Elli Bananenflanke meint …

… ist sein Name Hase?

So könnte man sich fragen, wenn man die Äußerung des Bundestrainers Löw über die gestrigen Vorkommnisse während des WM-Qualifikationsspieles Tschechien gegen Deutschland durchliest. Von all den Pöbeleien im Stadion hat er, nach eigenen Aussagen nichts mitbekommen. Nicht die Pöbeleien während der Nationalhymnen, die während der Gedenkminute und schon gar nicht die nach dem späten Siegtor von Hummels als einige vollverblödete Sieg-Heil brüllten. Nein all das hat er nicht mitbekommen, selbst die Spieler die wahrscheinlich noch etwas angespannter waren als er, nachdem es ein sehr knappes Spiel war haben es mitbekommen und sind nach dem Spiel nicht in die „Fankurve“ sondern sofort in die Kabine gegangen.

Vielleicht sollte der Bundestrainer mal Kontakt zum Boss von Hannover 96 aufnehmen. Der kann ihm bestimmt ein wunderschönes Kind im Ohr verschaffen, damit er wieder richtig hören kann.

Noch dümmer allerdings, obwohl das nicht einfach war, stellte sich jedoch Oliver Bierhoff an. Er möchte am liebsten, dass über diese Idioten gar nicht mehr berichtet wird. Ja er hätte die ganzen Vorfälle am liebsten unter den Prager Stadionrasen gekehrt. Dem wollte der DFB-Boss nun auch nicht mehr nachstehen und sagte erst einmal …, gar nichts.

Peinlich war das Auftreten dieser sogenannten Fans und noch peinlicher das der Offiziellen des DFB. Nur die Mannschaft war bereit, ein Zeichen zu setzen, immerhin scheint es dort noch Typen mit Rückgrat zu geben. Das haben die Offiziellen des DFB anscheinend nur noch bei Banketts.

6 Kommentare zu “Elli Bananenflanke meint …

  1. ballblog sagt:

    Jaja, nichts mitbekommen, Einzelfälle, und die Anderen…. – genau dieses Verharmlosen und Kleinreden hat es schon viel zu lange gegeben.

    Und zur Sensibilität eines Oliver Bierhoff mal ein Ausschnitt aus dem Tagesspiel anno 2012

    „Nur scheint in der Kommunikation zwischen Zentralrat und DFB etwas schiefgelaufen zu sein, denn Graumann sieht die Chance für einen solchen Besuch schon vertan. Oliver Bierhoff, der Manager der Nationalmannschaft hätte sich eher ablehnend geäußert, und dafür ein „Kamingespräch“ ins Spiel gebracht. Graumann sagte dazu: „Meine Güte, stellen Sie sich bitte vor: Meine Großeltern sind in Auschwitz vergast und verbrannt worden. Und Herr Bierhoff schlägt nun vor, die deutschen Nationalspieler sollen in Polen am Kaminfeuer über den Holocaust sprechen! Sensibilität sieht anders aus.“ “

    http://www.tagesspiegel.de/sport/fussball-nationalmannschaft-diskussion-um-auschwitz-besuch/6342750.html

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