Fast vergessene Songs

Bei dem heutigen Song bin ich alles andere als neutral. Ich mag den Song in den verschiedensten Coverversionen. Ja er gehört eigentlich zum erweiterten Kreis meiner Lieblingssongs. So habe ich zwei Versionen rausgesucht die mir besonders gut gefallen und hoffe, sie gefallen euch auch.

Moment mal: Chancengleichheit?

Heute gegen 11:00 Uhr traten die Bundeskanzlerin und der ehemalige amerikanische Präsident Barack Obama auf dem evangelischen Kirchentag in Berlin auf. Er war bester Laune und die Kanzlerin ebenso. Souverän und schlagfertig antwortete sie auf Fragen. Soweit so gut?

Nein eben nicht, denn ich finde, mit dieser Veranstaltung hat sich die evangelische Kirche massiv einseitig in den Wahlkampf eingeschaltet. Wie unsensibel muss man sein um der Kanzlerin einige Monate vor dem Wahltag solch eine Plattform, die sie konsequent nutzte, zu geben? Nicht, dass ich falsch verstanden werde, hätte man dem Spitzenkandidaten der SPD gleiche Chancen eingeräumt, so wäre es in Ordnung. So bleibt, jedenfalls für mich, ein sehr fader Beigeschmack.

Na dann …

… einen schönen Vatertag denen die ihn „gebührend“ feiern. Und allen die sich angesprochen fühlen einen schönen „Herrentag“, wie er heute genannt wird. Ich mag solche Tage ja nicht, aber wer‘s mag …

Vatertag

Es wird eng in Berlin

Deutscher Evangelischer Kirchentag, es werden ca. 100.000 Besucher erwartet. Deutsches Fußballpokalendspiel, es werden ca. 100.000 Besucher erwartet und die Internationale Gartenschau, Besuchererwartung unbekannt, das sind die Besuchermagneten des langen Wochenendes in Berlin. Und man konnte schon heute auf den Straßen und im öffentlichen Nahverkehr sehen, dass es eng wird.

Die Hotels waren heute Morgen schon zu 90 Prozent ausgelastet und wahrscheinlich mussten einige Besucher tiefer in die Tasche greifen oder etwas außerhalb der Innenstadt ein Quartier suchen. Das Wetter soll ja sehr angenehm werden, na ja bis auf Sonntag, da erwarten wir ca. 30 Grad. Doch dann sind die meisten Besucher, mit hoffentlich guten Eindrücken von Berlin schon wieder auf dem Heimweg.

Fast vergessene Schlager

Sie war damals die süße Berliner Göre mit dem kessen Augenaufschlag. Kurz geschrieben sie war der Liebling von unseren Müttern und Vätern in den frühen 60er Jahren. Conny Froboess war erst ein Kinderstar, dann ein Teenagerstar und heute ist sie eine ernst zu nehmende Schauspielerin. Jedoch lange nicht mehr so präsent wie in den 60er Jahren.

Zusammen mit Peter Kraus spielten sie die unbekümmerten Teenager und waren so eines der Traumpaare der 60er Jahre.

Aus den vielen Hits die Conny Froboess damals hatte, habe ich einen aus dem Jahr 1962 ausgesucht.

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Moment mal: Wovon redet er eigentlich?

Er kam, sah und verkaufte. Für rund 100 Milliarden wollen die Saudis in den nächsten 10 Jahren Rüstungsgüter in den USA kaufen und da war der amerikanische Präsident dann so richtig in seinem Element. Er ließ auch gleich noch eine flammende jedoch völlig inhaltslose Rede los. Vertreibt die Terroristen, so sabbelte es aus ihm heraus. Jawohl das ist ein richtig guter Vorschlag und die USA liefert die Waffen dazu.

Nur wohin sollen die Terroristen denn vertrieben werden? Ins Meer? Oder gar in das Land, das wesentlich zur Verbreitung des Terrorismus beigetragen hat? Oder ist dem amerikanischen Präsidenten diese Kleinigkeit, dass die USA, natürlich nicht nur sie, für die Verbreitung maßgeblichen Anteil hat?

Eventuell wäre es auch mal einer Überlegung wert, weshalb gerade in den islamistischen Staaten der Terror sich in den letzten Jahrzehnten fast explosionsartig entwickelte. Niemand wird als Terrorist geboren, sondern durch die Lebensumstände eventuell dazu gemacht. Wenn man einen großen Teil des Geldes für Waffenkäufe dazu verwenden würde um die Lebensverhältnisse der Menschen erträglicher zu machen, so wären viele Menschen wahrscheinlich nicht anfällig für die Versuchungen der terroristischen Bauernfänger. Doch, dass sich diese Einsicht einmal durchsetzen könnte, kann ich nicht so recht glauben.

Und dann ging es nach Israel und schon wurden wieder „große“ Reden geschwungen. Der amerikanische Präsident möchte so ganz nebenbei, quasi im Vorbeiflug, Frieden schaffen. Ja Israelis und Palästinenser können das. So glaubt D. Trump.

