Ein Programm-Tipp

Auf ARTE gibt es heute Abend um 21:55 Uhr den Spielfilm A Hard Day’s Night. Es war der erste Film der Beatles. Wer also noch nichts vorhat und diesen Film noch nicht kennen sollte, soll es tatsächlich geben, der hat heute Abend die Gelegenheit ihn sich anzuschauen. Obwohl ich damals in den 60er Jahren nicht der große Beatle-Freund war, hat er mir ganz gut gefallen. Die Musik ohnehin.

Zur Einstimmung stelle ich einen Song aus dem Film mal hier rein.

Elli Bananenflanke meint …

… Videobeweis

Ach, wie herrlich unkompliziert war doch einstmals die Fußballwelt. Was waren das noch einfache Regeln bevor einigen Herren der FIFA und UEFA, die offensichtlich unter chronischer Langeweile leiden, sich dazu berufen fühlten neues zu erfinden. Der letzte Clou dieser unterbeschäftigten Funktionäre ist der Videobeweis.

Schon in Russland beim Confed Cup wurde er ausprobiert und eigentlich hätte man da schon merken müssen, dass diese Neuerung nicht das hält was sich einige davon versprochen haben. In Deutschland wurde er am vergangenen Sonnabend erstmals beim Supercup zwischen Borussia Dortmund und Bayern München eingesetzt. Und versagte kläglich. Ein Tor des FC Bayern wurde anerkannt, weil die „Oberschiedsrichter“ meinten, dass keine Abseitsstellung vorgelegen hatte. Nun das war wohl eine zumindest fragwürdige Entscheidung und nach dem Spiel musste man dann auch zugeben, dass die korrekte Analyse nicht möglich war, da die virtuelle Linie nicht funktionierte.

Keinen Videobeweis gab es dann am Dienstag beim Supercup, vor lauter Cups kennt man sich schon fast nicht mehr aus aber die Geldmaschinen müssen ja geschmiert werden, zwischen Real Madrid und Manchester United. Allerdings wurden nach einem Tor von Real Madrid gefühlte 25 Zeitlupen gezeigt, ob es nicht doch abseits war.

Meine Güte, wenn es eines Videobeweises bedarf oder gefühlten 25 Zeitlupen, dann war es unglaublich knapp. Und ist bei einer Millimeterentscheidung von keinem Linienrichter erkennbar. Also ist es ein Tor. Da müssen Spieler nach einer knappen Entscheidung nicht erst auf den Schiedsrichter warten, dass er ihnen signalisiert, jetzt dürft ihr euch freuen. Das Tor zählt.

Macht den Fußball doch nicht noch komplizierter. Was wäre dann der nächste Schritt? Dass Ergebnisse erst Tage später, nach einer eingehenden Fernsehanalyse feststehen? Und wer jetzt denkt, das wird nie kommen, SICHER?

Wahlkampf mit allen Mitteln?

Der Abgasskandal drohte am Minister Dobrindt (CSU) hängen zu bleiben. Aber wie aus dem Nichts holte die Regierungspostille mit den 4 Buchstaben einen Vorgang hervor, der schon über ein Jahr alt war. Der Regierungschef von Niedersachsen hatte eine damalige Regierungserklärung dem Vorstand von VW vorgelegt. Und ein Medienaufschrei geht durchs Land. Urplötzlich konnte sich ein FDP-Landtagsabgeordneter des niedersächsischen Landtages auch wieder daran erinnern vor einem Jahr von solch einem Vorgang gehört zu haben.

Da frage ich mich, weshalb hat er denn nicht schon vor einem Jahr seinen Mund aufgemacht? Klar damals war kein Bundestagswahlkampf und ein Minister der Partei mit der man nach den Bundestagswahlen gerne koalieren würde nicht in den Schlagzeilen. Dummerweise kam nun aber heraus, dass die vormalige schwarz/gelbe Landesregierung in Niedersachsen ebenfalls mit dem VW-Vorstand eng zusammen arbeitete. Das war jedoch nun nur eine kleine Meldung, weil sie verschiedenen Medien nicht in die Berichterstattung passt. Wichtig scheint dehnen nur, dass die SPD offenbar mit dem VW-Vorstand kungelt. Die CDU/CSU …, ein wenig vielleicht auch.

Wer glaubt, dass in diesem Land Politiker bestimmen, wo es langgeht, der sollte sich medikamentös neu einstellen lassen. Wo es lang geht und was zu geschehen hat, bestimmen die Großkonzerne. Darüber sollten sich einige Wählerinnen und Wähler im Klaren sein. Politiker/innen die es sich mit diesen Großkonzern verscherzen haben keine große politische Zukunft.

Und schon deshalb war dieser „Skandal“ ein Treppenwitz.