AfD-Mitglied möchte schießen lassen

Dass Schusswaffengebrauch sehr schnell ein Thema bei Mitgliedern der AfD ist, wissen wir spätestens, seit Frau von Storch auf ihrer Maus ausrutschte und dabei versehentlich auf Flüchtlinge an der deutschen Grenze schießen lassen wollte.

Nun zeigte eine AfD-Landtagsabgeordnete, dass sie Frau von Storch und ihrem Mausausrutscher nicht nachstehen möchte und fragte in einem von ihr veröffentlichten Facebook-Eintrag: „Plünderer werden sofort erschossen, warum gilt das nicht bei uns?“ (Quelle: Berliner Zeitung) Sie spielte damit auf die Vorkommnisse in Hamburg an.

Der Satz wurde zwar nach ein paar Stunden wieder gelöscht, jedoch die Geisteshaltung bleibt dennoch, wie sie ist.

Die gesamte Meldung kann man HIER lesen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in News.

20 Kommentare zu “AfD-Mitglied möchte schießen lassen

  1. nana sagt:

    So lieben wir sie, die AfDler. Aber weißt du was das Schlimmste ist? Die werden WEGEN solcher Äußerungen gewählt, unterstützt und „bejubelt“. Und nicht TROTZ.

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  2. rabohle sagt:

    Wer hätte denn schießen sollen? Kameramänner?

    Gauleiter Höcke spricht ja auch von „Plünderung der Sozialkassen“. Also auch gleich erschießen lassen?

    Asylort für De..en. 🙂 🙂

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      • rabohle sagt:

        @nana – es ging um die Plünderungen der Läden!

        Und wenn keinen V-Leute dabei gewesen sind, habe ich jedenfalls keine Beamten gesehen. Nur Kameraleute und teilweise Gaffer mit gezückten Handy’s.

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        • WernerBln sagt:

          Selektive Wahrnehmung?
          Also nach meiner Wahrnehmung waren durchgehend über alle TV in den geplünderten Läden eindeutig schwarz gekleidete Staatsbürger zu sehen, die die Waren an sich gerafft und rausgetragen haben!

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          • rabohle sagt:

            @Werner
            Dann hilft vielleicht noch ein Besuch bei Fielmann.
            Aber selbst bei klarer Sicht gehe ich einmal davon aus, dass Sie durch Ihre Sichtschutzbrille nur immer das sehen wollen, was gerade in den Kram passt.
            Es ist auch das gewohnte „Strickmuster“, zu provozieren und dann zurück zu rudern.

            Objektiv waren es aber mitnichten nur „schwarz gekleidete Staatsbürger“ (wobei der Mop teilweise noch nicht einmal Staatsbürger gewesen sind, sondern extra angereist ist – aber auch dazu werden Sie sicherlich wieder eine „andere Wahrnehmung“ haben), sondern teilweise sogar Normalgekleidete und Nachbarn (ekelhaft, aber wahr). Aber ändert das überhaupt etwas an dieser fatalen Plünderung?

            Darum ging es aber auch gar nicht, sondern darum, dass Plünderer, Kameraleute und Gaffer mit Handy da waren, eben keine erkennbaren Beamte.

            Manchmal sollten man vielleichr mehr auf den Inhalt als auf den Verfasser achten!

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    • sigurd6 sagt:

      Da musst Du diese schlaue AfD- …, nee Politikerin schreibe ich nicht. Da streikt meine Tastatur.

      Also nochmal, da musst Du dieses AfD-Mitglied fragen.

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  3. WernerBln sagt:

    Also „auf Plünderer wird geschossen“ ist nun in Bezug auf Hamburg wirklich daneben. Das war zwar tragisch aber kein flächendeckender Bürgerkrieg / Staatsnotstand.

    Allerdings können wir aber froh sein, dass es da keine Toten gegeben hat, gleich auf welcher Seite. Immerhin haben die potentiellen Mordbrenner auf den Dächern beim Auftauchen der Sonderheiten offensichtlich noch gemerkt, was die Stunde geschlagen hat und die Beamten der Sonderheiten waren professionell genug, das zu realisieren.

    Wenn ich nun aber lese, dass doch New York künftig der geeignete Austragungsort wäre:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/g20-gabriel-g20-treffen-sollten-kuenftig-in-new-york-stattfinden_id_7321825.html

    Frage ich mich, ob die entsprechenden Protagonisten überhaupt ansatzweise darüber nachdenken, wovon sie reden.