Ich frage mich, hat der sich eigentlich jemals um Weltpolitik, um komplizierte politische Zusammenhänge und Verquickungen gekümmert? Wie kann ein Präsident eines der mächtigsten Länder so tapsig durch die Gegend trapsen und jedes aber auch wirklich jedes Fettnäpfchen zielsicher treffen? Gut das schafften vor ihm schon andere Präsidenten. Jedoch steht er mit seinem Peinlichkeitsfaktor, jedenfalls für mich, ganz oben.

Roger Moore ist tot

Er war nicht nur James Bond, mir hat er in der Fernsehserie Ivanhoe, die in den 60er Jahren im Fernsehen lief, gefallen. Leider wurde diese Serie nie auf DVD veröffentlicht. Sir Roger Moore wurde 89 Jahre alt und ist heute in der Schweiz verstorben.

Es geschah in Berlin

Scheibchenweise kommt die unglaubliche Manipulation der Akten um den Attentäter vom Breitscheidplatz an die Öffentlichkeit und man glaubt nicht richtig zu hören.

Es wurden Berichte des LKA gefälscht, wie sonst nur kriminelle Banden z. B. Falschgeld fälschen. Würde ich das, was bisher an die Öffentlichkeit gelangte in einem Krimi sehen, so würde ich wahrscheinlich sagen, „na ganz ordentlich aber wohl doch etwas arg übertrieben und völlig an der Realität vorbei“. Doch es scheint als würden in diesem Fall besondere Maßstäbe an krimineller Energie im LKA frei gesetzt. Man kann nur hoffen, dass der Fall lückenlos aufgeklärt und die Verursacher zur Rechenschaft gezogen werden.

Eine staatstragende Institution die Aktenfälscher in ihren Reihen hat, wird einen erheblichen Schaden nehmen. Schon deshalb ist es dringend erforderlich hier wieder Glaubwürdigkeit herzustellen. Noch sind, so befürchte ich, nicht alle Details bekannt und mich würde es schon nicht mehr wundern, wenn dieser Attentäter letztendlich auch noch ein Informant des LKA gewesen sein sollte. Natürlich ist das jetzt ein Hirngespinst von mir. Jedoch unmöglich scheint hier fast gar nichts mehr.

Aus, aus, das Spiel ist aus

Nun ist sie also Geschichte die Fußballbundesliga 2016/17. Und Geschichten wurden geschrieben. Der Meister stand eigentlich schon vor dem Beginn der Spielzeit fest und dürfte auf Jahre hinaus, auch für die nächsten Spielzeiten, feststehen. Jedenfalls wenn nichts Gravierendes geschieht. Bayern München kommt in der Champions League zwar nicht mehr ins Endspiel, spielt jedoch im nationalen Fußball in einer anderen Liga.

Doch hinter den Bayern ging es spannend zu. RB Leipzig wurde auf Anhieb Vizemeister und schaffte die direkte Qualifikation zur Champions-League-Teilnahme. Das durfte man nicht unbedingt erwarten. Borussia Dortmund könnte, wenn man die vereinsinternen Querelen in den Griff bekommen sollte, was ich im Moment eher nicht glaube, wieder eine Mannschaft haben die in 1-2 Jahren die Bayern ärgern könnte und Hoffenheim hat sich als Tabellenvierter seine beste Bundesligaplatzierung erarbeitet.

Mit dem 1. FC Köln kehrt eine Mannschaft nach 25 Jahren auf die europäische Fußballbühne zurück und das wurde in Köln feierlich höchstens vom Karneval übertroffen. Gefeiert wurde auch im Olympiastadion in Berlin. Nach einer desolaten Vorstellung die alles andere als Euroligareif war, hat Hertha BSC sich dann doch noch für Europa qualifiziert. Ob direkt oder wie im letzten Jahr per Qualifikation hängt davon ab, wie das Pokalendspiel am kommenden Sonnabend im Olympiastadion ausgeht. Gewinnt der BVB, ist Hertha direkt qualifiziert. Dann hat auch noch der tapfere FC Freiburg die Chance sich per Qualifikation für Europa zu qualifizieren.

Im Niemandsland der Tabelle tummeln sich die eigentlichen Aspiranten für die Euroligaplätze. Borussia Mönchen-Gladbach, Schalke 04 und Bayer Leverkusen hatten sich wahrscheinlich nicht solch eine verkorkste Saison vorgestellt. Während Werder Bremen für mich die Mannschaft der Rückrunde ist. Auch in den letzten Spielen, die verloren gingen hat die Mannschaft gezeigt, welch Potenzial in ihr steckt. Der HSV ist der Relegation buchstäblich in letzter Sekunde von der Schippe gehopst und hat den VfL Wolfsburg in die Relegation geschupst. Auch der VfL Wolfsburg hatte einen anderen Anspruch und der heißt zumindest Euroliga- Platz ist jedoch an seiner wenig konstanten und wie ich finde teilweise arroganten Spielweise gescheitert. Bleibt nur noch die beiden Absteiger zu würdigen. Darmstadt und Ingolstadt haben sich mit einer großartigen Moral aus der 1. Bundesliga verabschiedet. Von dieser Moral könnte sich manch anderer Erstligist was abgucken.

Das wars dann mit der Saison 201617. Na dann freuen wir uns auf die Saison 2017/18 und warten darauf wie die Mannschaften sich hinter Bayern München platzieren werden. Oder glaubt jemand an Wunder??