Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber …

… über Missstände in islamischen Gemeinden

Der ARD-Journalist Constantin Schreiber verbrachte einen Teil seiner Jugendzeit in Syrien. Er spricht sehr gut arabisch und hat noch nebenbei eine Sendung im ägyptischen Fernsehen.

Nun sprach er in der Talk-Show 3nach9 über sein Buch „Inside Islam“. Dafür besuchte er 13 zufällig gewählte Moscheen und war doch sehr erstaunt, was dort teilweise gepredigt wurde. Jedoch soll sein Buch auch zum gegenseitigen Verständnis beitragen.

http://www.ardmediathek.de/tv/3nach9/Constantin-Schreiber-%C3%BCber-Missst%C3%A4nde-in-/Radio-Bremen-TV/Video?bcastId=967542&documentId=46949486

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11 Kommentare zu “Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber …

  1. WernerBln sagt:

    Na, die Erkanntnis hat mich nun doch völlig verblüfft. Wäre nie darauf gekommen, was denn in den Moscheen so vom Stapel gelassen wird. Das fördert mein persönliches Verständnis für diese Religion natürlich ungemein. IRONIE ENDE!

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  2. rabohle sagt:

    Der Berichterstatter macht deutlich, dass man nicht verallgemeinern darf und Laien dort ohne Ausbildung gepredigt haben.

    Auch wenn ihm das Ergebnis überrascht hat, hat er deutlich gemacht, dass es andere Schulen, Ausbildungsstätten etc. gibt, in denen andere Ergebnisse vorliegen.

    Vielleicht sollte man es daher eher mit einigen deutschen Stammtischteilnehmern vergleichen – zumindest hat Schreiber auch darauf hingewiesen.

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  3. WernerBln sagt:

    Also ich hab mir das Video nochmal angehört und außer nebulösem Geschwurbel „Es gibt auch noch andere Muslime“ keine konkrete Benennung eines liberalen Islams gefunden; vielleicht funktioniert der Link ja auch nicht richtig?

    Also gebe ich jetzt mal ein Beispiel:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/seyran-ates-liberale-moschee-berlin-personenschutz-morddrohungen

    Ich kenne selbst mindesten zwei Menschen, die aus dem islamischen Raum kommen und sich wirklich integriert haben. Die rennen aber nicht wöchentlich in die Moschee (wenn überhaupt zu hohen Feiertagen, wie wir an Weihnachten), sind mit „Ungläubigen“ problemlos (ohne Kopftuch) verbandelt, haben kein Problem mit deutscher Küche (Schweinefleisch) und sind auch einen „Guten Tropfen“ nicht abgeneigt; die Kinder gehen übrigens auch zum Schwimmunterricht und man gibt der weiblichen Ungläubigen natürlich auch die Hand (auch wenn die vorher ein Wurstbrot gegessen hat).

    Traurig ist, dass diese Mitbürger (40/50+) nach meinen Eindruck immer mehr in die Minderheit geraten.

    Was sich in unseren „No-go-Areas“ inzwischen abspielt ist allerdings etwas völlig anderes. Und, sorry @Sigurd, dazu zweiter Link als Beispiel:

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/berlin-neukoelln-autofahrer-schlaegt-polizistin-1366346

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    • sigurd6 sagt:

      Mal ganz ehrlich @WernerBln, jeder kennt wahrscheinlich Menschen, die sich gut integriert haben. Wir hatten, als wir noch in Kreuzberg wohnten, viel Kontakt mit türkischen Mitbürgern und da gab es nie Probleme. Ja ein türkischstämmiger junger Polizeibeamter sagte einmal zu mir, weißt du, wenn du nachts in Kreuzberg Streife fährst, dann lernst du Ausländer zu hassen. Als er mein etwas verdutztes Gesicht sah, meinte er natürlich nur bestimmte.

      Es bringt wenig, hier Beispiele reinzustellen in denen sich Menschen mit Migrationshintergrund daneben benahmen. Dass es sie gibt, wissen wir alle. Dass es große Integrationsprobleme gibt, ist, so glaube ich, auch hinlänglich bekannt.

      Es bringt auch wenig, hier zu versuchen weshalb es im Nahen Osten so brodelt, das möchten die meisten auch gar nicht lesen, weil der Westen dabei sehr schlecht wegkommt. Denn das was dort geschieht, ist auch ein Produkt der westlichen Politik.

      Aber was etwas bringt, ist andere Menschen zumindest zu versuchen als solche wahrzunehmen. Und sie nicht pauschal zu verurteilen und alle nach dem was in einigen Moscheen gepredigt oder besser geschrieben aufgewiegelt wird zu beurteilen. Denn die meisten Menschen mit islamischen Glauben möchten genau wie wir einfach nur in Frieden leben.

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