    Zwei mögliche Szenarien:

    1. Es gelingt den Chaoten aufgrund der rigiden Einreisekontrollen nicht, dort überhaupt hinzugelangen, was natürlich hier zu einem Aufschrei „von links“ führen würde.

    2. Es gelingt den Chaoten da hinzugelangen und sich so aufzuführen, wie in Hamburg. Wer nur ansatzweise die Reaktion amerikanischer Polizeikräfte auf derartige Gewalt einschätzen kann, wäre über das das Ergebnis nicht überrascht (Tote garantiert).

    Das erste Szenario halte ich für das wahrscheinlichere und vmtl. deshalb die politischen Gaukler auch.

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    • rabohle sagt:

      Vielleicht bleiben Sie doch einfach einmal beim Thema (Schießen auf Plünderer). Das wäre wirklich hilfreich.

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      • sigurd6 sagt:

        Also @rabohle bei allem Respekt, aber eine Zurechtweisung beim Thema zu bleiben obliegt wohl dem jeweiligen Blogbetreiber.

        Und es gehört auch zum Thema, da solche Überlegungen ja tatsächlich mehrfach und von verschiedenen Politikern geäußert wurden.

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        • rabohle sagt:

          @sigurd

          „Immerhin haben die potentiellen Mordbrenner auf den Dächern beim Auftauchen der Sonderheiten offensichtlich noch gemerkt, was die Stunde geschlagen hat und die Beamten der Sonderheiten waren professionell genug, das zu realisieren.“

          Es sollte auch mitnichten eine „Zurechtweisung“ sein, denn die wäre mEn sowieso nicht zielfördernd.

          Aber wenn das zum Thema Schießen auf Plünderer gehört, nehme ich das doch so zur Kenntnis:

          @Werner
          Die Beamten der Sonderheiten hätten sie lieber verhaften sollen. Denn der Hubschrauber hatte sie ja gefimt und jeder, der danach nun von Dach nach unten kam, hätte dann eben dem Zugriff oblegen.

          Auch insoweit denke ich, haben die verantwortlichen Polizeibeamten (nicht etwa die Beamten vor Ort) fehlerhaft und falsch verhalten, indem sie diesen Mob haben vom Dach steigen und unbehellig laufen lassen..

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          • sigurd6 sagt:

            Im weitesten Sinn gehört alles was sich um die Ereignisse abspielte und was darüber gesprochen und geschrieben wurde zum Thema. Dass man mit manch einer Meinung nicht einverstanden ist, finde ich normal. Deshalb wird diskutiert und soweit eine Diskussion mit gegenseitigem Respekt und nicht durch übermäßige Animositäten geführt wird, greife ich auch nur noch ganz selten ein.

            Jedoch entscheide ich, wer völlig am Thema vorbei schreibt. Oder nur um seine Meinung zu verbreiten irgendetwas hier zum Besten gibt ohne sich zum eigentlichen Thema zu äußern.

            Ich lasse Diskussionen, auch wenn sie kurzfristig nicht zum Thema gehören, gerne laufen. Eventuell ergibt sich dabei ein neuer Diskussionsstrang. Ich muss zugeben, das war nicht immer so, doch auch ich lerne manchmal noch dazu.

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          • WernerBln sagt:

            Nur mal zur Kenntnis:

            Die Beamten der Sonderheit haben die festgenommen. Unsere begnadete Justiz hat alle 13 wieder freigelassen.
            Besonders bemerkenswert am Rande:

            8 von 13 wurden schnell und wie das sprichwörtliche „Brezelbacken“ entlassen, 5 konnte innerhalb von 2 Stunden angeblich nicht hinreichend geprüft werden, weil Akten von der Polizei angeblich zu spät der unheimlich eloquenten Justiz übergeben!

            Die Begründung für die Freilassungen „kein hinreichender Tatverdacht“ erzeugt bei mir nur noch ernsthafte Übelkeit.

            https://www.welt.de/politik/deutschland/article166547674/Alle-Verdaechtigen-von-brutalem-Hinterhalt-auf-Dach-wieder-frei.html

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            • rabohle sagt:

              Das ist so nicht korrekt.

