Fast vergessene Songs

Heute habe ich mal ein richtiges Sahnehäubchen herausgesucht. Ein Song aus den 60er Jahren gesungen von dem unvergessenen Gene Pitney (*17. Februar 1940– † 5. April 2006) der im Jahr 1967 mit diesem Song international einen seiner größten Hits hatte.

Gene Pitney und Something’s Gotten Hold of My Heart

Ach weil es so schön war gleich noch einen, oder?

Somewhere in the Country

Ein wunderschöner Novembertag

Heute gab es in Berlin und Umgebung einen wunderschönen Spätherbsttag. Sonne pur und angenehme Temperaturen lockten uns natürlich zu einem ausgedehnten Spaziergang im Brandenburger Land.

Auf dem Rückweg verschwand dann die Sonne bereits hinter den Bäumen, wie man auf dem Foto 2 sehen kann, und der Tag neigte sich so ganz langsam dem Ende entgegen.

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Unglaublich aber …

… leider wahr.

Manchmal muss man einen Artikel tatsächlich zweimal lesen, weil man einfach nicht glauben kann, dass das was man eben gelesen hatte, wahr sein soll.

In Düsseldorf ging ein älterer Mann mit seinem Hund spazieren und nach einiger Zeit wollte er sich eine kleine Pause gönnen. So setzte er sich an eine Bushaltestelle, um zu verschnaufen. Es dauert nicht lange und er wird von Mitarbeitern des Ordnungsamtes angesprochen, die ihn darauf hinwiesen, dass die Bushaltestelle ohne Ticket nicht benutzt werden darf. Sie ist ausschließlich wartenden Reisenden vorbehalten.

Die Stadt Düsseldorf versucht so, Beschwerden von Anwohnern gerecht zu werden, die eine Zweckentfremdung der Haltestelle beklagen. Soweit könnte man es ja noch verstehen. Doch wenige Tage später bekam der 86-jährige Rentner Post und ihm flatterte ein Bußgeldbescheid über 35 EURO ins Haus. Als Grund wurde angegeben, der Rentner hätte die Bushaltestelle 8 Minuten für andere Zwecke als vorgeschrieben benutzt. Die Frau des Rentners gab das Schreiben einem Freund und dieser veröffentlichte das bei Facebook. Nachdem es innerhalb weniger Tage tausendfach geteilt wurde, kam erneut Post und die Stadt teilte dem Rentner mit, dass man die Sache sehr bedauere und er die Strafe nicht zahlen muss.

Manchmal ist sogar Facebook für etwas gut.

Der Artikel im heutigen Tagesspiegel wurde leider nicht online gestellt. So kann ich ihn leider nicht verlinken. Aber HIER habe ich dann doch noch was gefunden.

Moment mal: Wie verarsche ich einen Koalitionspartner?

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin brachte keine Koalition zusammen und buhlt nun um den noch Koalitionspartner SPD für erneute 4 Jahre Regentschaft von ihres Gnaden.

Wie sehr sie sich darum schert was eine SPD-Ministerin denkt oder politisch nicht mittragen möchte, hat sie heute wieder in eindrucksvoller Lobbyistenmanier gezeigt. Seit Monaten wird in Brüssel um eine Verlängerung oder auch Nichtverlängerung von Glyphosat gerungen und stets musste sich die Bundesregierung, eben wegen der Bedenken der Umweltministerin Hendricks (SPD), der Stimme enthalten und tat dies auch. Am heutigen Montag nun kam es zur Endabstimmung über eine weitere Verlängerung der Genehmigung von Glyphosat für 5 Jahre und die Bundesrepublik enthielt sich diesmal, obwohl die Umweltministerin Hendricks (SPD) dem Landwirtschaftsminister Schmidt (CSU) nochmals mitteilte, dass sie auch weiterhin große Bedenken hat, nicht der Stimme, sondern stimmte der Verlängerung zu, obwohl sie sich hätte, wegen der Uneinigkeit in der Regierung hätte enthalten müssen. Offensichtlich war dem Landwirtschaftsminister Schmidt (CSU) völlig egal, wie der Koalitionspartner darüber denkt oder, was noch unglaublicher wäre, er handelte auf höhere Anordnung.

Wie auch immer. Es ist ein Affront gegen das Umweltministerium und deren Ministerin. Und zeigt wie verlässlich der mutmaßliche Koalitionspartner CDU/CSU ist und wie wenig er sich um die Meinung seines Koalitionspartners schert, wenn Lobbyisteninteressen wahrzunehmen sind.

Für die SPD sollte es ein weiterer Punkt sein diese Koalition nicht fortzusetzen und dieser Kanzlerin nicht weiter den Steigbügel zu halten.

