Moment mal: So nicht!

Es ist durchaus verständlich, dass auch Palästinenser Jerusalem, jedenfalls den Ostteil, als ihre Stadt ansehen. In dieser Stadt befinden sich nun mal Symbole von drei Religionen. Schon deshalb könnte Jerusalem eine Stadt der Verständigung sein. Könnte, das ist der Haken.

Ausgehend davon, dass es bestimmt genug Juden und Palästinenser gibt die einfach nur in Frieden miteinander leben möchten, wäre es an der Zeit die Gewaltspirale zwischen Juden und Palästinensern durch eine Zweistaatenlösung zu beenden. Doch davon scheint man momentan Lichtjahre entfernt zu sein.

Als Putin vor einigen Monaten erklärte, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels sei, gab es eigentlich keine Reaktionen darauf. Jedoch meinte er auch West-Jerusalem. Diesen kleinen, jedoch entscheidenden Unterschied, hat der amerikanische Präsident nun für überflüssig erachtet.

Und es kam, wie man es eigentlich erwarten konnte. Doch was sich bei Demonstrationen in Berlin abspielte, ist, so finde ich, jenseits jeglicher Toleranzgrenze. Wenn hier von demonstrierenden Palästinensern geschriene wird „Tod Israel“, hat das nichts, aber auch gar nichts mehr mit Demonstrationsfreiheit zu tun.

Wenn Gruppen die Demonstrationsfreiheit missbrauchen, so muss ihnen klargemacht werden, dass man das nicht hinnimmt.

Für mich ist die Demonstrationsfreiheit ein hohes Gut unserer demokratischen Gesellschaft. Es ist jedoch nicht zu tolerieren, wenn versucht wird diese Freiheit für Aufrufe zur Gewalt, gegen wen auch immer, zu nutzen.

Die reichste Ente wird siebzig

Dagobert_Duck1Im Dezember 1947 um die Weihnachtszeit erschien der erste Comic mit Dagobert Duck, der reichsten und wahrscheinlich auch knausrigsten Ente der Welt. Er badet täglich in seinem Geld, und sollte er auch nur einen Kreuzer ausgeben müssen, dann blutet ihm das Herz. Besonders wenn sein nicht so kapitalistisch eingestellter Neffe Donald Duck Geld braucht.

Ständig fühlt sich Dagobert bedroht. Seinen Reichtum muss er gegen die Panzerknackerbande und die Hexe Gundel Gaukeley verteidigen. Und deshalb ist sein Geldspeicher auch ein Hochsicherheitstrakt.

Generationen sind mit den Geschichten um die Entenfamilie aus Entenhausen groß geworden. Sind sie heute eigentlich immer noch so beliebt wie zu meiner Kindes- und Jugendzeit?