Fast vergessene Schlager

Heute habe ich einen meiner deutschen Lieblingssongs ausgegraben. Ja auch mir kann deutsche Musik gefallen. Sie muss mich nur ansprechen und nicht so eine Hopp Sasa Musik sein. Und davon kann bei Peter Cornelius keine Rede sein. Seine CD „Streicheleinheiten“ könnte ich fast komplett hier reinstellen, denn auf der CD sind viele Songs die mir gefallen.

Vor einigen Tagen hatte ich die Idee mit Google-Earth die Umgebung meiner Kindheit in meiner Geburtsstadt anzuschauen und musste feststellen, dass die Wiese auf der wir früher abends immer gebolzt haben mit hässlichen Neubauten zugepflastert wurde. Ich kann mich gut daran erinnern, dass abends die Anwohner oft an den Fenstern hingen um uns beim Fußball spielen zuzuschauen. Und als in den 60er Jahren erste italienische Gastarbeiter in meine Geburtsstadt kamen, vereinbarten wir sofort ein „Länderspiel“ mit ihnen auf „unserer Wiese“. Das aber nur als Marginalie, denn eigentlich geht es ja um den heutigen „fast vergessenen Schlager“.

Der ist mir bei der Betrachtung mit Google-Earth eben wieder eingefallen, denn er passt genau zu dem, was ich bei Google-Earth gesehen hatte.

Peter Cornelius und Die Wies’n. Leider habe ich nur 1 Video davon auf Youtube gefunden.

Nun dieselt mal ab

Oha da hat das Verwaltungsgericht Stuttgart den Politikern aber ein Ei ins gemütlich gemachte Wahlkampfnest gelegt. Jahrelang versuchte sich die Bundesregierung aus der Verantwortung über zu hohe Schadstoffwerte in der Luft zu stehlen. Jahrelang wurden Werte verschleiert und die Autoindustrie konnte Kunden bescheißen, wie immer sie wollte. Muss sie nun reagieren?

Der Bundesverkehrsminister, der so pfeifen es die Spatzen vom Dach des Verkehrsministeriums nach dem Ende der Legislaturperiode auf einen lukrativen Job in der Industrie, drei Mal darf geraten werden in welcher, hofft, hat es immer wieder verstanden alles kleinzureden. Und die Reaktionen auf das Urteil zeigen, daran wird sich auch nichts ändern. Nur über die Zeit kommen, nur nicht vor den Bundestagswahlen konkret werden. Wegducken ist angesagt.

Ein Nachrüsten der älteren Dieselfahrzeuge bringt kaum Entlastung, so die Richter, und selbst die Neuzulassungen der Dieselfahrzeuge liegen weit über dem Zulassungswert. Das ist dem Minister bekannt, doch reagiert wird nicht. Um sich aus der misslichen Situation über die Wahlen zu retten, werden nicht nur Arbeitsplätze gefährdet. Es steht auch die Glaubwürdigkeit der deutschen Automobilindustrie, soweit sie international überhaupt noch vorhanden ist, auf dem Spiel. Offensichtlich wurde hier über Jahre belogen und betrogen was die Auspuffe hergaben. Der Verbraucher und die Umwelt sind die Dummen.

Großbritannien und Frankreich haben in dieser Woche verkündet ab 2040 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr zuzulassen. Ja selbst Hybridfahrzeuge werden dann in Großbritannien nicht mehr zugelassen. Hört man ähnliches aus dem Munde der Bundeskanzlerin? Nein die ehemalige Umweltministerin hält sich mit solchen Aussagen zurück. Nur niemanden verärgern. Aber ein Ansporn für die deutsche Automobilindustrie die Forschung für konkurrenzfähige Elektrofahrzeuge zu forcieren sieht anders aus. 1 Million Elektroautos sollten im Jahr 2020 auf Deutschlands Straßen rollen. Davon spricht die Kanzlerin nicht mehr. Auch sie weiß, mit einem Verkehrsminister Dobrindt war das nicht machbar. Nun wäre es natürlich etwas zu einfach alles auf den Verkehrsminister abzuwälzen denn schließlich hatte sich die Kanzlerin in der Umweltpolitik einstmals ehrgeizige Ziele gesetzt. Doch davon möchte sie heute nichts mehr wissen. Ja sie und die Bundesregierung bremsen in den letzten Jahren eher als zu forcieren.

Somit kommt das Urteil des Verwaltungsgerichts in Stuttgart der Bundesregierung wahrscheinlich gerade recht. Denn sollte sie tatsächlich Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in deutschen Innenstädten ausrufen müssen, so könnte sie sich hinter dem Urteil verstecken. Zukunftsweisende Politik sieht anders aus. Aber was heißt schon zukunftsweisende Politik, es geht darum Wahlen zu gewinnen und sein Pöstchen oder seinen dicken Posten zu behalten. Nicht mehr und nicht weniger.

Elli Bananenflanke meint …

… der Übertragungszirkus.

In blog.de war „Elli Bananenflanke“ eine Rubrik, die ich sporadisch veröffentlichte. Nun möchte ich auf WordPress diese „Tradition“ fortsetzen.

