Ehe für alle

Der Bundestag hat mit Mehrheit für die Ehe für alle gestimmt. Merkwürdig nur, dass die Bundeskanzlerin, die diese Entscheidung aus, so ist meine feste Überzeugung, rein wahltaktischen Gründen praktisch herbeiprovoziert hatte, mit nein gestimmt hat. Gut aber bei dieser Kanzlerin wundert mich so langsam nichts mehr und sie kann sich ja ohnehin erlauben, was immer sie möchte, sie wird gewählt.

Aber natürlich hat sie sich das Hintertürchen Bundesverfassungsgericht offen gehalten und einige Abgeordnete der CDU/CSU haben diesen Wink natürlich verstanden. Sie sind nicht müde zu behaupten, dass diese Entscheidung eine Entscheidung gegen das Grundgesetz ist. Aha was steht denn nun unter Artikel 6?

Nachfolgend habe ich diesen Artikel mal aus dem GG kopiert. Ich kann beim besten Willen nicht herauslesen, dass da explizit auf eine Ehe zwischen Mann und Frau Bezug genommen wird. Da steht z. B.: Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.

 

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 6 

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur aufgrund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

Fast vergessene Songs

Heute stelle ich einen Song der Rolling Stones vor. Nun werden einige sagen, einen Song der Rolling Stones und das soll ein vergessener Song sein? Nun zumindest ich hatte ihn schon fast vergessen und heute legte ich eine CD der Stones auf, die ich bestimmt schon 15 Jahre nicht mehr angehört hatte. Es ist die CD „Steel Wheels“ aus dem Jahr 1989 und daraus stelle ich den Song Almost Hear you Sigh vor.

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Das LOXX macht dicht

Die kleinere Berliner Ausführung des Hamburger „Miniatur Wunderlandes“ wird am 31. August 2017 seine Tore schließen. Das LOXX gilt als drittgrößte Modellbahn der Welt. Anscheinend hat es Probleme mit der Verlängerung des Mietvertrages mit dem ALEXA gegeben und so hat der Betreiber beschlossen, den Betrieb komplett einzustellen. Somit verliert Berlin mal wieder eine Attraktion und einen, man mag es in Berlin kaum glauben, funktionierenden Miniaturflughafen.

Ich hatte über meinen Besuch vor einigen Jahren hier berichtet. Wer sich die Modellbahn vor der Schließung anschauen möchte, hat noch 2 Monate Zeit dazu. Danach soll die gesamte Anlage für einen Sofortkaufpreis von 749 000 Euro bei Ebay versteigert werden. Vielmehr soll die Versteigerung bereits laufen.

Fast vergessene Schlager

Wir schreiben die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Es waren die Jahre der blühenden Konjunktur. Deutschland erlebte einen Konjunkturboom und das machte auch vor der Schlagerbranche nicht halt. Deshalb nahm der Schweizer Sänger und Bandleader Hazy Osterwald† das in einem Schlager so richtig auf die Schippe. Wenn man den Schlager heute hört …, hat sich da sehr viel verändert?

Hazy Osterwald-Sextett„Geh‘n sie mit der Konjunktur“

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Skandal im Sperrbezirk?

Oha das ist aber mal richtig aus dem Ruder gelaufen. Saufgelage, Geschlechtsverkehr in aller Öffentlichkeit und gemeinschaftsurinieren am Zaun. Dagegen kommt einem ja der Tanz einer Frau nur im Bademantel bekleidet und einer Knarre in der Hand richtig züchtig vor.

Nein ich schreibe nicht über einen Betriebsausflug, auch wenn es sich so lesen mag, es geht um einige Berliner Polizeibeamte, die zum Schutz des G20-Gipfels in Bad Segeberg untergebracht waren. Ja waren, denn sie wurden mittlerweile von der Hamburger Polizei, diesen Spießern, nach Hause geschickt. Und in Berlin stürzen sich nun alle Medien auf die Beamten. Der RBB ist sich nicht zu blöd darüber auch noch ein RBB-Spezial zu bringen.