So sieht uns die Welt?

Also ein Fragezeichen musste ich dann doch setzen. Denn die Sicht die hier aus den Ländern gezeigt wird, ist immer sehr subjektiv zu bewerten. Doch wer ein paar Minuten Zeit hat, kann sich die interessante Seite, finde ich jedenfalls, des Tagesspiegels mal durchlesen. Die Überschrift lautet in der Printausgabe „Im Fokus der Welt“ und hier ist der LINK dazu.

Elli Bananenflanke meint …

… danke Borussia Mönchengladbach.

Nun haben die Bayern also auch mit Jupp an dessen früherer Wirkungsstätte verloren. Man muss BMG dankbar sein, dass sie der Liga wenigstens so etwas wie Spannung erhalten haben und die Bayern besiegten. Auch wenn der Gladbacher Trainer am Schluss fast einen Herzkasper bekam, weil der Schiedsrichter einfach nicht abpfeifen wollte. Und man kennt den Dusel der Bayern ja. Doch es ging für BMG alles gut. Und nach dem Spiel gab Jupp Heynckes seinem Freund Ulli Hoeneß relativ unverblümt eine Absage auf dessen Äußerung, dass er sich vorstellen könne, dass Jupp Heynckes auch in der nächsten Saison noch auf der Trainerbank des FC Bayern sitzen könne.

Weniger gut dagegen ging es für Borussia Dortmund. Das Revierderby wurde seit Tagen mit Spannung erwartet und sollte, so die Medien, das Schicksalsspiel für den Trainer des BVB werden. Und es ging gut los. Der BVB fertigte Schalke in der ersten Halbzeit ab und führte völlig verdient mit 4:0. 4:0 zur Pause was soll da noch schiefgehen? Selbst der Schalker Anhang gab wahrscheinlich keinen Pfifferling mehr auf die Mannschaft und hoffte wohl nur noch, es möge kein Debakel geben. Es gab ein Debakel, jedoch anders als gedacht. In der zweiten Halbzeit war der BVB völlig von der Rolle und so holte Schalke Tor um Tor auf um in der Nachspielzeit noch den Ausgleich zum 4:4 zu erzielen. Was für ein Fußballspektakel, jedenfalls für den neutralen Zuschauer. Für die Trainer war es wahrscheinlich nur schwer zu ertragen.

RB Leipzig konnte durch einen letztendlich verdienten Sieg gegen die sich tapfer wehrende Mannschaft des SV Werder Bremen bis auf 3 Punkte an die Bayern heranrücken und auch Freiburg gewann sein Heimspiel gegen Mainz 05.

Die Hintermannschaft von Eintracht Frankfurt hatte Kevin Volland nur mal kurz aus den Augen verloren. Doch das darf man sich bei einem Volland der momentanen Form nicht erlauben. So verlor die Eintracht mit 0:1. Und Augsburg hat es geschafft, nach unzähligen Unentschieden und einem Sieg gab es für den VfL Wolfsburg in Augsburg unter dem nicht mehr ganz neuem Trainer Martin Schmidt nun die erste Niederlage für die Gäste.

Etwas überraschend kam da der klare Erfolg des Hamburger Sportvereines über Hoffenheim. In dieser Höhe hätte wohl kaum jemand damit gerechnet und alles begann mit einem Hoffenheimer Eigentor. Eigentore scheinen überhaupt wieder groß in „Mode“ zu kommen. Es scheint, als nehme sich Hoffenheim momentan auch eine kleine Krise.

Und am frühen Abend landete Hertha BSC noch einen 2:0 Auswärtserfolg beim abgeschlagenen Tabellenletzten FC Köln und spielte damit erstmals seit dem ersten Spieltag wieder zu null. Klar bei einer Mannschaft, die in den bisherigen Begegnungen gerade einmal 4 Tore geschossen hatte, konnte man das erwarten. Aber auch Hertha BSC ist momentan weit von seiner Form entfernt und schon deshalb war dieser Sieg wertvoll. Bei einer Niederlage wäre man den Abstiegsrängen arg nahe gekommen.

Am Freitag trennten sich die beiden Aufsteiger Hannover 96 und der VfB Stuttgart 1:1. Hannovers Weg in die unteren Tabellenregionen scheint also weiter zu gehen.

 

Und eine Meldung, die rein gar nichts mit Fußball zu tun hat, fand ich sehr traurig. Traurig für den sympathischen Skirennläufer Christian Neureuther. Er war schon zum Auftakt der Saison in einer guten Form und wollte seine Karriere mit den Olympischen Spielen und nach Möglichkeit mit einer Medaille krönen. Er der seit Jahren zu den besten Skiläufern der Welt zählt, muss nun alle Hoffnungen begraben. Beim Training in den USA ist ein Kreuzband gerissen und jeder der sich mit Sport auskennt, der weiß, was das bedeutet. Es ist aus mit Olympia und das wahrscheinlich für immer. Denn bei den nächsten Olympischen Spielen in Peking wäre er bereits 38 Jahre alt.

