrung und die möchte er durch Forschheit überdecken. Der Einzige der täglich auf seinem Schreibtisch tanzen dürfte, ist der russische Präsident. Der muss doch schon einen Permanentlachkrampf haben.

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      • WernerBln sagt:

        Für mich sind bei derartigen Vergleichen jegliche Grenzen überschritten. Wer sich darin suhlen möchte, möge dies tun (weil er es im Gegensatz zum Vergleich hier kann).

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        • rabohle sagt:

          Warten wir ab, ob der Vergleich wirklich hinkt. Das Benehmen der Beiden und die Einstellung „Wir zuerst“ zeigt vergleichbare Züge auf. Und wie es ausgeht, wissen wir erst, wenn wir die Amtszeit überlebt haben. 😉

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    • sigurd6 sagt:

      Ich auch nicht. Kein Benehmen, keinerlei politische Erfahrung jedoch alles besser wissen. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

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  3. WernerBln sagt:

    Man sollte sich immer wieder vor Augen halten, dass den rund 50% der Amis gewählt haben.

    Völlig irre finde ich Äußerungen, der ist ja gar nicht rechtmäßig gewählt, weil nach einem anderen Wahlsystem….! Die Amis müssen damit leben oder auch nicht aber das ist wahrlich nicht unser Bier. Völlig unangemessen (vorsichtig formuliert) finde ich denn auch die hier laufende Medien- und Politkampagne, die auch nicht davor scheut ein Amtsenthebungsverfahren zu fordern (heute z.B. in Anne Will). Alle, die diesen Unfug betreiben, möchte ich mal sehen, wenn die Amis öffentlich die Amtsenthebung unserer „geliebten Kanzlerin“ fordern würden!

    Ich denke mal, das allgemeine Trump-Bashing der Parteien von Linke bis CDU hat in Wirklichkeit zwei Gründe:

    1. Die fühlen sich gefährdet, weil ein Vertreter einer etablierten Demokratie das durchzusetzen versucht, was er angekündigt hat. Geht ja nun gar nicht, wo kommen wir denn hin, wenn nach der Wahl noch irgendwas aus der Wahlpropaganda Bestand hätte? Das rüttelt ja nun wirklich an den Grundfesten!

    2. Dann äußert der sich auch noch in diversen Clubs (NATO bis G7) nicht in inhaltslosen Sprechblasen, sondern nennt die Dinge beim Namen (z.B. den Rückstand bei den vereinbarten Wehretats) und ist „Schuld“ daran, dass ein Gipfel mit ehrlichem Dissens endet, statt mit geheuchelten nebulösen Formeln „Friede, Freude, Eierkuchen“.

    Bei allen Problemen, die ich mit einzelnen Positionen von ihm habe, finde ich das irgendwo sogar erfrischend!

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    • rabohle sagt:

      „…aber das ist wahrlich nicht unser Bier….“

      Schön wär’s, aber der Depp beeinflusst leider auch die Weltpolitik mit seinen Taten.

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    • sigurd6 sagt:

      @WernerBln
      Zu den Rüstungsausgaben und NATO. Um es mal ganz klar nach dem Grundgesetz zu schreiben, die Bundeswehr ist laut GG eine Verteidigungsarmee die nur wenn ein NATO-Mitglied angegriffen werden sollte, aktiv an Kampfhandlungen teilnehmen kann. Leider wird das auch von der Bundesregierung seit mehreren Jahren mit den fadenscheinigsten Argumenten umgangen. Der Anfang war diese aberwitzige Posse, dass Deutschland am Hindukusch verteidigt wird. Als dem ehemaligen Bundespräsidenten dann auf seinem Rückflug von Afghanistan die Wahrheit rausrutschte, dass es eben nur um wirtschaftliche Interessen geht, war er auch schnell aus dem Amt. Mittlerweile muss die Bundeswehr sich in jedes Krisengebiet stürzen, weil es die Verteidigungsministerin so möchte. Und dafür ist die Bundeswehr einfach nicht ausgerüstet.

      Von 50 Prozent wurde Trump nicht gewählt. Er hatte ca. 2 Millionen Stimmen weniger als Clinton. Aber das ist eigentlich auch egal, nur der Ordnung halber. Das amerikanische Wahlsystem ist eben mit den Wahlmännern etwas unübersichtlich für uns. Und Amtsenthebung wurde weder von der deutschen Presse, noch von deutschen Politikern erstmalig gefordert, sondern schon einige Wochen nach Amtsantritt von einigen republikanischen Senatoren. Diese konnten sich damals jedoch nicht durchsetzen. Heute muss ich ganz klar sagen, leider.

      Ich sehe im Gegensatz zu Ihnen auch kein Trump-Bashing. Für die negativen Schlagzeilen ist er doch selbst verantwortlich und auch das nicht nur in Deutschland. Lesen Sie mal in der Washington Post oder der New York Times. Da gibt es heut viel „nettes“ über den Präsidenten zu lesen.

      Übrigens der Außenminister der USA und andere Regierungsmitglieder sind durchaus für den Verbleib im Klimaabkommen.

      Auch seine Ankündigung auf deutsche Autos Strafzölle zu erheben könnte sein größter Rohrkrepierer werden. BMW und Mercedes überlegen schon ob sie dann nicht ihre Werke in den USA schließen. Was eine Menge Arbeitskräfte den Job kosten würde und das übrigens in republikanischen Gebieten. Auch da wird ihm wohl der Kongress mächtig in die Parade fahren.
      Erfrischendes kann ich an diesem, nun werde ich unsachlich ich weiß, Rüpel nicht finden. Für mich ist er ein politischer Tölpel, der seinem Land mehr schadet als viele bisher glauben. Und ich befürchte, er ist jederzeit in der Lage noch einen drauf zu setzen und genau das macht mich unruhig.

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  4. rabohle sagt:

    Da rüpelt sich ein Depp in die erste Reihe, schubst seine Kollegen zur Seite und drängt sich in ohne jeglichen Restanstand den Vordergrund.
    Was will man von so einem Mann erwarten?
    Selbst von den eigenen Parteimitgliedern nicht mehr gestützt,bleibt zu hoffen, dass die USA bald wieder einen Politiker an der Macht haben.

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  5. nana sagt:

    Das hier ist ein etwas längerer Kommentar zu Trump und Europa. Sehr lesenswert. Ich möchte eigentlich keine persönlichen Worte hinzufügen. Nur eine Anmerkung: Allein sein Eintrag in das Gästebuch der Gedenkstätte Yad Vashem zeigt doch, wie beschränkt er ist (und ich meine das nicht im Sinne von doof, sondern Rede von fehlendem Intellekt, mangelnder Empathie und wenig Respekt).

    http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/kommentar-trump-der-fremde-15035247.html

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    • sigurd6 sagt:

      Ich glaube nicht, dass zu D. Trump nach seiner Amtszeit 70.000 Menschen zum Brandenburger Tor kommen würden, um ihm zuzuhören.

      Obwohl ich auch das nicht verstehen konnte. Aber das ist etwas anderes. In dem FAZ-Artikel wird mir Obama auch zu sehr heroisiert.

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