Moment mal: Zieht dem Bayern die Lederhosen aus

Die Obergrenze ist unabdingbar und nicht verhandelbar, ja sie ist die absolute Schmerzuntergrenze der CSU und die Schmerzobergrenze der Bundeskanzlerin. Der bayerische Ministerpräsident wollte die Bundesregierung, in der seine Partei auch vertreten ist, noch vor 1 Jahr vor den Kadi in Karlsruhe zerren. Und nun?

Gestern hat man sich nun mit süßsaurem Gesicht geeinigt. Hat man sich geeinigt? Nein man gab der Geschichte einen anderen Inhalt und hat diesen mit blumigen Worten, so die Kanzlerin, und mit versteinerter Miene, so der bayerische Ministerpräsident, vorgetragen. Dafür brauchte man nun Wochen um auf solch eine Luftnummer zu kommen, eben wieder typisch wischiwaschi CDU/CSU. Wir sagen nichts, aber das sehr deutlich. Das war nun der Anfang der sogenannten Schwesterparteien um sich auf die Koalitionsverhandlungen mit den GRÜNEN und der FDP vorzubereiten? Mehr darf man wohl unter dieser Bundeskanzlerin, die sich durch alle Situationen durchmogelt, nicht erwarten.

Ich habe für die nächsten 4 Jahre kein gutes Gefühl, wer immer auch in dieser Regierung sitzt, das wird kein Spaß werden. Dessen bin ich mir jetzt schon sicher. Und einiges was die SPD unter dem Zähneknirschen der CDU/CSU in der noch aktuellen Regierung erreicht hatte, ist wohl ebenso gefährdet, wie die Gesetze von Obama durch Trump gefährdet sind.

Doch vieles deutet auch darauf hin, dass Angela Merkel die 4 Jahre wohl kaum als Bundeskanzlerin durchregieren wird. Das macht einerseits Hoffnung, doch wer folgt ihr nach? Wenn man sich die Kandidatinnen und Kandidaten anschaut, erfüllt einem das auch eher mit Grauen.

11 Kommentare zu “Moment mal: Zieht dem Bayern die Lederhosen aus

  1. ballblog sagt:

    Ich glaube, es geht ihr nur noch um den Rekord….

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  2. nana sagt:

    Der letzte Absatz deines Textes gibt auch meine Sorge wieder. Wer oder was kommt nach Frau Merkel? Sojemand wie Jens Spahn? Der geht doch gar nicht. Ich sehe keine Persönlichkeit, zumindest bei CDU/CSU, die sich irgendwie für das Kanzler*innenamt empfehlen würde.

    Ich bin ja für Nauwahlen nach 18 Monaten. Das wäre sicher spannend. Die Grünen hätten sich bis dahin unter die 5%-Hürde gewählt und die FDP wäre weiter erstarkt. Und dann den Pin-up_Lindner als Kanzler.

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  3. WernerBln sagt:

    Zu Spahn, sind wir ausnahmsweise alle einer Meinung!

    Vorletzter Absatz „Obama“:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-10/obamacare-usa-gesundheitssystem-pille-auf-rezept-barack-obama-donald-trump

    Also welcher Irrsinn verpflichtet den Arbeitgeber, die Verhütung seiner Angestellten zu finanzieren? Selbst bei uns grundsätzlich keine Versicherungsleistung!

    Letzter Absatz:

    Die trüben Aussichten teile ich voll und ganz!

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    • sigurd6 sagt:

      So übermäßig belastet werden die Arbeitgeber durch die Pille ja nun auch wieder nicht. Medikamente sind in anderen Ländern meist erheblich preiswerter als in Deutschland. Außerdem können sie sicher sein, dass ihre Mitarbeiterinnen nicht schwanger werden. Jedoch finde ich das auch etwas seltsam, dass ein Arbeitgeber auf diese Weise erfährt, welche seiner Mitarbeiterinnen die Pille nimmt. Also Datenschutz sieht wohl anders aus.

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    • nana sagt:

      Das kann auch nur ein Mann schreiben.

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  4. rabohle sagt:

    Solange nicht von und zu Guttenberg kommt, kann diese Nation sich noch glücklich schätzen.

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