Ein Buch oder ein E-Book?

book-2325624_640Für viele ist das wahrscheinlich schon längst keine Frage mehr. Wer viel unterwegs ist oder oft mit dem öffentlichen Nahverkehr fährt, hat sich, so glaube ich, schon für ein E-Book entschieden.

Auch wir stellten uns vor einiger Zeit die Frage, ob wir unsere recht umfangreiche Buchsammlung stetig erweitern oder doch auf ein E-Book umsteigen sollten. Wir haben uns nach einer längeren Überlegungsphase klar für das Buch, egal ob gebunden oder Taschenbuch, entschieden. Das E-Book hat natürlich Vorteile, wenn man z. B. im Urlaub nicht viele Bücher mitschleppen möchte. Da wir jedoch im Urlaub ohnehin kaum zum Lesen kommen, war das für uns schon mal kein Argument.

Da ich aus dem graphischen Gewerbe komme, habe ich ohnehin ein besonderes Verhältnis zu Drucksachen und obwohl auch ich oft in den Onlineausgaben verschiedener Tageszeitungen rumscrolle kann ich auf gedruckte Tageszeitungen und Magazine nicht verzichten. Ich muss zum Lesen einfach etwas gedrucktes in der Hand haben.

Obwohl das E-Book gewiss auch Vorteile hat, ist es für uns, jedenfalls momentan, keine Alternative zu einem gedruckten Buch. Und wie ist das bei Euch?

Bildquelle: Pixabay
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40 Kommentare zu “Ein Buch oder ein E-Book?

  1. Dieter sagt:

    Ich bin auch eher ein Leser der Bücher vorzieht und kein E-Book.

    Obwohl es auch einige Vorteile hätte, so ein kleines Tei,l das man leicht überall mit hinnehmen kann.

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  2. rabohle sagt:

    Privat – Buch; ausschließlich
    Beruflich – echte Zeitschriften, echte Bücher und (echtes) Internet

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  3. Berta sagt:

    Ich komme übrigens auch aus dem grafischen Gewerbe… 😉
    Ich habe schon seit Jahren mein Kindle und für mich gibt es kein Zurück – ausser: uns würde auf Dauer der Strom gekappt, was wir aber nicht hoffen wollen. 🙂
    Man kann mit einem E-book-reader nicht nur ein, sondern ein paar tausend Bücher gleichzeitig bei sich haben. Es ändert nichts am Gewicht und Volumen. Das ist genial!
    Immer, wenn ich das Kindle einschalte, bin ich sofort an der richtigen Stelle im jeweiligen Buch, das ich gerade lese.
    Die Hintergrundbeleuchtung ist in ungünstigen Lichtverhältnissen, oder nachts im Bett, genial.
    Der Bildschirm spiegelt draussen nicht nicht geringsten. Im Gegenteil: Je stärker die Sonne scheint, um so besser lässt es sich lesen, hat man das Gefühl.
    Dass man die Schriftgrösse und Schriftart seinem Bedarf anpassen kann, ist ebenfalls genial. Ich lese nicht mehr so winzige Buchstaben, wie noch vor zehr Jahren. Leider.
    Für mich hat das Teil nur Vorteile zu biete. Anders ist es allerdings mit Zeitungen. Die will ich auch noch analog haben. Und Bücher mit Bildern auch.

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    • sigurd6 sagt:

      Da muss ich aber gleich mal motzen. 😀

      Wie kannst Du, wenn Du aus dem graphischen Gewerbe kommst diesen Eigennamen so schreiben, wie er seit einigen Jahren verwendet wird? Da bin ich eisern und habe graphisches bewusst so geschrieben.

