Elli Bananenflanke meint …

… Köln wir haben ein Problem!

Dieter Hecking der Trainer von Borussia Mönchengladbach meinte heute, man solle doch etwas Geduld mit dem Videobeweis haben. Alles muss sich erst einspielen.

Natürlich ist es noch zu früh um das Ganze einzustampfen. Da sollte man die Winterpause abwarten und dann Bilanz ziehen. Würde man das jetzt tun, so würde diese aber zweifellos nicht sehr positiv für den Videobeweis ausfallen.

Ich verstehe z. B. nicht weshalb man sich in Köln einmischt, wenn der Schiedsrichter eine korrekte Entscheidung getroffen hat. Weshalb unterbricht man dann unnötigerweise den Spielfluss? Auch scheinen besonders knifflige Situationen selbst durch den Videobeweis kaum auflösbar. Und wenn es beim Abseits um Millimeterentscheidungen geht, meine Güte dann lasst es doch gut sein. Bei solch knappen Entscheidungen muss man dann wirklich nicht eingreifen. Denn auch hier ist dem Schiedsrichtergespann keine Fehlentscheidung nachzuweisen. Wenn man, und das hatte ich schon des Öfteren geschrieben, drei bis vier Zeitlupen benötigt, so ist das Schiedsrichtergespann schon aus dem Schneider.

Der Videobeweis kann eine sinnvolle Ergänzung für den Schiedsrichter sein, sollte jedoch nicht inflationär, sondern sehr zurückhaltend eingesetzt werden.

4 Kommentare zu “Elli Bananenflanke meint …

  1. ballblog sagt:

    Und manch ein Schiri pfeift vielleicht im Vertrauen darauf, notfalls die Stimme aus Köln im Ohr zu haben…

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  2. nana sagt:

    Ich finde diesen Videobeweis ganz blöd. Torlinientechnik ist ok, aber Spielunterbrechungen wegen des Videobeweises? Zumal auch die Autorität der Schiedsrichter*innen weiter untergraben wird, irgendwie.

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    • sigurd6 sagt:

      Die Torlinientechnik hat sich bewährt. Wenn man den Videobeweis nicht allzu oft einsetzt, sondern nur in tatsächlich kniffligen Situationen, kann er vielleicht und ich sage bewusst vielleicht, hilfreich sein.

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