Meine Güte natürlich ist das wohl aus dem Ruder gelaufen, aber muss man nun solch ein Gezeter daraus machen? Es wird für die, die über die Stränge geschlagen haben sicher Konsequenzen geben. Aber ist es nicht auch so, dass in der Kindheit und Jugendzeit den Kindern und Jugendlichen kaum noch Grenzen aufgezeigt werden? Muss man dann überrascht sein, wenn junge Menschen glauben ihre Tun wird auch weiterhin ohne Konsequenzen bleiben? Darüber sollten all die, die sich sonst so für die Entfaltung von Kindern und Jugendlichen einsetzen eventuell auch mal nachdenken.

Was in Bad Segeberg geschah, ist natürlich nicht in Ordnung, nur solch ein Geschrei, wie in einigen Medien muss daraus nun auch nicht gemacht werden.

In einem Land zu unserer Zeit

Und es begab sich, dass das Volk die Königin von Germania für weitere 4 Jahre im Amt bestätigen sollte. Sie hat die letzten 4 Jahre ihrer Regentschaft mit einer anderen Interessengruppe regieren müssen und eigentlich geht ihr das total gegen den Strich. Sie möchte die Alleinregentschaft, doch die verwehrt ihr das Volk bisher. So wird sie auch in der nächsten Regentschaft wieder mit einem lästigen Anhängsel regieren müssen.

Doch diese Anhängsel werden immer frecher, nun haben all die Probanden, die für sie infrage kommen in ihr Wahlprogramm den Passus aufgenommen, der die Ehe für alle enthält. Ohne diese Zusage gibt es keine Regentschaftshilfe. Und dann kam die wundersame Wandlung der Königin von Germania. Eine einzige holde Lesbe aus dem Landstrich, in dem sie einst zu Hause war, brachte ihr die Erleuchtung. So jedenfalls möchte die Königin es ihren Untertanen Glauben machen. Ja die Lesbe hat ihr die Zweifel genommen, denn sie und ihre Liebste, haben 8 Kinder zur Pflege und wenn das Jugendamt so fortschrittlich ist, wollte die Königin nicht altmodisch erscheinen.

So konnte sie die Probanden in die Schranken weisen und ihrem Statthalter bei den Bajuwaren sogleich auch noch ein Ei ins Nest setzen. Und so beschloss sie, erleuchtet von einer einzigen Lesbe, den Thronrat ohne Fraktionszwang darüber abstimmen zu lassen, ob man die Ehe für alle huldvoll genehmigen solle. Der Fraktionszwang solle aufgehoben werden, da jeder nur nach seinem Gewissen entscheiden sollte. Heißt im Umkehrschluss, dass oftmals wohl gewissenlos entschieden wird, oder?

Und so sei es dann, wenn die Königin von Germania verfügt, dass ihr Thronrat nur nach dem Gewissen entscheiden darf, dann möchte man meinen kehrt ein klein wenig Demokratie in das Königreich ein.

Diese Geschichte ist natürlich frei erfunden und sollte es Parallelen geben so wären diese rein zufällig und keinesfalls beabsichtigt.

Wechselstimmung? Fehlanzeige!

Knapp 3 Monate vor der Bundestagswahl deutet nichts auf eine Wechselstimmung in Deutschland hin. Liegt das nun an der „herausragenden Leistung“ der Bundeskanzlerin oder an der weltpolitischen Lage, die für einen Regierungswechsel nicht geeignet scheint? Oder an der Frage wer soll, wenn nicht die CDU/CSU in diesem Land dann überhaupt und mit wem regieren?

