Ein Leben ohne Internet?

Vor einiger Zeit hatte ich mir einen Spielfilm aufgenommen und ihn mir gestern Abend mit großem Vergnügen angesehen.

Ich glaube, er hieß, „Hilfe wir sind offline“. Eine Familie, Mutter, Vater und zwei Kinder, die um die 16 Jahre alt waren, lebten zusammen, ohne eigentlich miteinander zu leben. Denn ständig wurde nur aufs Smartphone geschaut oder eine SMS geschrieben oder empfangen. Bis es der Mutter eines Tages reichte und sie sämtliche Smartphones einsammelte und den PC samt Router in den Keller sperrte.  Vier Wochen sollte der Verzicht dauern.

Was folgte, war wie ein kalter Entzug von Drogenabhängigen. Ohne ihre Smartphones kamen sie anfangs überhaupt nicht klar und gifteten die Mutter auch dementsprechend an. Im Film, zumal in einer Komödie geht es natürlich immer irgendwie gut aus. Doch im tatsächlichen Leben? Wie wäre es, wenn man euch z. B. das Smartphone oder den Router und PC wegsperren würde?

Ich kann es ohnehin nicht nachvollziehen, da ich mich von einem Handy oder heutzutage Smartphone nie abhängig machte. Ein Smartphone besitze ich ohnehin nicht und ein Handy habe ich eigentlich nur für ganz dringende Fälle, also anders geschrieben es ist eigentlich nie an, wozu auch. Wer uns erreichen möchte, wir haben einen Festnetzanschluss da kann er/sie uns anrufen. Das hatte ich auch, als ich noch berufstätig war, so gehalten. Meine Handynummer hat nur meine Frau und 1 oder 2 besonders gute Freunde. Mehr haben sie nicht. Und wie steht es bei euch?

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fernsehen.

32 Kommentare zu “Ein Leben ohne Internet?

  1. Lilith sagt:

    Ich liebe mein Smartphone und nutze fast alle Funktionen. Allerdings kann ich auch ohne.

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  2. Berta sagt:

    Ich kann sehr gut ohne mein Smartphone leben. Zuhause haben wir eh so gut wie keinen Empfang. Auf der Arbeit bin ich gezwungenermaßen am Computer ununterbrochen online. Festnetz habe ich da und hier. Das wird auch meist genutzt.
    Aber ehrlich gesagt, vier Wochen offline kann ich mir nicht vorstellen. Es ist ja wahrlich nicht nur das Bloggen. Ich beziehe eine unglaubliche Menge an Informationen aus dem Netz. Ich mache Onlinebanking, ich kaufe Sachen online. Mir fällt gleich gar nicht alles ein, wass ich so mache. Doch, noch eine für mich wichtige Sache: Wir hören ausschließlich Radio via Internet. Ich habe mir extra dafür recht teure Boxen mit Internetradio-Funktion gekauft. Nein, nein, darauf können wir nicht verzichten… 😉
    Der Film war bestimmt witzig. 😀

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    • sigurd6 sagt:

      Ja das war er. Ich habe ihn mit großem Vergnügen gesehen. Wir hatten vor 2 Jahren gezwungenermaßen mehr als 4 Wochen Internetpause durch unseren Umzug. Ein großer Netzbetreiber in Deutschland war wochenlang nicht in der Lage unseren Anschluss freizuschalten. Das ging auch und wir haben nichts vermisst. Das lag jedoch wahrscheinlich auch daran, dass man bei einem Umzug eh genug zu tun hat. Aber der erste Abend mit Internetanschluss war dann doch eine Erleichterung.

      Auf das Handy kann ich jederzeit verzichten und verzichte ich auch, auf den Internetanschluss wohl nur bedingt.

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  3. Ditschi sagt:

    Ein Leben ohrn Internet kann ich mir nicht vorstellen.Aber ich denke es würde auch gehen,wenn man keine andere Wahl hat…

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  4. Helen sagt:

    Ich habe nur den PC und ein Handy, das ich nur für unterwegs in der Stadt benutze. Das ist so ein altes Klapp-Gerät, das ich von meinem Sohn mal geerbt habe. Technik ist nicht mein Ding. Neulich habe ich eine Schriftvergrößerung versehentlich gelöscht und nun geht es ohne Brille gar nicht. Ich warte auf unseren Enkel, der dann Oma aus der Klemme helfen muß. Allerdings hat mein alter Samsung-PC die Vergrößerung der Buchstaben behalten, ansonsten gleichen sich beide PC, mit noch altem Vista der eine,, immer an, bei dem einen geht es schneller, bei dem anderen etwas langsamer.

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    • sigurd6 sagt:

      So ein altes Klapphandy habe ich auch. Darüber muss ich auch mal einen Eintrag schreiben, denn was das ausgehalten hat, ist kaum zu glauben, jedoch wahr. Aber das werde ich irgendwann mal aufschreiben.

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  5. Ich habe auch ein Smartphone und finde das schon praktisch und nutze es auch gerne. Was für mich ein NoGo ist – am Smartphone rumschauen, während ich mit jemandem spreche. Leider ist das keine Selbstverständlichkeit. Im Urlaub gab es kein WLAN, das war am ersten Tag komisch, aber dann fand ich es gut.

