39 Kommentare zu “Polizeiausbildung in Berlin

  1. WernerBln sagt:

    War bei mir heute auch Thema von langen Telefonaten und diversen E-Mail.

    Wenn in dem Bericht auch noch erwähnt wird, dass eher die Ausbilder abgelöst, als die fundamentalistischen Schüler hochkant entfernt werden, fällt mir dazu nichts mehr ein, außer vielleicht, dass Flintenuschi ja auch hartnäckig damit beschäftigt ist, den Migrantenanteil in der Bundeswehr zu steigern.

    Im „Ernstfall“ sind dann vmtl. große Teile der Sicherheitskräfte erstmal (und hoffentlich erfolgreich?) damit beschäftigt, die „Rechtgläubigen“ in den eigenen Reihen unter Kontrolle zu bringen? Na denn, Gute Nacht!

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    • sigurd6 sagt:

      Die Polizei wie auch die Bundeswehr geben ein Spiegelbild der Gesellschaft wieder. Soll heißen je mehr Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland leben je mehr sind sie auch dort vertreten. Daran kann ich nichts Schlechtes erkennen.

      Zu den in der Abendschau erhobenen Vorwürfen sollte sich, wie @nana richtig schreibt, das Abgeordnetenhaus schnellstens befassen. Das sollte schnellsten geklärt werden.

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      • nana sagt:

        Eben. Geklärt und vor allem geändert. Solche Menschen, wie sie in dem Beitrag beschrieben werden, haben in den Reihen der Polizei doch nichts zu suchen. Zumal in Teilen vorbestraft, der deutschen Sprache nicht mächtig (wobei, das trifft leider auch auf einen Teil der deutschstämmigen – oder wie auch immer sich das jetzt nennt – Polizisten zu).

        Gruselig finde ich aber auch die formulierte Anforderung „muss nichts Besonderes (oder meint er vielleicht „Nichts besonders können“) können“ …

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      • WernerBln sagt:

        Ob sich das Abgeordnetenhaus damit beschäftigt oder in China ein Sack Reis umfällt, ändert was?
        Man kann alles schön- und zerreden, allerdings ändert das kaum was an der Realität.

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      • WernerBln sagt:

        Zitat aus dem Bericht der heutigen AS „Der Feind in den eigenen Reihen“. Trifft den Kern des Problems!

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      • WernerBln sagt:

        Der Anteil von „Deutschen mit Migrationshintergrund“ (nur die kommen überhaupt für BW und Pol in Frage) liegt nach meiner Kenntnis so bei ca. 12%.

        Der Anteil an der Berliner Akademie liegt selbst nach offizieller Aussage bei 30%

        https://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article212422855/Missstaende-an-Berliner-Polizeiakademie.html

        nach anderen Medien berichten bei 40%.

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  2. rabohle sagt:

    Anonyme Datein und Äußerungen über die Akademie. Diese seien aber nicht handfest, sondern immer nur vom Hörensagen.

    Ich denke, da sollte man sehr vorsichtig herangehen und nicht gleich wieder „die Migranten“ beschuldigen.

    Nur mal so zu Erinnerung: Aus Hamburg wurden die Beamten abgezogen, die mit Pistolen getanzt, sich am Vorabend des geplanten Einsatzes betrunken (Thema Restalkohol) und an fremde Zäune uriniert (da freut sich der Hausmeister) haben.

    Und bei diesen Hundertschaften, die sich sicherlich nicht gerade vorbildlich verhalten haben war der Migrantenanteil gleich noch wie groß?

    Wenn es Missstände gibt, sind die aufzuklären – aber anonyme beschuldigungen gehören einfach nur in die Ablage P.

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  3. nana sagt:

    Ich befürchte, dass das, was da jetzt öffentlich gemacht wurde, nur die Spitze des Eisberges ist.