Die Fragen sind wohl nur schwer zu beantworten. Offensichtlich gelingt es der SPD trotz eines Sonderparteitages und einer sehr seltenen Einigkeit nicht, ein überzeugendes Konzept gegen die Bundeskanzlerin aufzubauen, oder es wird vom Wahlvolk einfach nicht honoriert. Lässt man die fast vergangene Legislaturperiode Revue passieren, so hat die SPD bestimmt großen Anteil daran, dass in dieser Zeit wenigstens einiges vollbracht wurde. Nicht die CDU/CSU Minister/innen dominierten die Regierung, es waren eher Minister/innen der SPD. Doch es scheint nicht angekommen zu sein. Woran liegt das?

Eine Bundeskanzlerin, die die Wähler belogen hat, die von dem bayerischen Ministerpräsidenten auf einem CSU-Parteitag auf der Bühne neben dem Rednerpult stehend vorgeführt wurde wie ein dummes, kleines Schulmädchen, für manch anderen Politiker wäre das schon fast ein Ende der Karriere gewesen. Ihr kann das alles nichts anhaben.

Und nun, kurz vor der Bundestagswahl wird sie von den Ereignissen förmlich hochgetragen und weiß, das muss man fairerweise zugeben, dies für sich zu nutzen. Sie wird in die Rolle der Gegenspielerin des amerikanischen Präsidentendarstellers gedrängt und scheint dies, auch wenn sie es nie öffentlich zugeben würde, zu genießen.

Nein eine Wechselstimmung kann ich weit und breit nicht erkennen. Und was mich regelrecht schockiert, selbst eingefleischte Gegner der Kanzlerin und bekennende CDU-Nichtwähler sagen in den letzten Wochen sehr oft, es geht uns doch gut, was sollte der Wähler für ein Interesse haben, das zu ändern? Na ja das ist für meine Begriffe etwas sehr kurz gesprungen. Denn es geht eben vielen auch schlecht in diesem Land. Billigjobs, Langzeitarbeitslose, Hartz IV-Empfänger und, und, und.

Jedoch glaube ich nicht, dass die SPD mit dem Thema soziale Gerechtigkeit sonderlich punkten kann. Denn die Agenda 2010 haftet an ihr und ihrem ehemaligen Kanzler Schröder. Und ich fand es keine gute Idee, den Altkanzler auf dem Parteitag sprechen zu lassen. Denn er alleine dürfte für viele schon Grund genug sein, die SPD nicht zu wählen.

Der Kanzlerkandidat der SPD redete sich auf dem Parteitag so in Wallung, dass er sich förmlich heißredete und er seine Anzugjacke ausziehen musste. Aber mit dem Frontalangriff auf die Kanzlerin hat er, so glaube ich, weder sich noch seiner Partei einen Gefallen getan. Wenn ich hier in meinem Blog schreibe unter der Kanzlerin Merkel herrschen in Deutschland postdemokratische Zustände ist das eine Meinung, die fast ungehört verhallt. Und wenn sie auch vom Bundesverfassungsgericht des Öfteren ermahnt wurde nicht am Bundestag vorbei zu regieren, glaube ich, es war keine gute Idee von M. Schulz ihr einen Angriff auf die Demokratie vorzuwerfen. Auch wenn er damit zumindest nicht unrecht hat, glaube ich, es wird von vielen überhaupt nicht verstanden werden.

Die SPD möchte jetzt die Aufholjagd starten und der Wahltag wird zeigen, wie erfolgreich sie damit war. Zumindest scheint es nach der Rede auf dem SPD-Parteitag ein interessanter Wahlkampf zu werden.

Tattoo, Tattoo und nochmals Tattoo

Als ich vor einigen Wochen mit einem ehemaligen Kollegen telefonierte, sprachen wir über viele Dinge. Irgendwie, ich weiß nicht mehr weshalb, kamen wir auf das Thema Tattoos. Und da gab mein Gesprächspartner, ein Urberliner der seinen Lebensabend im Harz verbringt, einen Satz von sich der zu ihm passte. Er sagte auf Tattoos bei Frauen bezogen, „wenn ich Bilder sehen möchte, dann kaufe ich mir ein Bilderbuch. Aber Tattoos bei Frauen, bei Männern sind sie mir egal, das geht gar nicht“. Nun sind wir annähernd ein Jahrgang und ich kann mich noch recht gut daran erinnern, dass in meiner Jugendzeit Tattoos, oder besser geschrieben Menschen mit einem Tattoo, etwas schief angesehen wurden. Sie galten entweder als Knackis, Seefahrer oder Fremdenlegionäre. Jedenfalls kamen Tattoos nie gut an.

