Wenn der Postbote nicht mehr klingelt …

… könnte er von Amazon kommen.

Amazon möchte ab dem 08. November in 37 Städten der USA eine neue Paketzustellung ausprobieren. In Wohnungen von Amazon Prime Kunden die mit einem neu entwickelten „Amazon Key“ Schloss ausgestattet sind können dann Paketboten die Ware abstellen, obwohl niemand zu Hause ist. Die Schlösser sind demnach auch mit einer Sicherheitskamera ausgestattet, über die sich die Lieferung per Smartphone verfolgen lässt. Den Artikel dazu könnt Ihr HIER nachlesen.

Es handelt sich um ein Pilotprojekt von Amazon. Wenn dies in Deutschland möglich wäre, würde ich das wollen? Da kann ich mit einem klaren energischen NEIN antworten und Ihr?

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11 Kommentare zu “Wenn der Postbote nicht mehr klingelt …

  1. WernerBln sagt:

    „Wenn der Postbote nicht mehr klingelt“

    Im Ergebnis sehe ich das auch so. Natürlich würde ich keine Paketboten in meiner Abwesenheit in die Wohnung lassen!

    Allerdings haben wir hier schon heute, speziell bei DHL, den in der Überschrift beschriebenen Zustand.

    Wir kaufen sehr viel „online“ und es passiert regelmäßig, dass ohne einen Zustellungsversuch nach 2-3 Tagen per Briefpost (!) eine Benachrichtigungskarte eingeht, der zufolge kein Empfänger da war; Datum und Uhrzeit belegen regelmäßig, dass dies nicht stimmt. Auch ist eine Zustellung an Nachbarn jederzeit möglich, zumal unser Vermieter seine Steuerkanzlei im EG betreibt und für alle Mieter gerne die Sendungen annimmt. Offensichtlich wird hier der Transport des Pakets von vornherein durch das Versenden der Benachrichtigung vereinfacht.

    Beschwerden bei DHL führen natürlich zu gar nichts, außer inhaltslosen Textbausteinkonglomeraten.

    Wir sind inzwischen dazu übergegangen, in diesen Fällen eine zweite Zustellung zu beantragen. Die wird selbstredend auf der Benachrichtigung nicht angeboten, sondern muss mühsam im Internet gesucht werden. Für alle Geschädigten:

    https://www.dhl.de/nochmal-zustellen

    Funktioniert auch das nicht, lassen wir die Sendungen inzwischen mit der Empfehlung, einen anderen Dienstleister zu beauftragen, zurückgehen. Grade Amazon hat sich für derartige Mitteilungen schon mehrfach bedankt und versichert, auf DHL einzuwirken.

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    • sigurd6 sagt:

      Oh, eine Steuerkanzlei im Haus, wie praktisch. 😀

      Ansonsten kann ich nur schreiben, dass ich zum Glück solche Erfahrungen noch nicht machen musste, jedoch aus meinem Bekanntenkreis schon ähnliches hörte.

      Vielen Dank für die interessanten Informationen denen ich mich, wenn es bei uns auch mal so kommen sollte, gerne bedienen werde.

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      • WernerBln sagt:

        „Oh, eine Steuerkanzlei im Haus, wie praktisch.“

        Im Hinblick auf die Postzustellung schon, weil die an allen Arbeitstagen da sind. Kunde sind wir da natürlich schon deshalb nicht, weil Mieter eben da und ich unsere ESt mit Hilfe eines Steuerprogramms immer noch alleine schaffe (übrigens einschließlich der „strafverschärfend“ freiberuflichen Nebentätigkeit der besten aller Ehefrauen).

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  2. Dieter sagt:

    Auf keinen Fall würde ich einem Fremden einen Wohnungsschlüssel geben.
    Noch nicht einmal der Hausmeister hat einen. Auch nicht im verschlossenen Umschlag für Notfälle.

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  3. rabohle sagt:

    Die Leute werden immer verrückter.

    Neben Drohnen-Zustellung (stelle ich mir toll vor, wenn es den ganzen Tag saust und schwirrt), nun noch so eine verrückte Idee.

    Vielleicht denkt man doch einmal darüber nach, wieder beim Händler um die Ecke zu kaufen (falls möglich).

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  4. Helen sagt:

    In unserem kleinen Stück Straße haben wir in 3 Häusern 6 Geschäfte, von denen ist nur ein Friseur und ein kleiner Gemüse/Lebensmittel-Laden übriggeblieben. Auf unserer Seite der Straße sieht es nicht besser aus. Mittler Weile sind die „alten“ Bewöhner (vor über 20 Jahren eingezogen) noch älter geworden, noch da und müssen ihre Einkäufe mit Bahn oder Bus erledigen. Andere schaffen diese Wege nicht mehr und so sehe ich Lieferautos öfter vor der Tür stehen. Und da soll man „früher“ nicht nachtrauern?

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    • sigurd6 sagt:

      Tja @Helen früher war zwar nicht alles, aber manches eben doch besser. Ich kann mich auch noch an die kleinen Geschäfte erinnern. Die gibt es heute nicht mehr.

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      • WernerBln sagt:

        Das ist grundsätzlich richtig. Allerdings würden z.B. uns die „kleinen Geschäfte“ auch nicht weiterhelfen.

        Ich bin aus gesundheitlichen Gründen schon zufrieden, dass ich die 2 Etagen mit allenfalls leichtem Gepäck noch hochkomme. Die beste aller Ehefrauen hat ebenfalls mit diversen Bandscheiben zu kämpfen. Von daher beziehen wir alle Einkäufe mit höherem Gewicht online, von Getränkekisten über Konservendosen bis Blumenerde. Wir sind auch durchaus froh, dass es heute diese Möglichkeit gibt.

        Hinzu kommt natürlich für „Shopping-Muffel“, wie uns, dass man online bequem eine Angebotsübersicht und Preisübersicht bekommt, für die man sonst tagelang durch irgendwelche Einkaufszentren (Sorry, Shoppingmals) rennen müsste 😉

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  5. Karla sagt:

    Mit dem Wohnungsschllüssel geht schnelleller, als man denkt. Plötzlizch muss ein
    Pflegedienst regemäßig rein und eine Reinigungskkraft, das der (mit in der Wohnung lebende – tatsächlich!) Steuerberater nicht alles schafft und du fast gar nichts mehr kannst. Nachbars haben füher bei unseren Kurrztrips die Katze vesorgt und Töchterlein hat eh einen.

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