              Es wurden nicht „die Leute von Dach“ verhaftet, sondern die Personen, die sich im Hof aufgehalten hatten. Und man konnte nicht zuordnen, wer von Dach stammt und wer nicht.

              Daher mein Vorwurf, dass man schneller die hätte verhaften sollen, die eben vom Dach herunter gekommen sind und eben vorzugsweise dann ins Treppenahus gehen müssen.

              Freigelassen wurden Sie nicht, weil die Akten zu spät gekommen sind, sondern weil eine genaue Zuordnung nicht möglich gewesen sein soll, wer eben vom DAch stammt und wer vielleicht „nur“ im Hof gestanden hat.

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          • sigurd6 sagt:

            Wer von Euch @WernerBln oder @rabohle nun die besseren Informationen zu diesen Geschehnissen haben mag. Eines ist sicher, es ist etwas völlig falsch gelaufen. Darauf können wir uns, so glaube ich, einigen.

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    • Helen sagt:

      @Werner – Wenn diese Randalierer nicht einreisen dürfen, wovon ich ausgehe, denn das kostet viel Geld für die Reise, dann wird das hier stattfinden.

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  4. WernerBln sagt:

    Da wird darüber diskutiert, ob nun die Anwendung von Gewalt seitens der Staatsmacht angemessen war (nennt man übrigens unmittelbaren Zwang), wo doch die Demonstranten sich nur mit harmlosen Mitteln (Steine, Flaschen, Holzlatten und Zwillen) gewehrt haben.

    Ich versuche mal die Sachkenntnis darüber zu fördern, um welche Gewaltanwendung es hier wirklich ging.

    Während Molotowcocktails von Begriff und Wirkungsweise ja wohl allgemein bekannt sind, möchte ich mal darauf hinweisen, dass die in den Medien so harmlos als „Zwillen“ bezeichneten Geräte nun aber auch gar nichts mit der Astgabel mit Weckgummi zu tun haben, die viele wohl aus der Kindheit kennen. Sowas läuft heute unter dem Begriff „Präzisionsschleuder“, Munition = 8 mm Stahlkugeln!

    https://steinschleuder-test.de/profi-steinschleuder-modell-big-mit-kugelspender/

    Dass da beworbene Gerät ist übrigens online für 15,99 € bei A….. erhältlich! Noch leistungsfähigere „Sportgeräte“ für um die 40 €.

    Das sind wohlgemerkt die in D für Ü18 frei verkäuflichen Teile. Verboten sind hier (aber nicht im Ausland) die noch viel leistungsfähigeren Teile mit Armstütze.

    Das alles sind potentiell tödliche Waffen, die jedenfalls auf kurze Entfernung durchaus geeignet sind, auch die Schutzkleidung von Polizeibeamten zu durchschlagen. Soweit mir bekannt ist das in Hamburg (in mindestens einem Fall) auch mit solcher Wucht geschehen, dass die Kugel operativ aus der Schulter entfernt werden musste.

    Wenn man denn über Schusswaffengebrauch diskutiert, dann nach meiner Überzeugung mit dem Ergebnis, dass es den mit o.g. Waffen angegriffenen Beamten zu verdanken ist, dass es dazu nicht gekommen ist.

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    • sigurd6 sagt:

      Da muss ich mal aus dem Nähkästchen plaudern. Es war, als die Hausbesetzungen in Berlin in den 80er Jahren auf dem Höhepunkt waren. Ich hatte damals eine Führungsposition in einer gewerkschaftseigenen Druckerei und deshalb viel Kontakt mit Vertretern der Gewerkschaft der Polizei. Natürlich wurde auch über die Auseinandersetzungen die damals stattfanden gesprochen.

      Der damalige Vorsitzende der JUNGEN GRUPPE, dessen Namen ich hier selbstverständlich nicht nennen werde, hatte einen Kollegen und mich eingeladen bei einer dieser Demos in einer „Wanne“ mitzufahren um das Gefühl kennenzulernen das Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen bei einem Beschuss mit Zwillen in der „Wanne“ haben. Da ich Polizeiautos die mit Zwillen beschossen wurden fast jeden Tag durch Kreuzberg fahren sah, haben wir dankend abgelehnt.

      Ich glaube auch nicht, dass das von oberster Stelle genehmigt worden wäre.
      Wir konnten uns auch so gut vorstellen, wie das gekracht haben muss. Also die Zwillen meiner Kindheit waren anders.

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