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      • Berta sagt:

        Da muss ich doch glattweg mal zurück motzen.
        Seit „einigen Jahren“ ist genau genommen seit 21! Jahren. Die Rechtschreibreform war 1996. Ich bin gerade in solchen Dingen, wie Rechtschreibung, ein moderner Mensch. Ich habe die Rechtschreibreform „mitgemacht“, auch wenn ich mich absolut nicht mit allen Änderungen anfreunden konnte. Mein Sohn war 1996 gerade mal zehn Jahre alt und in der Schule wurde damals knallhart umgeschwenkt. Neue Rechtschreibung und basta! Auch als liebe Mutter habe ich mich den Neuerungen angepasst.
        Wie andere das halten, das ist mir egal. Wenn ich da sehr pingelig wäre, dann müsste ich mich ja jeden Tag mehrmals übergeben, wenn ich so hier und da und überall im Netz Texte in meiner geliebten Mutterspache lese.
        Und im übrigen: Eigennamen schreibt man ja gross am Anfang… 😉
        Das Grafische Gewerbe hat auch bei weitem nicht unbedingt vordergründig mit Rechtschreibung zu tun. Für mich als gelernte Schriftsetzerin war sie allerdings sehr wohl von Bedeutung.
        Liebe Grüsse (bitte entschuldige, ich habe kein ß auf meiner Tastatur – es ist eine schwedische…), Berta 🙂 🙂 🙂

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        • sigurd6 sagt:

          Wie ihr habt kein ß in Schweden? Soll ich eine Tüte rüber schicken? 😀

          Ja die Rechtschreibreform eine grandiose Neuerung von Menschen, die vor lauter Langeweile nicht wussten, womit sie Schüler und Schülerinnen ärgern könnten. Aber was soll’s noch schlimmer ist eigentlich, was ich vor einigen Wochen von einer pensionierten Lehrerin erfahren habe.

          Kinder dürfen z. B. in Bayern und nicht nur da bis zur 3. Schulklasse schreiben wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Erst dann wird auf korrekte Schreibweise geachtet. Prima noch blöder geht es wohl kaum.

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        • rabohle sagt:

          Kein „?“ in Schweden?

          Hauptsache Ihr Mann schreibt dann nicht: „Ich liebe deine Maße.“ 🙂

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        • rabohle sagt:

          ß statt ? natürlich, sorry

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  4. WernerBln sagt:

    Ich nutze seit C 64er Zeiten den PC bei beruflichen und geschäftlichen Texten. Allerdings habe ich das wohl generationsbedingte Problem, dass ich bei umfangreichen Texten, die ich schreibe oder lese, Fehler außerhalb der Rechtsschreibprüfung im Zweifelsfall überlese und deshalb drucke ich wichtige Sachen erstmal aus, um sie auf Papier Korrektur zu lesen.

    Bücher lese ich grundsätzlich nur in Papier, mit E-Book kann ich da so gar nichts anfangen. Allerdings lese ich Bücher auch mal im Netz an, bevor ich sie evtl. kaufe.

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  5. JanJan sagt:

    Ich stehe eigentlich auf richtige Bücher, mag noch das Gefühl von echtem Papier, doch leider leider fanden sich in meiner Wohnung keine Kapazitäten mehr, dann also e-Book…

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  6. lesenbiene sagt:

    Seit fast drei Jahren lese ich nun mit dem e-Book, ich habe mich auch lange gesträubt, mein Bruder hat mir immer davon vorgeschwärmt und dann gab es mal ein gaaaanz günstiges Angebot und ich hab gedacht, probier es aus und wenn es nicht gefällt, verkaufst Du es wieder.
    Und es hat gefallen und mittlerweile hat mein Mann auch ein e-Book und liest damit genauso gerne wie ich. Es ist leicht, ich kann es überall mit hinnehmen und da ich auch viel im Bett lese, stört es nicht. So viele Bücher wie ich auf dem e-Book habe, kann ich nicht mitschleppen.
    Natürlich lesen wir auch die Tageszeitung und die bringt uns der Zusteller noch jeden Morgen an die Tür und zum Frühstück gehört die Zeitung dazu.

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  7. Ditschi sagt:

    Ich nutze beides,da ich noch einige ungelesene Bücher habe… 🙂

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  8. nana sagt:

    Ich habe keinen eBook-Reader, hätte aber ganz gern einen. Also lese ich Bücher ganz analog. Allerdings kann ich mir ein Leben/Wohnen ohne „echte“ Bücher auch gar nicht vorstellen. Wohnräume ohne (gefüllte) Bücherregale finde ich trost- und leblos.

    Mangels Platz und Budget habe ich mich dazu entschlossen, nur noch die „guten“ und geliebtesten Bücher aufzubewahren und die, mit denen mich besondere Erinnerungen verbinden.. Insofern gehen „schnelle“ Bücher durch meine Hände dann in die nächsten.

