Pilzsuche mit App?

Offensichtlich scheint manch Pilzsucher ein echter Abenteurer zu sein. Wer in den Wald geht um Pilze zu suchen und sich dabei auch auf eine App verlässt, der ist wohl von allen guten Geistern verlassen und darf sich nicht wundern, wenn er sich im Krankenhaus oder schlimmstenfalls beim Bestatter wieder findet.

Elli Bananenflanke meint …

… ein Akt aus dem Komödienstadel?

Zieht dem Ancelotti die Lederhosen aus, so könnten es einige Bayernstars gedacht haben. Nachdem man den ach so harmonischen Oktoberfesttrip abgehakt hatte.

Wie aus indiskreten Bayernkreisen verlautete, hatte er wohl fünf der ach so sensiblen Bayernstars gegen sich. Da muss man natürlich den Trainer entlassen, besonders wenn es den Bossen ohnehin gut in den Kram passt. Wo kommen wir denn hin, wenn die verhätschelten Stars nicht die ihnen zukommende Aufmerksamkeit des Trainers bekommen? Ja wenn sich der Trainer erdreistet ihnen nicht einmal eine Stammplatzgarantie zu gewähren? Was also ist die einfachste Methode? Na klar den Trainer in die Wüste, oder vielleicht doch nach Asien zu schicken.

Vielleicht haben die fünf Stars eine kollektive Drohung ausgesprochen, dass sie geschlossen zu den 60ern wechseln würden. Dann schrillten in den oberen Etagen an der Säbener Straße aber alle Alarmglocken. Denn das wäre der absolute Supergau.

Also mich nervte das

Als unser Auto schlappmachte, waren wir gezwungen uns nach einem Ersatz umzuschauen. Also wurden Prospekte gewälzt oder bekannte Autohäuser Berlins im Internet besucht. Dabei ist uns aufgefallen, dass meistens keine Preise für die Autos mehr dastanden, sondern nur die monatlichen Raten die für die Autos aufzubringen sind.

Das fanden wir sehr befremdlich, denn eine Ratenzahlung kommt, zumindest für uns, nicht infrage. Also versuchten wir oftmals vergeblich den tatsächlichen Kaufpreis zu ermitteln und wurden einige Male nicht fündig. Bei Anzeigen von Autohäusern in den Tageszeitungen z. B. bekommt man kaum noch den Endpreis zu sehen. Mich hat das sehr genervt und wie findet ihr solch ein Gebaren?

Moment mal: Ja wie denn nun?

„Wir gehen in die Opposition. Wir haben den Wählerauftrag verstanden. Die Große Koalition wurde heute abgewählt“. Könnt ihr euch an die Sprüche der SPD-Politiker erinnern?

Also ich schon, aber der SPD-Abgeordnete und ehemalige Fraktionsvorsitzende der SPD Thomas Oppermann leidet offensichtlich an Gedächtnisschwund. Denn auch er posaunte diese Slogans am Wahlabend hinaus. Nun jedoch kann er sich eine Fortführung der Großen Koalition durchaus vorstellen. Wenn, ja wenn Kanzlerin Angela Merkel zurücktritt. Da wird man in der CDU aber rotieren, schnell auf die Kanzlerin einreden, damit sie den Weg frei macht für eine Große Koalition. Er wurde jedoch von der SPD-Vizechefin Manuela Schwesig zurückgepfiffen. So richtig jedoch hat man sich in der SPD wohl noch nicht mit der Opposition abgefunden.

Einen grandiosen Einstieg als Fraktionsvorsitzende der SPD hatte Andrea Nahles. Sie gab sich gleich kämpferisch und sagte an die Adresse der CDU, „ab morgen kriegen sie in die Fresse“. Hoppla da hat sie sich wohl etwas im Ton vergriffen. Bleibt zu hoffen, dass das kein Vorgeschmack auf das Niveau der kommenden Bundestagsdebatten war. Wer solch platte Sprüche loslässt, sollte sich über noch plattere Sprüche der AfD nicht aufregen.