Aber es gibt scheinbar nichts, was durch geschicktes Marketing nicht doch zu einer Modeerscheinung wird. So hat in den letzten Jahrzehnten das Tattoo einen regelrechten Boom erlebt. Bekannt und mittlerweile, zu Recht, wieder verbannt, das sogenannte Arschgeweih bei Frauen. Bei Fußballprofis sieht man oftmals vor lauter Tattoos fast keine Haut mehr, so schwarz sind deren Arme. Also ich finde, schön ist anders. Laut einer Studie von Hautärzten sind Tattoos manchmal auch ein Hindernis, wenn es darum geht Hauterkrankungen zu erkennen. Bei der Computertomografie kann das Ergebnis durch großflächige Tattoos sogar verfälscht werden, ja manchmal soll eine CT gar nicht möglich sein.

Wer es mag, der soll sich seinen Körper „verzieren“ lassen. Ich jedenfalls mag es nicht.

Summer of Love

Flower.jpgAls Summer of Love bezeichnet man den Sommer 1967. 50 Jahre ist das jetzt her. Alles hatte seinen Ursprung in Kalifornien. Genauer geschrieben in San Francisco.  Bekannt wurde der Sommer der Liebe durch die Hippiebewegung, hierzulande auch Blumenkinder genannt. Es war die Zeit des schrecklichen Krieges in Vietnam. Dagegen wollte man aufbegehren, indem man sich anders kleidete und für Frieden eintrat. Indem man einfach anders sein wollte als die Eltern. Und der Song von Scott McKenzie† sollte die Hymne dazu werden.

Nicht die verstaubten Ansichten der Älteren und deren verlogene Moral wollte man nachleben, sondern eigene Wege gehen. Das Zusammenleben der Menschen neu ordnen. Peace war angesagt, der Weltfriede sollte durchgesetzt werden und alle Menschen sollten sich verstehen. So die Botschaft, mit der man eigentlich leben könnte.

Leider stand dem die Gier nach Macht und Geld im Wege. Das Establishment lies die Blumenkinder gewähren und nutzte sie durch geschicktes Modemarketing auch noch aus.

Der Summer of Love war eine Idee, der man gerne folgte, leider musste sie an der Wirklichkeit zerbrechen. Trotzdem wurde in der Gesellschaft langsam etwas verändert. Veränderungen die man heute kaum noch wahrnimmt, da sie selbstverständlich geworden sind. So hat der Summer of Love dann doch noch nachgewirkt. 50 Jahre später kann man sagen in diesem Sommer begann etwas, was man später die Jugendrevolte nannte und sich dann teilweise in den Studentenrevolten wiederfand. Da aber war der Sommer der Liebe schon längst vorbei.

Musikalisch war es eine sehr kreative Zeit, unmöglich hier auch nur ansatzweise einen Querschnitt zu bringen. Auch lässt sich die ganze Geschichte, die zu dieser Bewegung führte nicht in Kurzform erläutern. Wer sie mitmachte, diese Zeit, der kann nachfühlen wie man diese Zeit empfand. Wer zu jung ist kann sich aus Erzählungen oder aus Büchern umfangreiche Informationen holen.

Und damit wünsche ich euch ein sonniges, erholsames Wochenende und Peace auf Erden.

Eine griechische Fellnase…

Im Blog Heide- und Heidjerblog wurde dieser Post eingestellt den ich sehr gerne auf meinem Blog reblogge. Vielleicht könnt ihr einige Euros entbehren. Die Tiere werden es euch danken.