Streng geschützter Wisent abgeknallt

Ein Wisent wollte wohl mal sehen, wie man in Brandenburg leben könnte. Offenbar ist er aus Polen, da solle es noch Wisente geben, gekommen. Doch er hat seine Neugierde mit seinem Leben bezahlen müssen, weil hier einigen nichts weiter einfiel, als ihn abzuknallen. Angeblich zum Schutz der Menschen. Muss deshalb jedes Tier, von dem eine mutmaßliche Gefahr ausgehen könnte und das auch noch streng geschützt ist, abgeknallt werden?

Hoffentlich hat die Geschichte für die, die an dieser Aktion beteiligt waren ein Nachspiel. Mich macht das einfach nur noch wütend, wie leichtfertig man mit Leben umgeht. Einige werden nun sagen, man was soll‘s es ist doch nur ein Tier. Ja es ist ein Tier und hat genau so ein Recht auf Leben wie wir auch. Vielleicht sollte man mal wieder damit anfangen sich mehr mit der Natur zu beschäftigen. Durch Wälder, Wiesen und Auen zu wandern und verschiedenste Tierarten beobachten. Sie in ihren Lebensräumen zu respektieren anstatt sie laufend zu verknappen, um sich dann zu wundern, wenn sie immer öfter in „unsere“ Lebensräume eindringen. Dabei hilft einem natürlich keine App und schon deshalb dürfte es schwierig werden.

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11 Kommentare zu “Streng geschützter Wisent abgeknallt

  1. Der Thomas sagt:

    Mich macht so etwas auch wütend. Tiere sind Lebewesen, wie wir Menschen auch. Das arme Tier…

    Liebe Grüsse
    Thomas

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  2. nana sagt:

    Also, ich schreibe jetzt nicht, was mir als erstes dazu einfällt.

    Die Menschen haben halt vor allem „Fremden“ Angst. Und wenn es nur ein Rindvieh ist. Also das Tier. Wobei …

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  3. Karla sagt:

    Ganz selsam, ein Jäger weiß eigentlich um Abschussbestimmungen.

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