Wolf und Wahlk(r)ampf

Der unheimlich „fähige“ Bundesagrarminister Schmidt glaubte, er muss endlich auch mal wieder in die Schlagzeilen kommen. Durch Leistungen seines Ministeriums hatte er das in den vergangenen 4 Jahren nicht geschafft. Höchstens durch Fehlleistungen wie der Untergrabung der Gülleverordnung wodurch unser Grundwasser noch schwerer zu reinigen ist und es dementsprechend teuer macht.

Nein nun verlangt er eine Abschussquote für in Deutschland lebende Wölfe. Und er setzte gleich noch einen obendrauf, indem er den Menschen in der Lausitz den Rat gab wegen der Wölfe möglichst nicht alleine in den Wald zu gehen. Und Kinder sollten nicht mit den niedlichen Wolfswelpen spielen.

Ich mag den ganzen Stuss hier nicht wiederholen. Wen es interessiert, der kann sich den Artikel HIER durchlesen.

Soll man das Ganze nun als Dummheit oder bewusstes Wahlkampfgedöns abtun? Übrigens Herr Minister uns liefen vor fast einem Jahr 2 Wölfe über den Weg. Sie waren ca. 200 Meter weg und haben sich überhaupt nicht um uns gekümmert. Sondern suchten schnell das Weite.

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20 Kommentare zu “Wolf und Wahlk(r)ampf

  1. Dieter sagt:

    Die sollen doch lieber froh sein, dass der Wolf langsam wieder heimisch wird bei uns, nachdem sie ihn fast ausgerottet hatten.

    Und wer sagt das es ein Wolfsrudel war und nicht ein Rudel wildlebender Hunde. Die von Menschen ausgesetzt wurden und um ihr überleben kämpfen.

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  2. JanJan sagt:

    So eine Diskussion hatte ich gerade erst diese Woche wieder mit einem Jäger… 😒

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  3. Mondbub sagt:

    Wieder ein Idi, der sich wichtig machen will oder muss, weil sich sonst niemand für ihn interessiert…
    Viele liebe Grüße aus der Heide!
    Wir sind den Munsteraner Wölfen nun schon zweimal begegnet und es jedes Mal wunderschön und friedlich 🙂

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  4. rabohle sagt:

    Aber die Kehrseite der Medaille:

    Man wohnt im Neubaugebiet am Stadtrand und Wölfe kommen aus dem Wald in die Wohngegend, in der Gärten. Was wünscht man scih dann wohl als Eltern von kleinen Kindern, die plötzlich im Garten dem Wolf gegenüber stehen?

    Sicher: Abschießen ist die letzte (schlechteste) Lösung – frei und unkontrolliert herumlaufen lassen ist aber ggfs. auch nicht besser.

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