    Allerdings finde ich es sehr traurig, wie sehr sich die Vorgesetzten einschüchtern lassen, wie wenig Rückhalt anscheinend diejenigen haben, die gegen diese Zustände vorgehen (wollen).

    Und eigentlich sollte dieses Thema raus aus der Abendschau und rein ins Abgeordnetenhaus – und zwar ganz schnell, bevor sich meine Freunde vom ganz rechten Rand sich des Übels annehmen.

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  4. JanJan sagt:

    Nein natürlich, alles an den Haaren herbeigezogen, es kann einfach nicht sein, was nicht sein darf *amen…
    Und auch andere Beamte verbreiten noch mehr Lügen *Ironie aus
    http://www.bz-berlin.de/berlin/lka-beamter-nur-noch-die-frage-wann-der-erste-schuss-faellt
    Ich hoffe für die immer noch Superoptimisten wird das Erwachen eines Tages nicht zu hart… 😉

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    • sigurd6 sagt:

      Wenn ich die heutige Berichterstattung so verfolgte, so scheint sich hier eine Mauer der Anonymität aufzubauen. Kein Betroffener möchte erkannt werden. Aus Angst vor Repressalien.

      Wenn nur 50 Prozent dessen was heute noch hochkam, stimmen sollte, so hat die Berliner Polizei, und ich glaube nicht, dass es nur die Berliner Polizei betrifft, ein ernstes Problem. Sollte die Behauptung, dass den Polizeioberen der Zustand seit Jahren bekannt ist zutreffen, so wäre das der Skandal im Skandal.

      Auf die Aufklärung bin ich jedenfalls sehr gespannt.

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      • JanJan sagt:

        Ist es ein Wunder, dass man sich nur noch aus der Anonymität heraus melden kann? Selbst als „Normalbürger“ darf man sich ja nicht mehr öffentlich äußern, für einen Polizisten ist es schier unmöglich. Das möchte ich sehen, wenn er seinen Namen dazu schreiben würde, ein Sturm der Entrüstung, eine Suspendierung… Man will es doch nicht anders.
        Es betrifft sicher auch nicht nur Berlin.

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        • WernerBln sagt:

          @JanJan
          Das sehen Sie in beiden Kommentaren völlig richtig. Die Folgen dieser Politik werden zu einer harten Landung aller in diesem Land führen. Um die von Ihnen zitierten „Superoptimisten“ tut es mir dabei allerdings am wenigsten leid.

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          • JanJan sagt:

            Wer mit Blindheit geschlagen ist, dem ist leider nicht zu helfen, selbst, wenn man hilft die Brille zu putzen… die Erkenntnis wird leider zu spät kommen und Europa zu Fall bringen.

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        • nana sagt:

          Das stimmt doch so einfach nicht. Und gerade Diejenigen, die am lautesten „man darf ja nichts mehr sagen“ rufen, verleihen ihrem Unmut doch immer wieder und überall Ausdruck.

          Schlimm ist, wenn Menschen in scheinbar vorauseilendem Gehorsam handeln. Außerdem glaube ich, dass sich gerade bei Polizei und Bundeswehr Strukturen verfestigt haben, die es schwer machen, etwas zu verändern. Veränderung muss nicht nur politisch gewollt sein. Es braucht auch Verantwortliche in den entsprechenden Positionen, auf allen Hierarchiebenenen, die Veränderungen dann auch durchsetzen.

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          • nana sagt:

            Das Wort soll „Hierarchieebenen“ heißen. Es ist noch zu früh.

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          • JanJan sagt:

            Wie wäre es, wenn Sie schreiben „Das sehe ich anders oder ich bin anderer Meinung“ @Nana, anstatt zu tröten DAS STIMMT DOCH SO EINFACH NICHT?! Ist Ihre Meinung das Maß aller Dinge? Weil Sie so weise sind? 😊
            Jaaaa zum Glück verleihen manche Menschen ihrem Unmut noch Ausdruck, aber Ihre These, hmmm wie soll ich sagen… Ist sie so wahr wie die Annahme: Die Dummen und Naiven sind am Schluss immer die, die am lautesten heulen? 😉

            Es braucht Verantwortliche in entsprechenden Positionen, ja da stimme ich zu, aber diese findet man nicht in einem blinden, nicht funktionierendem System.

