Bloggen ist manchmal …

Auch wenn es vielleicht nicht den Anschein hat, aber manchmal fällt mir absolut nichts ein. Oder ich beginne über ein Thema zu schreiben und während des Schreibens denke ich, wen interessiert dieser Schwachsinn eigentlich? Dann speichere ich das Geschriebene zu einer eventuellen späteren Verwendung ab, oder lösche es sofort.

Bei manchen Posts bin ich überrascht, welche Reaktionen sie hervorrufen und es kommt auch vor, dass ich überhaupt keine Reaktion erwarte.

Aber was ich damit eigentlich schreiben möchte, vor einiger Zeit, ich glaube das war noch zu blog.de Zeiten, hatte ich mal einen Post verfasst, in dem ich fragte, „wird Bloggen in Zeiten des Zeitungssterbens immer wichtiger?“ Damals war ich der Ansicht, es könnte so sein. Doch mittlerweile glaube ich, nein nur in ganz, ganz seltenen Fällen kann es eine Alternative sein. Den Bloggerinnen und Blogger sind nicht an Nachrichtenagenturen angeschlossen und müssen so ihre Information durch Medien beziehen. Und Blogs die seriös politische Inhalte transportieren, gibt es ohnehin nur sehr wenige. Und mit Medien ist es eben auch so eine Sache.

So bleibt bloggen eine schöne Nebensache, sollte allerdings auch nicht überbewertet werden. Und schon gar nicht sollte man glauben, dass man die alleinige richtige Meinung hat oder damit irgendetwas verändern könnte. Ich glaube, wer das vorhat der verschwendet seine Zeit mit dem Bloggen. Es ist die Möglichkeit sich zu Hause oder auch unterwegs mit anderen Menschen auszutauschen und das ist doch auch ganz nett, oder?

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18 Kommentare zu “Bloggen ist manchmal …

  1. Berta sagt:

    Ich bin ganz deiner Meinung, was die „Wichtigkeit“ des Bloggens betrifft. Und man sollte, wenn man bloggt, auch wirklich damit leben können, dass nicht alle einer Meinung mit einem sein werden. Das kann aber auch sehr positiv sein, denn man bekommt andere Ansichten zu lesen, man selbst ändert vielleicht seinen Blickwinkel, oder man erweitert seinen Horizont. Das finde ich wunderbar. Ich finde Tolleranz ist das Wichtigste bei der ganzen Bloggerei. Wenn einem ein Troll über den Weg läuft, dann sollte man sich nicht mit diesem abgeben. Die gehören ganz eindeutig in den skandinavischen Untergrund… 😀
    Und dass du manchmal einfach nicht weisst, was du bloggen sollst, das wundert mich nicht im geringsten. So ging es mir mehr als zwei Jahre. Ich war „wortlos“, ideenlos und ich habe nicht einmal ein paar Worte für einen Kommentar zusammen bekommen. So ist das Leben. Gute Zeiten, schlechte Zeiten – in allen Bereichen. Ich dachte in dieser Zeit sehr häufig, dass es sich ungefähr so anfühlen muss, wenn man als Schriftsteller eine Schreibblockade hat. Nur für Schriftsteller ist das viel schlimmer, als für eine kleine Bloggerin… 😉 Und ich bin wieder da. 🙂

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    • sigurd6 sagt:

      Und das ist schön, dass Du da bist. Aber ich muss gestehen, dass ich heute viel toleranter bin mit anderen Meinungen als noch vor 2-3 Jahren. Das hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass man manche der Kommentierenten erst besser kennen muss um ihren Schreibstil zu verstehen.

      Denn geschrieben sieht manches eben doch etwas schlimmer aus, als es eigentlich gemeint ist. Und man kann es an keinen Gesichtszügen ablesen.

      Oh ja eine Schreibblockade bei Schriftstellern*innen ist weitaus schlimmer.

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      • JanJan sagt:

        Jaaaa der Schreibstil… Die fehlende Mimik… Man muss sich daran gewöhnen… Keine Ahnung warum Leute immer wieder Probleme mit meinen (scheinbar harten) Kommentaren haben. 🙂

        Manchmal wundere ich mich allerdings auch, wie ein scheinbar harmloser Beitrag sich verselbstständigt und völlig ausartet…

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  2. Berta sagt:

    Da sagst du was! Das mit dem geschriebenen Wort… Manchmal geht mir das auch so, dass ich vielleicht etwas empfindlich reagieren würde. Aber wenn es mal so sein sollte, dann lasse ich das ganze für gewöhnlich erst einmal ein wenig ruhen. Wenn dann „bissel Luft dran gekommen ist“, dann sieht so ein Kommentar tatsächlich meist nicht mehr ganz so „hart“ aus. Es ist ja eigentlich auch blöd, wenn man jedes Wörtchen auf die Goldwaage legen muss, bevor man einen Kommentar abschicken kann.

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    • sigurd6 sagt:

      Das mache ich mittlerweile auch so, wenn mich etwas wurmt. Ich lasse es erst einmal sacken. Doch hier in meinem Blog geht es zum Glück ja meist recht friedlich zu. 😀

      Das habe ich in anderen Blogs schon anders erlebt.

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  3. lesenbiene sagt:

    Ich denke, wer so wie wir öffentlich bloggt, der muß auch mal mit Kritik oder anderer Meinung umgehen können und sich nicht beleidigt in eine Ecke verziehen. Und wie schon geschrieben, eine Kritik oder andere Meinung gibt doch selbst mal einen Denkanstoß. Sitzt man sich gegenüber und unterhält sich, machen Gesten und Mimik viel aus, das ist hier nicht möglich und von daher sollte man nachfragen wenn man sich ungerecht behandelt fühlt, auch das macht doch eine Diskussion aus.

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    • sigurd6 sagt:

      Völlig richtig. Nur muss es auch Kritik sein und keine Beleidigung anderer. Da bin ich auch heute noch kompromisslos. Wer mich oder andere beleidigt ist weg. Und zwar ohne Wiederkehr.

      Man muss bereit sein anderen den Respekt zu zollen, den man für sich auch erwartet. Und es kann ja durchaus sein, dass man mit seiner Meinung tatsächlich völlig schief liegt.

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    • Berta sagt:

      Ja, Mimik und Gestik sind von nicht geringer Bedeutung. Und auch, wenn man die Smilies vielleicht manchmal bissel doof findet, sind sie doch ein Ersatz für Mimik und oft ganz brauchbar. Finde ich jedenfalls…

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  4. Ditschi sagt:

    Das ist mir auch schon passiert.Man schreibt irgendein *Blödsinn* und es folgen Reaktionen,womit man nicht rechnet.Dann denkt man,das könnte interessieren und es gibt nicht einen Kommentar…
    Was die Kommentare betrifft kann es schon falsch rüber kommen,obwohl man es nicht böse meint.Da fehlt dann schon die Mimik und Gestik…

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