Drei Jahre …

… und ich frage mich, wie schnell sind sie vergangen?

Am 1. September 2014 ging ich in den Ruhestand, und nun sind drei Jahre vergangen. Mir ist es, als wären es gerade einmal einige Monate her, so schnell verflog die Zeit. Natürlich habe ich jeden Tag bisher genossen. Doch vieles von dem was ich mir vorgenommen hatte, habe ich bis heute noch nicht verwirklicht. Denn auch im Ruhestand hat ein Tag komischerweise nur 24 Stunden und Langeweile kommt bei uns ohnehin nie auf. Dafür sorgen schon unsere „Anarchisten“ die es sichtlich genießen fast jeden Tag das ganze „Rudel“ beisammen zu haben.

Tja drei Jahre so lange dauert normalerweise die Lehrzeit in vielen Berufen. Allerdings glaube ich, dass meine Lehrjahre bei weitem länger als drei Jahre dauerten, jedenfalls gefühlt. Kennt ihr auch das Gefühl, wenn man um 9.00 Uhr auf die Uhr schaut und dann um 11:00 Uhr so glaubte ich jedenfalls, dass die Uhr jetzt stehen muss, frustriert feststellte, es ist erst 9:15 Uhr? In der Lehrzeit ging mir das des Öfteren so in meinem späteren Berufsleben eigentlich nicht mehr. Und jetzt als Rentner? Da frage ich mich abends manchmal, wo ist denn der Tag schon wieder hin.

Was ich damit eigentlich sagen möchte, die Rentenzeit ist eine schöne Zeit. Jedoch sollte man nicht den Fehler begehen und faulenzen. Ich glaube, dann hat man ein Problem. Natürlich haben auch wir mal Tage, an denen wir es ruhig angehen. Doch das hält nicht lange vor.

Also freut euch auf die Rente, das ist eine herrliche Zeit.

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20 Kommentare zu “Drei Jahre …

  1. lesenbiene sagt:

    Rentner haben niemals Zeit, das trifft auch irgendwie auf dich zu und ist nicht abwertend gemeint. Im Gegenteil. Ihr wisst mit eurer Zeit etwas anzufangen, seit mit euren Hunden draussen in der Natur unterwegs und genießt euer Leben. Und das hat man sich nach einem langen Berufsleben verdient.

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  2. rabohle sagt:

    Dieses „Uhrengefühl“ kenne ich gut.

    Entweder sie schleicht oder sie rennt, die Zeit. Pünktlich ist sie nie. 😉

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  3. Dieter sagt:

    Da viel mir doch direkt dieser Song ein:

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  4. Ditschi sagt:

    Ich freue mich schon auf die Rentenzeit… 😉
    Ist wie mit dem Urlaub,der ist auch immer viel zu schnell vorbei…

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    • sigurd6 sagt:

      Als ich erstmalig als Rentner in den Urlaub gefahren bin, sagte ich zu meiner Frau am Urlaubsende, „das ist ja ein irres Gefühl. Wir fahren nach Hause und ich weiß ich muss am Montag nicht ins Büro“.

      Und es war tatsächlich ein tolles Gefühl, das mich dabei beschlichen hat. Ich war wirklich gerne im Büro. Aber es fällt tatsächlich vieles von einem ab, wenn man eben kann und nicht unbedingt muss. 😀

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  5. JanJan sagt:

    Reif bin ich auch für die Rente und mir wird garantiert nicht langweilig, allerdings sehe ich der Zeit auch etwas mit gemischten Gefühlen entgegen. Zum einen freue ich mich natürlich auf „viel“ Zeit, zum anderen ist nicht mal klar, ob viel gezahlt wird (Rente als solche bekommen wir als Selbstständige ja nicht mal) und dazu kommt die Angst vielleicht nicht mehr genug fit zu sein das alles genießen zu können… 😳

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    • sigurd6 sagt:

      Na ja das ist natürlich die Voraussetzung, dass man noch fit ist, um viel unternehmen zu können. Das haben einige Kollegen von mir leider auch nicht geschafft und das finde ich schlimm. Denn nach einem erfüllten Arbeitsleben sollte man noch etliche Jahre genießen können.

      Der finanzielle Aspekt ist ein weiterer. Ich glaube auch, dass bei der heutigen Situation auf dem Arbeitsmarkt viele Menschen dem Renteneintritt mit sehr gemischten Gefühlen entgegensehen.

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  6. WernerBln sagt:

    Ja, der gefühlte Zeitablauf! Diese „spezielle Ausprägung der Relativitätstheorie“ kenne ich auch, bin Ihnen da allerdings über 10 (Licht)Jahre voraus
    😉

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  7. Helen sagt:

    Ich bin schon immer viel verreist, aber nach dem Renteneintritt machte es erst so richtig Spaß, ob England, Kanada, USA oder Oesterreich, Italien – vor allem dorthin, wo ich mich sprachlich verständigen konnte. Deshalb nur einmal Paris, die Franzosen haben es nicht so gerne, wenn man eine andere Sprache wählt, und Französisch hatte ich schon in der Schule nach der ersten Stunde abgewählt.

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    • sigurd6 sagt:

      Dabei ist französisch solch eine schöne Sprache. Ich wollte sie immer gerne lernen, aber irgendwie hat es nie funktioniert.

      Da fällt mir ein Erlebnis in einem Hotel in Südfrankreich ein. Wir wurden auf der Heimfahrt von Spanien in Südfrankreich von einem unglaublich starken Gewitter überrascht und entschlossen uns in Südfrankreich zu übernachten. Als ich an der Rezeption auf englisch nach einem Zimmer fragte, reagierte die junge Frau erst überhaupt nicht. Erst als ich nachhakte und mir dabei herausrutschte Entschuldigung, fragte sie mich auf deutsch, ach sie sind deutscher? Ich bejahte und wir bekamen ein sehr schönes Apartment.

      Kollegen hatte mich vor der Reise allerdings schon mal vorgewarnt, dass man in Frankreich mit englisch nicht immer gut ankommt. In einem Hotel der leicht gehobenen Kategorie hatte ich das allerdings nicht erwartet. Und die Dame sprach bestimmt englisch, da war ich mir sicher. Ihr deutsch jedenfalls war ausgezeichnet.

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