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      • rabohle sagt:

        @Sigurd
        Genau das wird das Hauptübel sein: Die Oberen sollen es angeblich schon länger wissen, schauen aber weg.

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        • sigurd6 sagt:

          Die mutmaßliche Vertuschung durch die Oberen führt nun dazu, dass täglich neue Vorwürfe erhoben werden. Nun hat ein Beamter des LKA heute laut Tagesspiegel geäußert, es würden Polizeischüler von kriminellen Großfamilien eingeschleust werden. Polizeipräsident Kandt wiederum spricht von einer strafrelevanten Äußerung des Beamten.

          Ich frage mich nur, werden die zukünftigen Beamten nicht durchleuchtet und brauchen sie kein polizeiliches Führungszeugnis? Als wir damals unseren Listenhund hatten, hatte das normale polizeiliche Führungszeugnis nicht ausgereicht. Ich kann leider nicht mehr sagen, wie dieses Führungszeugnis heißt. Vielleicht kennst Du es ja. Aber wird man, wenn man einen Listenhund führt, mehr durchleuchtet, als bei der Prüfung zum Polizeianwärter?

          Jedenfalls muss die Geschichte mit den Vorfällen aufgearbeitet werden. Sonst hat die AfD bei der nächsten Wahl 25 Prozent und alle gucken wieder dämlich aus der Wäsche und begreifen nicht wie das geschehen konnte.

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          • rabohle sagt:

            Zustimmung.

            Wenn die Vorwürfe zutreffen und nachweisbar sind, MUSS reagiert werden, bis hin zum Rauswurf der Beteiligten.
            Dabei müssen auch die Oberen sollten dann zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie beweisbare Misstände vertuscht haben.

            Aber eben nur die, die auch etwas gemacht haben – also keine Verallgemeinerung, die in einigen Kommentaren leider wieder zu lesen ist. Denn:

            1.) Es gibt sehr gute Polizeibeamte mit Migrationshindergrund.
            2.) Es gibt sehr gute Vorgesetzte, die nichts vertuschen.
            3.) Es gibt sehr gute Ausbilder, die so etwas nicht hinnehmen würden und dazwischen gehen.

            Leider vermisse ich eben genau diese Differenzierung und so kommt es dann wieder zur Generalverurteilung, dass „DIE Migranten“ es sein sollen.

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          • WernerBln sagt:

            Ich verrate mal aus meiner Erfahrung, wie es früher war:

            Meine Mutter hat sich Anfang der 60er bei der Berliner Polizei beworben. Abgesehen von endlosen Fragebogen zu ihrer Vergangenheit und Auswertung aller Register (Führungszeugnisse im heutigen Sinne gab es damals noch nicht) wurden im Wohnumfeld die Nachbarn, alle kleinen Einzelhändler und selbst meine Lehrer (Grundschule) von Beamten befragt, ob irgendwas am „Leumund“ der Familie zweifelhaft sein könnte (Schulden, Streitigkeiten der Eheleute etc.). Fairerweise haben die Ermittler auch den Grund angegeben und dann war irgendwann im ganzen Kiez bekannt, dass sich ein Familienmitglied bei der Polizei beworben hat. Jede Form von Vorstrafe war jedenfalls das absolute Ende der Bewerbung.

            Selbst ich musste 10 Jahre danach, obwohl Mutter immer noch im Polizeidienst, bei meiner Bewerbung noch zwei „Leumundszeugen“ angeben, die über meinen Lebenswandel Auskunft geben könnten.