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  9. Corona sagt:

    Ich hatte mich lange lange dagegen gesträubt. Hab zwar kein eReader Tablet irgendwie so, nein…als meine Bücherregale drohten , auseinander zu platzen, und ich hatte wirklich keinen Platz mehr, stieg ich eines Tages schweren Herzens um.
    Ich lud mir im Handy die Kindle App runter und hatte angefangen dort zu lesen. Zuerst nur Schrottromane, damit ich zum Einschlafen was zu lesen hatte und gute Romane wollte ich in Form von Bücher kaufen. Tat ich erst auch. Aber dann stapelten sich die Bücher vor den Büchern im Regal und es wurde alles unübersichtlich.
    Nun gut, ich spürte die Vorteile einer App. Ich bestelle bei Amazon 😅😊 und kostet weniger, spart Platz und abends im Bett, wenn ich lese, ist das Beste daran, ich kann einfach beim Lesen einschlafen. Wenn nach 5 Minuten nicht umgeblättert wird, schaltet sich mein Handy ab. Ich muss weder ein Buch zuklappen und Licht ausmachen, wo ich dann meist wieder hellwach bin und dann wieder Licht anmache und das Buch aufklappen würde. Und ich finde immer meine Seite wieder.
    Das heißt aber nicht, dass ich nie wieder Bücher kaufe. Ich war vor paar Monaten hier auf einen Bücherbasar , pro Buch 1€, und hab mich da eingedeckt und hab noch genug zum Schmökern. Es ist immer wieder ein wunderbares Gefühl, ein echtes Buch mit echtem Papier in echt aufzuschlagen.
    Ich liebe Bücher. 😃

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    • sigurd6 sagt:

      Es ist scheinbar oftmals ein Platzproblem. Wir haben, als wir vor 2 Jahren umzogen, unser Bücherregal auch erweitern müssen. Was gar nicht so einfach war. Denn unser Regal war schon 16 Jahre alt. Ein Tischler hat es aber so gut hinbekommen, dass man kaum einen Unterschied sieht.

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      • Corona sagt:

        Und beim Umzug, da ist man mehr am Bücher packen als das andere Zeug. Oh man, vor drei Jahren , das war der Horror und irgendwann zieh ich ja wieder um. 😣
        Oder ein Regal , was bis zur Decke hoch geht mit schiebbarer Leiter 😃

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        • sigurd6 sagt:

          Unser Regal geht bis unter die Decke und dabei hatten wir noch Glück. Es hätte keinen Zentimeter höher sein dürfen. Sonst hätten wir es kürzen müssen. Ich glaube, wir hatten ca. 25 Bücherkartons beim Umzug.

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          • Corona sagt:

            So viele hatte ich nicht, aber kommt fast hin. Und dann waren die Kisten Sauschwer.

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          • Corona sagt:

            So! Ich hab noch mal geguckt, ich hatte nur 11. Kisten am Anfang , später kamen ja noch die Kinderbücher und die aus der Küche. Waren am Ende vielleicht 15 . Trotzdem genug. Beim nächsten Umzug wirds mehr, sind ja neue Bücher hinzugekommen in den drei Jahren, trotz KindleApp. Und es gehen noch einige Jahre ins Land. 😅

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  10. andheu sagt:

    Ich bevorzuge Bücher. Es ist einfach ein anderes Gefühl zu blättern und auch der Geruch des Buchs….

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    • sigurd6 sagt:

      Ich brauche auch ein richtiges Buch in der Hand.

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      • Berta sagt:

        Ich habe einen guten Freund, der gegen die e-Book-Reader gewettert hat. Und immer die Sache mit dem Strom angeführt…
        Ich habe ihn irgendwann einmal überredet, meines Mannes Kindle mal zu testen. Da ich ihn mit dem Buch, das er da lesen wollte, locken konnte, hat er dies auch getan. Und was war das erste, was er beim nächsten Treffen zu mir sagte? „Ich will auch so ein Ding haben!“ 😆 Da habe ich herzlich gelacht. Er hat nun schon lange einen Kobo-Reader und liest sowohl analog, als auch digital…

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