Elli Bananenflanke meint …

… wie werde ich einen Trainer los?

Ach der weißblaue Himmel strahlt so schön über der Allianzarena, wer könnte da vermuten, dass dunkle Gewitterwolken alsbald den Himmel verdunkeln werden. Es brodelt mal wieder kräftig in der Bayernsuppe und man kann fast darauf warten, dass die Suppe überkocht.

Trainer Ancelotti hat nur einen Titel vorzuweisen und das mit dem teuersten und wohl besten Kader der gesamten Bundesliga. Und in der jungen Saison gab es bereits am dritten Spieltag die erste Niederlage. Da schrillen alle Alarmglocken und die Oberen des FC Bayern geben Zeichen, für die die immer alles besser wissen um den Trainer zu demontieren. Mario Basler der Sprücheklopfer posaunt hinaus, dass Ancelotti im Winter weg sei. Er habe bereits Kontakte nach China wollte er wissen. Es wird eine „Rauswurfklausel“ die im Vertrag des Trainers stehen soll ins Gespräch gebracht. Jeden Tag gibt es neue Meldungen aus dem Bayernlager, die man eigentlich hinter verschlossenen Türen behandeln sollte. Müller ist unzufrieden mit seiner Einsatzzeit. Lewandowski möchte unbedingt zu Real Madrid wechseln, Ribery heult sich bei seinem väterlichen Freund Hoeneß aus, weil er sich auch nicht ausreichend vom Trainer gewürdigt fühlt. Kurzum in der Säbener Straße herrscht Aufbruchstimmung. Wie soll der Trainer hier Ruhe rein bringen und vor allem möchte man das überhaupt? Möchte man nicht vielmehr durch all diese Querelchen den Abschied vom Trainer durch unüberbrückbare Gegensätze forcieren?

Schon werden potenzielle Nachfolger ins Gespräch gebracht. Nicht nur um den eigenen Trainer unter Druck zu setzen, sondern auch um Unruhe in die Vereine zu tragen deren Trainer auf dem Zettel der Bayernoberen stehen. Da wäre der Trainer Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig, damit könnte man einen lästigen Emporkömmlingsverein abschütteln. Trainer Julian Nagelsmann von TSG 1899 Hoffenheim, wer weiß, was er noch alles in Hoffenheim bewegen könnte. Beiden fehlt zwar die internationale Erfahrung und deshalb zweifle ich etwas an der Ernsthaftigkeit einen der beiden bald verpflichten zu wollen. Ausschließen kann man es natürlich nicht.

… Blutgrätsche und Knieschläge

Fußball ist kein Sport für „Weicheier“, das war eigentlich schon immer so. Aber es ist auch kein Sport um Gegner krankenhausreif zu foulen. Nun möchte ich keinem Spieler hier unterstellen, seinen Berufskollegen vorsätzlich ins Krankenhaus foulen zu wollen, jedoch scheinen üble Fouls zuzunehmen. Vor einer Woche traf es den BVB Spieler Schmelzer. Er war gerade von einer Verletzung genesen und wurde gleich wieder durch ein völlig unnötiges Foul im Mittelfeld ins Krankenhaus gefoult.

Gestern traf es Max Kruse von Werder Bremen der sich durch ein sehr hartes einsteigen seines Gegenspielers das Schlüsselbein brach. Noch schlimmer traf es Christian Gentner der sich nach einem Zusammenprall mit Wolfsburgs Torhüter Koen Casteels den unteren und seitlichen Augenhöhlenboden, das Nasenbein sowie den Oberkiefer gebrochen hat. Casteels hatte bereits Gelb, weshalb er nach diesem Einsteigen keine Rote Karte bekam bleibt wohl das Geheimnis des Schiedsrichters.

Natürlich gibt es im Sport immer wieder Verletzungen. Verletzungen nach sehr groben Fouls scheinen sich in letzter Zeit jedoch zu häufen. Hier sind Schiedsrichter und Spieler gleichermaßen gefordert.

8 Kommentare zu “Elli Bananenflanke meint …

  1. verbalkanone sagt:

    Hierzu möchte ich noch das Foul am Gladbacher Christoph Kramer der Vollständigkeit halber erwähnen, der einen Tritt ins Gesicht vom Leipziger Keita bekam, – man fragt sich an dieser Stelle zurecht, was der Fuß des Leipzigers in dieser Höhe suchte … – infolgedessen Kramer eine stark blutende Risswunde über der Oberlippe davontrug. Keita bekam für dieses Foul rot. Fairerweise sollte man erwähnen, dass Keita sich bei Kramer hinterher entschuldigte, Die Wunde des Gladbachers wurde versorgt, er biss auf die Zähne und spielte bis zum Schluss weiter.

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    • rabohle sagt:

      Es war ein Kampf um den Ball mit hohem Bein und Bestrafung – kommt häufiger vor (Andere versuchen Fallrückzieher.

      Aber es kommt nicht häufig vor, dass der vom Platz Gestellte erkundigt und sich entschuldigt. All die, die RB angiften, sollten darüber nachdenken.

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      • sigurd6 sagt:

        @rabohle ich fand die Reaktion von Keita auch gut, sieht man leider viel zu selten. Allerdings muss man sagen, dass auch Casteels super reagiert hat und sofort der Stuttgarter Bank anzeigte, dass etwas schlimmes Geschehen ist.

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      • verbalkanone sagt:

        Ja, das ist mir bewusst. Aber es sieht eben doch immer wieder schlimm aus, wenn ein Spieler von einem anderen mit den Stollen im Gesicht getroffen wird. Oft entstehen dadurch ja leider auch stark blutende Platzwunden – so wie jüngst bei Christoph Kramer, der nach dem Spiel im Interview gesagt hat, dass der Tritt ins Gesicht schlimmer ausgesehen hätte als er sich angefühlt habe.

        … und genau deswegen habe ich diese Entschuldigung auch erwähnt.

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    • sigurd6 sagt:

      @Verbalkanone, das Foul sah ich erst am Sonntagnachmittag als ich mir die Aufzeichnung des „Aktuellen Sportstudios“ anschaute. Am Sonnabend um 23:00 Uhr bin ich mit den Hunden Gassi, deshalb sehe ich die Ausschnitte des Abendspieles immer erst am Sonntag. Und da war mein Post längst geschrieben und ins Netz gestellt.

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  2. ballblog sagt:

    Das ist doch wunderbar, wie es für die Bayern läuft. Wenn man keine anderen Gründe findet, um den Carlo loszuwerden, dann wird man sagen, man habe dem öffentlichen Druck nachgeben müssen. 😉

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