            Wenn ich in der heutigen AS die Einlassung des Polizeisprechers sehe „bei kleineren Delikten, wie Ladendiebstahl (Verkehrsdelikten, Körperverletzung etc.?), muss man nochmal prüfen aber sicher ist, dass keine wegen schwerer Straftaten im Bereich der OK Vorbestraften eingestellt werden“, wird mir nur noch kotzübel!

            Zum Führungszeugnis:
            Es gibt eines „zur Vorlage bei Behörden“ (enthält ggf. alle Eintragungen) und eins für „private Zwecke“ (kann man selber beantragen z.B. für Bewerbungen / enthält weniger Eintragungen). Wenn Ihr Führungszeugnis direkt an die Behörde gegangen ist, war es das zur „zur Vorlage bei Behörden“.

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            • sigurd6 sagt:

              @WernerBln: Danke für die Info. Dann wird es wohl zur Vorlage für Behörden gewesen sein. Jedenfalls das „normale“ polizeiliche Führungszeugnis reichte damals nicht aus, um überhaupt zur Prüfung für die Führung eines Listenhundes zugelassen zu werden.

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    • WernerBln sagt:

      Pfefferminze fällt wenigstens nicht unter das BtMG, wie so manche Stoffe, die gewisse Weltverbesserer offensichtlich konsumieren 😉

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      • WernerBln sagt:

        War eigentlich an @JanJan 3. November 2017 um 11:42 gerichtet.

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      • rabohle sagt:

        @WerneBln
        Jemanden, den man gar nicht kennt, Drogenkonsum zu unterstellen, ist genau die Masche, die Leute Ihres Schlages zur Provokation nutzen, zeugt aber doch eher davon, dass man um sich beisst, wenn man nicht sachlich weiter kommt.

        Dass Sie etwas gegen „Weltverbesserer“ haben, ist ja nun offenkundig. Warum sollten Sie auch nioch die Welt besser machen wollen, offenbar reicht es, Vergangenes wieder aufleben lassen zu wollen.

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        • sigurd6 sagt:

          Zur Versachlichung sind Bemerkungen wie „Leute Ihres Schlages“, nun auch alles andere als dienlich. Vielleicht geht es auch ohne persönliche Angriffe.

          Ich bin durchaus für Diskussionen aber bitte in der gebotenen Fairness. Man muss die Meinung des Anderen ja nicht teilen, respektieren sollte man sie trotzdem. Denn wie man selbst von seiner Meinung überzeugt ist, so ist es der andere auch.

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  5. nana sagt:

    Ich kann @WernerBln nicht mehr direkt antworten, deshalb noch schnell so: Ich hatte meine Meinung zum Thema ja bereits geschrieben, weiter oben. Vielleicht ist es Ihnen entgangen. Die Frage nach der Substanz im Tee kam mir erst in den Sinn, nachdem ich von JanJan angeschrien worden bin.

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  6. WernerBln sagt:

    Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: „Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!“, und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer…!

    http://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Plagiatsvorw%C3%BCrfe-gegen-Polizeistudenten/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=47418610

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    • sigurd6 sagt:

      Ich befürchte, da wird noch einiges kommen.

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      • rabohle sagt:

        Schummeln fängt schon in der Grundschule an: Mal besser, mal lausiger.
        Bei jeder Abiturprüfung ist Ausweiskontrolle Pflicht; bei den Studienabschlussklausuren auch.

        Warum bitte nicht in der Polizeischule. Ich empfinde es schon als Armutszeugnis auch für die Schule, solche Kontrollen nicht schon längst durchzuführen. Ausweis zeigen, Prüfungsraum betreten; 10 sec. Sache. Aber nein, da wird erst wieder ein Verwaltungsaufwand betrieben.

        Warum der Prüfer, der sich nicht zeigen mag, trotz Kenntnis (nach seiner eigenen Aussage) nicht einschreitet, könnte ggfs. einmal als Unterlassungsdelikt angesehen werden.

        Und nur damit das deutlich ist: So eine Schummelei ist ein no go, wird nicht gutgeheißen.

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