Da kann man ihm nur gute Besserung wünschen, es wird ihm jedoch nur ein schwacher Trost sein.

Moment mal: Irgendwann ist es auch mal gut!

Die Sondierungsgespräche der sogenannten Jamaikakoalition sind in den Sand gesetzt. Wie und weshalb auch immer. Und kaum hatte sich die FDP und ihr großmundiger Frontmann Lindner vom Acker gemacht ging die Jagd auf die SPD auch schon los. Erst lässt Lindner die Sondierungsgespräche platzen um dann frech der SPD entgegenzuschleudern, sie würde sich aus der Verantwortung stehlen.

Vier Wochen sind Balkonbilder dieser mutmaßlichen Jamaikatruppe über die Sender gegangen und vier verlorene Wochen sind ins Land gezogen und eine tragfähige Regierung brachten sie nicht zustande. Und jetzt schreien alle nach der SPD als den Retter und drängt sie förmlich in eine erneute Große Koalition. Und wie es scheint, wird sie es auch machen. Der Bundespräsident schaltete sich ein, das ist auch seine Pflicht. Aber ist es auch seine Pflicht seine Partei, er ist ja SPD-Mitglied erneut in eine Regierung mit dieser Kanzlerin zu drängen? Er, der unter dieser Kanzlerin lange Zeit Außenminister war, jedoch nur wenn sie mal keine Lust hatte außenpolitisch zu glänzen, um ihre glanzlose Innenpolitik zu kaschieren, müsste es ja eigentlich besser wissen.

Natürlich möchten die jetzigen Minister der SPD in der jetzigen Bundesregierung liebend gerne ihren Job behalten und deshalb scheint die SPD einem neuen Bündnis nicht abgeneigt. Und schon geht es wieder los im Blätterwald. Erst hat man die SPD praktisch in eine erneute GroKo gedrängt und nun sieht man die Schlagzeilen wie schnell sich doch die Meinung der SPD-Verantwortlichen ändern.

Ich würde mir bei Journalisten oftmals etwas mehr Zurückhaltung wünschen. Nicht jede Schlagzeile muss man unbedingt heraushauen. Auch Journalisten hatten eigentlich mal eine Aufgabe, die in den letzten Jahrzehnten jedoch immer mehr verkümmerte. Sie sollen die Menschen informieren und nicht manipulieren. Das Manipulieren hatte man früher einer Zeitung überlassen. Mittlerweile, so scheint es, ist es weit verbreitet und es wird für Menschen die sich nicht umfangreich informieren immer schwieriger sich ein objektives Bild zu machen.

Aber zurück zu der aufgezwungenen Debatte um die GroKo. „Es ist offenkundig, dass die SPD auf Bundesebene auf absehbare Zeit nicht regierungsfähig ist“ … „Wir sollten deshalb keine weiteren Gedanken darauf verschwenden.“ So die geschäftsführende Kanzlerin vor der Jungen Union vor einigen Wochen. Jetzt unterstrich sie auf dem Landesparteitag der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, die Große Koalition habe in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet, klagte aber, dass die SPD kein „gutes Wort“ dafür finde. Dabei vergisst sie jedoch zu erwähnen, dass es gerade die SPD-Minister waren die gute Arbeit in der Regierung geleistet haben und dafür vom Wähler abgestraft wurden. Und Forderungen an die SPD für eine GroKo stellte sie dann sogleich auch noch, auf obwohl ich der Meinung bin, dass sie sich im Moment nicht in der Position befindet um Forderungen zu stellen. Sie muss sich vielmehr darauf einstellen, dass sich die SPD, wenn sie denn in eine GroKo gehen sollte, sich das teuer bezahlen lässt.

Leider scheint die Alternative einer Minderheitsregierung schon bevor man sich damit ernsthaft befasste vom Tisch. Hier wird, so glaube ich, eine große Chance vertan. In Dänemark z. B. regiert meist eine Minderheitsregierung und das bedeutet eine Konsenspolitik und die Dänen fahren damit sehr gut. Das Parlament wird ernst genommen und die Regierung muss sich für ihre Politik stets Mehrheiten suchen. Und wenn man das liest, ist eigentlich schon klar weshalb die geschäftsführende Kanzlerin eine Minderheitsregierung scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Aufgelesen


Ich bin relativ heterosexuell .

Zu irgendetwas müssen Männer ja gut sein.

Iris Berben, Schauspielerin