Die neue Fußballsaison steht vor der Tür und viele freuen sich auf die Übertragungen im Fernsehen. Doch das ist kompliziert geworden und ich frage mich, ob das überhaupt noch zu vermitteln ist. Wer bisher alle Spiele der 1. Und 2. Bundesliga sehen wollte, der kaufte sich ein SKY-Abo. Das ist vorbei.

Mehrere Anbieter zeigen nun Spiele der 1. oder 2. Bundesliga. Spieltage werden noch mehr auseinandergerissen und der Spielplan wird immer unübersichtlicher. Ich warte nur auf die Saison, in der an jedem Wochentag gespielt wird. Praktisch die Rundumversorgung für den „Fußballfan“. Die Tabelle ist dann ja ohnehin unwichtig. Irgendwo wird der Lieblingsverein schon platziert sein und wer Meister wird, ist ja ohnehin klar. Hauptsache der DFB und die Vereine streichen eine Menge Geld für die Übertragungsrechte ein. Von den Fans im Stadion werden die verhätschelten Spieler schon lange nicht mehr satt.

Wer nun genau wissen möchte, wer was wo und warum übertragen wird, der kann das HIER mal nachlesen. Ich hoffe ja immer noch, dass viele Fernsehkonsumenten den Anbietern wie SKY und Eurosport den Mittelfinger zeigen und kein Abo bestellen. Aber daran glauben mag ich nicht.

Programm-Tipps

Heute gibt es gleich einige Programm-Tipps von mir.

WDR III. Programm von 23:30 Uhr – 0:30 Uhr

Am 23. Juli 1977, also vor 40 Jahren startete die erste lange Rock-Nacht  des Rockpalastes und aus diesem Anlass bringt der WDR am heutigen Abend Ausschnitte  daraus. Wer also Rory Gallagher, Little Feat und Roger McGuinn nochmals sehen möchte, der sollte sich das anschauen.

 

ARTE von 21:45 Uhr bis 22:45 Uhr

Anlässlich der großen Erfolge der englischen Rock-Gruppe The Queen zeigt ARTE am heutigen Abend die Doku Queen behind the Rhapsody.

 

ARTE von 22:45 Uhr bis 23:45 Uhr

Die Doku London Beat – Musik als Revolution.

 

NDR III. Programm 22:00 Uhr bis 0:15 Uhr

Der NDR zeigt heute die 800. Sendung der Talk-Show „NDR Talk-Show“. Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt erwarten viele Gäste zu dieser Jubiläums-Talk-Runde.

Fast vergessene Songs

Heute möchte ich eine Band vorstellen, die einigen vielleicht gar nichts sagt. Die amerikanische Rockband Styx wurde 1972 in Chicago gegründet. Die Band war, so würde ich es nennen, mittelmäßig erfolgreich und hatte mit Boat on the River zumindest einen Nummer 1 Hit. Im Jahr 1984 lösste sich die Band auf, nachdem weitere Erfolge ausblieben. In den 90er Jahren kamen sie in teilweise veränderter Besetzung nochmal zusammen, um ein Album aufzunehmen. Auch dieses wurde eher wenig wahrgenommen.

Styx und Boat on the River

Berlin bleibt eben doch Berlin?

In einem Radiosender wurde heute unter den Hörern eine Umfrage gestartet wie denn Berlinerinnen und Berliner ihre Stadt sehen. Ich fand die Antworten sehr interessant und einige deckten sich durchaus mit meiner Meinung. Der Moderator kam wohl auf die Umfrage, weil Berlin im Ausland durchaus positiv gesehen wird.

Die Sendung, die ich nur sporadisch verfolgen konnte, da ich mit dem Auto unterwegs war, brachte mich auf die Idee, diese Frage hier im Blog auch einmal zu stellen.

Also so frage ich Berliner und Berlinerinnen und natürlich Besucher unserer Stadt:

Wie seht ihr diese Stadt?

Nun bin ich auf das Feedback, wie man in Neudeutsch sagt, gespannt.

Weshalb soll man …

… über das Wetter schreiben? Oder sich aufregen? Da würde ich nie drauf kommen. Weshalb sollte ich schreiben, dass der Regen mir langsam auf den Keks geht? Ist doch völlig egal. Oder, dass unsere Hunde langsam genervt sind nicht durch Brandenburgs Wälder zu streifen? Nö darüber würde ich nie schreiben. Ich kann auch nicht verstehen, wie man sich überhaupt über das Wetter aufregen kann. Ich würde z. B. auch nie schreiben, dass ich in den letzten Tagen manchmal nass bis auf die Haut wurde. Das interessiert doch ohnehin niemanden. Also wozu darüber auch nur eine Zeile verlieren. Morgens hat man eigentlich überhaupt keine Lust aufzustehen und die Hunde gucken einen schief an, wenn man zur Leine greift. Aber darüber schreiben? Nee das mache ich nicht.

So nun habe ich als über nichts geschrieben und wer es liest, der hat auch nichts gelesen. Alles klar?