Und wäre das schon nicht genug, jetzt melden sich auch noch die Veteranen der SPD mit guten Ratschlägen an die SPD-Führung zu Wort. Schröder, Müntefering und von Dohnanyi sie wissen auch etwas und geben Ratschläge, die wahrscheinlich niemand hören möchte. Besonders Schröder und Müntefering mit denen die Talfahrt der SPD begann, sollten sich tunlichst zurückhalten.

Aber so bleibt es spannend und man kann schon darauf warten, wer sich noch zu Wort meldet.

Elli Bananenflanke meint …

… bleibt lieber auf häuslicher Bühne?

6 Spiele der deutschen Eliteclubs sind in der Gruppenphase der CL gespielt und die Bilanz ist eher ernüchternd. Einem Sieg und einem Unentschieden stehen 4 Niederlagen entgegen.

Was sich seit 2-3 Jahren abzeichnet wird immer deutlicher, die Bundesliga ist, wenn es um die vorderen Plätze im europäischen Fußball geht, nur noch bedingt konkurrenzfähig. Das meine ich nicht einmal abwertend, sondern das muss man realistisch eingestehen. Die enormen Summen die andere Vereine für Spieler ausgeben, kann man hierzulande nicht bezahlen und ich finde das gut so. Wie die fast totale Abhängigkeit von einem Gönner enden kann, sah man bei 1860 München sehr deutlich.

Bei Leipzig merkte man sehr deutlich, dass sie internationale Greenhorns sind. Das war aber auch nicht anders zu erwarten. Vielleicht schaffen sie es wenigstens in die Euroliga und können dort weiterhin internationale Erfahrung sammeln. Auf den dritten Platz in seiner Gruppe muss sich wohl auch der BVB fixieren und auch bei den Bayern sehe ich noch nicht, dass sie Gruppenzweiter oder gar Gruppenerster werden.

Heute greifen Köln, Hoffenheim und Hertha BSC in das internationale Geschehen ein und es bleibt abzuwarten, ob dabei mehr herauskommt, als bei den drei Vertretern in der CL.

Wollte man ein Fazit aus den bisherigen Spielen in den internationalen Wettbewerben ziehen, so kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass die Bundesliga viel zu lange, wohl auch durch die Nationalmannschaft geblendet, glaubte, international in der ersten Reihe zu spielen und nicht bemerkte, dass sie Jahr für Jahr an Boden verloren hat. Mit utopischen Summen für Spieler ist das nicht auszugleichen und wäre wahrscheinlich auch der falsche Weg. Man sollte vielleicht weniger auf Legionäre als vielmehr den eigenen Nachwuchs setzen. Dieser ist durchaus vorhanden, verkümmert jedoch allzu oft im Schatten teuer gekaufter Stars. Wobei ich diesen natürlich nicht die Schuld an der derzeitigen Situation geben möchte. Doch leider wird man genau den Weg gehen, der seit Jahren immer gegangen wurde, schon in der Winterpause werden einige der deutschen Vereine auf Einkaufstour gehen. Das hatte eine Zeit lang ja auch gut funktioniert, ist jedoch durch die inflationäre Einkaufwut der Scheichs völlig aus dem Ruder gelaufen. Hier können deutsche Vereine nicht mehr mithalten.

Moment mal: Hauen und stechen

Der Urnenpöbel, bis Sonntag von den Parteien mündige Bürger genannt, hat gewählt. Und die Parteien haben an dem, was dabei herauskam, zu knabbern. Alle? Offiziell jedenfalls kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass das Ergebnis an der Kanzlerin abperlt.

Im Gegenteil nun wird ein weiterer Konkurrent offenbar weggelobt. Noch-Finanzminister Schäuble soll neuer Bundestagspräsident werden. Somit darf er an den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen der CDU nicht teilnehmen und die Kanzlerin ist einen Bremser los. Noch mehr Gezeter ist in der CSU. Da erdreisten sich einige Mitglieder doch tatsächlich, gegen den bayerischen König zu meutern, und fordern ihn zum Rücktritt auf. Das geht ja nun gar nicht, denn nach der überwiegenden Meinung, also seiner, ist er der fähigste Ministerpräsident der Alpenrepublik seit Franz-Josef Strauß. Er, der die Kanzlerin am CSU-Parteitag öffentlich ab watschte wie ein dummes Schulmädchen, er der stets bemüht ist seine Meinung flexibel zu halten, er ist und bleibt, nach seiner Meinung, der fähigste Politiker.

