Verkehrsüberwachung …

… nicht mehr Sache der Polizei?

Es war eine kurze Meldung heute in den Nachrichten, die mich stutzig machte. In Berlin ist seit einigen Tagen die Potsdamer Brücke gesperrt. Nur für Busse war jeweils eine Spur frei. Doch viele Autofahrer scherten sich herzlich wenig um die Sperrung und nutzten frech die Busspur um so über die Brücke zu kommen. Es gab wohl auch einige Unfälle. Kurzum die Brücke wurde komplett gesperrt. Also auch für Busse der BVG was natürlich zu erheblichen Problemen für die Fahrgäste führte.

Nun wird die Brücke wieder für BVG-Busse geöffnet und die Polizei soll wohl mindestens 2 Wochen darauf achten, dass keine PKWs erneut den Weg über die Busspuren suchen. Doch nun beschwerte sich ein Sprecher der Gewerkschaft der Polizei und sagte sinngemäß, „es sei ja nun nicht die Aufgabe der Polizei den Verkehr laufend zu beobachten, schließlich hätte sie wichtigeres zu tun“. Ich schreibe extra sinngemäß, da ich den genauen Wortlaut nicht mehr zusammen bekomme. Jedoch der Kern der Aussage ist auch so vorhanden.

Offensichtlich ging ich von völlig falschen Voraussetzungen aus. Ich glaubte immer, für die Verkehrsüberwachung sei die Polizei zuständig. Offensichtlich jedoch scheinbar nicht. Dann frage ich mich allerdings, wer ist denn dann zuständig?

Das fängt ja gut an …

Houston hat ein Problem

Der Hurrikan Harvey war dann zum Glück doch nicht so heftig wie vorausgesagt. Aber immerhin der schlimmste seit 12 Jahren. Er traf die Küste von Texas und richtete erheblichen Schaden an und leider kamen auch Menschen ums Leben. Dramatisch scheint die Situation der 4 Millionen-Stadt Houston zu sein. Weite Teile der Millionen-Stadt stehen unter Wasser.

 

Entsorgung in Anatolien?

Manchmal glaubt man sich verhört zu haben, und muss dann feststellen, dass man leider doch richtig hörte. Der Spitzenkandidat der AfD für den Bundestag Alexander Gauland forderte in einer Rede, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz (SPD) in Anatolien zu entsorgen.

„Ladet sie mal nach Eichsfeld ein, und sagt ihr dann, was spezifisch deutsche Kultur ist“, rief Gauland seinen Zuhörern nach Angaben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ unter Beifall zu. „Danach kommt sie hier nie wieder her, und wir werden sie dann auch, Gott sei Dank, in Anatolien entsorgen können“ (Quelle: Tagesspiegel).

Da kann man nur den Kopf schütteln und sich schon jetzt schämen, dass er wohl in den Bundestag einziehen wird.

 

Bundesverkehrsminister am Ende?

Na hoffentlich kann ich nur schreiben. Nach der Maut und dem Dieselskandal, kommt nun noch die Privatautobahn die er ja für so toll hält. Sie kommt dem Steuerzahler sehr viel billiger, so seine Argumentation. Mittlerweile wissen fast alle, außer Herr Dobrindt, dass auch das ein Rohrkrepierer ist und dem Steuerzahler wahrscheinlich weit mehr kosten wird als er und glauben machen wollte. Es wird Zeit, dass dieser nach meiner Auffassung völlig überforderte Minister endlich geht. Er hinterlässt seinem Nachfolger oder seiner Nachfolgerin ohnehin schon einen millionenschweren wenn nicht milliardenschweren Scherbenhaufen völlig verfehlter Politik.

Doch die Bundeskanzlerin sah offensichtlich keinen Bedarf in zu feuern. Oder er war der Preis für das dann doch Stillhalten des Bayerischen Ministerpräsidenten bei der Flüchtlingsfrage.