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    • sigurd6 sagt:

      Im Urlaub braucht man doch ein kein Internet, oder? Also ich jedenfalls nicht. 😀

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      • Helen sagt:

        Das kommt darauf an, wo man Urlaub macht. Allerdings habe ich bei meinen Auslandsreisen immer eine Telefon-Zelle als erstes gesucht, oder den Anschluß im Hotel genutzt. Dann habe ich eine Mail an die Kinder gesendet, die dann meinen Mann angerufen haben. Mein Mann sperrt sich gegen Internet, aber es kommt schon vor, daß er sagt. guck mal oder da nach.

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        • sigurd6 sagt:

          @Helen zum Telefonieren im Urlaub braucht man ja kein Internet. Das können Sie auch mit dem „alten“ Klapp-Handy.

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          • Helen sagt:

            Ich habe in manchen Ländern/Gegenden das Handy auch benutzt (Kanada oder London), aber in den USA-Städten war es mit einer Telefon-Karte einfacher, ob Tankstelle oder Parkplatz am Supermarkt, es gab überall Telefone, und ich mußte ja meinen Mann anrufen, wo ich gerade bin. Der letzte Anruf war dann am Flughafen vor dem Abflug. Und noch etwas – gerade auf dem Land bei einer Durchfahrt habe ich viele junge Leute an den Tankstellen usw. getroffen, die einer alten Oma geholfen haben.

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      • Ja, ich nutze halt Whatsapp, nicht wahnsinnig viel, aber dennoch. Und wir wollten z. B. mal die Adresse von nem Restaurant rausfinden. Man verlässt sich halt aus Gewohnheit zu sehr drauf.

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  6. bandora78 sagt:

    Also, unserer Familie würde ein Urlaub ohne Internet und Smartphone mal ganz gut tun! Im „normalen“ Leben kann ich es mir nicht vorstellen. Zum einen brauche ich das Internet auf der Arbeit. Zum anderen nutze ich viel What´s up Gruppen, um z.B. das Schwimmen nach der Schule u.a.m. zu organisieren. Wenn ich da jetzt jeden jedes Mal einzeln anrufen müsste, das wäre schon recht aufwendig.

    Aber auf das rumspielen am Smartphone für 4 Wochen bewusst verzichten, gern, wenn mein Mann dann mitmachen würde! Wäre toll!

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  7. JanJan sagt:

    Ich könnte sehr gut ohne Internet leben und auch ohne Handy. Also ich bin mit dem Smartphone ja auch relativ spät eingestiegen, nutze da das Internet unterwegs höchstens um eine Adresse zu suchen oder Google Maps das Navi. WhatsApp und SMS schaue ich einmal am Tag, aber nur zu Hause, da kommt auch manchmal nur einmal in der Woche was. Telefonieren tue ich ausschließlich mit meinem Mann, daher habe ich auch eine Flatrate für 10 Gesprächsminuten im Monat 🙂
    Ich bin ohne all das Zeug aufgewachsen und würde es nicht sooo tragisch finden, dann bin ich eben noch mehr draussen unterwegs.

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    • sigurd6 sagt:

      Ich glaube, bei uns würde eine Flatrate über 10 Minuten für 1 Jahr reichen. Wenn überhaupt so viel zusammen kommen würde. Damit habe ich wohl schon ausgedrückt, wie oft wir mit unseren Handys telefonieren.

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      • JanJan sagt:

        Bei mir auch, habe meist 9 oder auch 10 Minuten übrig, ist aber die Kleinste die es gibt und irgendwas muss ich ja haben, wir haben ja schließlich kein Festnetz 😉

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  8. rabohle sagt:

    Urlaub ohne Telefon, Handy, Internet.
    Und nach der Rückkehr stellt man fest, dass die Welt noch existiert. 😉

    Geht also alles und ist herrlich entspannend.

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  9. brathahn sagt:

    Manchmal wünsche ich mir das!

    Allerdings ist es für mich als Selbständiger nicht praktikabel, da mein Geschäftsmodell darauf basiert, dass ich mobil vernetzt bin und auch keine festen Geschäftszeiten habe.
    Ich bin also auch im Urlaub und am Wochenende online, reduziere das aber dann schon auf das Wichtige oder halt das, was mir Spaß macht, wobei ich letzteres auch weglassen könnte.
    In der Woche halte ich das im Urlaub dann so, dass ich an Werktagen mindestens kurn nach 9 und gegen 18 Uhr wenigstens Mails checken muss, weil ich keine Urlaubsvertretung habe und ein Nichtreagieren auf bestimmte Dinge zu finanziellen Schäden führen kann, das soll natürlich nicht passieren.

    Ich weiß noch, wie ich mich anfangs gegen WhatsApp gesträubt habe, weil ich das schon nervig fand und zum Teil auch noch finde. Allerdings kontaktiert mich ein nicht unerheblicher Teil der Kunden vorrangig oder teils sogar ausschließlich so, also mache ich das halt auch mit. 😉

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    • sigurd6 sagt:

      Dagegen ist ja nichts zu sagen. Natürlich sind heutzutage verschiedene Geschäftsmodelle darauf aufgebaut und das hat ja auch nicht nur Nach- sondern auch einige Vorteile.

      Auch ich habe mich, zumindest im Krankheitsfall, der ja nicht vorhersehbar ist, bereit erklärt meine beruflichen Mails von zu Hause zu checken. Im Urlaub, der planbar ist, habe ich das jedoch strikt abgelehnt.

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