Aber auch die LINKE kommt nicht ungeschoren davon. Der ehemalige Vorsitzende Lafontaine geht mit ihnen hart ins Gericht. Aber was ist das alles gegen die AfD? Frauke Petry hat sich mal schnell für die AfD in den Bundestag wählen lassen. Und schon einen Tag nach der Wahl merkt sie, welch wüster Haufen diese Partei mittlerweile geworden ist. Sie merkte es natürlich schon vor dem Wahlsonntag, jedoch möchte sie die rund 10.000 EURO als Abgeordnete schon gerne einstreichen. Und kurz vor den Wahlen, wie hätte sie da eine neue Partei finden können? Nein da knurrt man leise vor sich hin, nur so viel, dass man auch gewählt wird um dann sofort abzuspringen. Das haben vor Frau Petry auch schon andere gemacht, ich finde es in jedem Fall ein schmutziges Spiel.

Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU, FDP und GRÜNEN würde ich gerne Mäuschen sein um zu lauschen, wie gerade die CSU bocken wird. Sie haben die Wahl des bayerischen Landtages vor der Brust und würden mit ihren lausigen bundesweiten 6,1 Prozent gerne die Muskeln spielen lassen.

Spannend dürfte es jedenfalls werden und wenn die Jamaika-Koalition tatsächlich zustande kommen sollte, ich zweifle daran eigentlich nicht, ist fraglich, ob sie auch hält.

Noch ein Gedanke zum Schluss. Der Bundestag möchte die Legislaturperiode auf 5 Jahre erhöhen. Das finde ich vernünftig. Vernünftig würde ich es allerdings auch finden, wenn die Kanzlerschaft einer Person auf zwei Legislaturperioden begrenzt werden würde.

Glückwunsch Meat Loaf

Als ich Meat Loaf das erste Mal hörte, war ich sofort hellauf begeistert. Ich sah ihn in einem Special des Musik-Ladens.  Jedoch diese Stimme und diese Songs das war etwas völlig Neues im Rockgeschäft. Ähnliches versuchte vor ihm Barry Rain mit Eloise und hatte damit auch großen Erfolg. Jedoch war dieser nur von kurzer Dauer. Meat Loaf jedoch hatte großes Glück, als er mit dem Komponisten Jim Steinman zusammen traf. Dessen Kompositionen brachte er voluminös auf die Bühne. Die Plattenfirma Cleveland International Records zögerte jedoch, ihnen eine Chance zu geben, gab dann aber doch nach und so wurde Bat Out of Hell veröffentlicht. Eine Platte/CD die in fast keiner Plattensammlung fehlen dürfte. Meat Loaf und Steinman zerstritten sich zwischendurch, kamen aber doch wieder zusammen. Die Power mit der Meat Loaf seine Musik auf die Bühne brachte war schon erstaunlich. Brachten ihm jedoch auch einige Erschöpfungszustände ein.

Heute hat sich Meat Loaf wohl weitestgehend aus dem Showgeschäft zurückgezogen. Seine Musik jedoch wird bleiben. Herzlichen Glückwunsch zum siebzigsten Geburtstag Meat Loaf.

Glückwunsch Freddy Quinn

Ist Meat Loaf ein internationaler Star, so kann man sagen, dass Freddy ein Superstar des deutschsprachigen Schlagers in den 50er und 60er Jahren war. Er hatte damals unzählige Hits und spielte in einigen Spielfilmen die Hauptrolle. Und eigentlich glaubte damals fast jeder, dass er früher einmal ein Seemann gewesen sein musste. War er aber nicht, sondern er schlug sich eine Zeit lang als Artist durchs Leben. Seine große Karriere begann 1956, wie bei vielen Künstlern, relativ unscheinbar. Doch es sollten viele deutschsprachige Hits folgen. Oftmals handelten seine Lieder über die Seefahrt und deshalb glaubten viele eben, er sei Seefahrer gewesen. Noch heute lebt er, der gebürtige Österreicher, in seiner Wahlheimat Hamburg.

Heute wird Freddy 86 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch an den „alten“ Seebären.