Moment mal: Humor ist …

… wenn man trotzdem lacht!

2018 scheint ein sehr lustiges Jahr zu werden. Jedoch können nicht alle über das lachen, was in dieser Woche so von sich gegeben wurde.

Nehmen wir mal die, wen wundert es, „Sandkastenbrüder“ aus Washington und Pjöngjang D. Trump und Kim Jong-un. In pubertärer Art und Weise streiten sie sich, wer denn nun den größten hat. Nein nicht was man nun denken könnte, der größte rote Atomknopf ist gemeint. Eigentlich kann man über diese beiden nur noch den Kopf schütteln.

Und der amerikanische Präsident legt in diesem Jahr gleich richtig los. Nachdem sein ehemaliger engster Vertrauter Stephen Bannon in einem Buch schwere Vorwürfe gegen den Präsidentensohn und seinen Schwiegersohn erhoben hatte, konterte D. Trump er, Bannon, habe den Verstand verloren.

Und dann erscheint wohl auch noch ein Buch Namens „Fire and Fury“ in dem über den amerikanischen Präsidenten behauptet wird, er sei „ein von Clowns umgebener Idiot“. NA da bin ich mal auf die Reaktion aus dem Weißen Haus gespannt.

 

 

Aber auch die AfD möchte im Gespräch bleiben. Nachdem Beatrix von Storch einen Tweet absetzte, der mittlerweile gelöscht wurde und ihr wohl über hundert Strafanträge einbrachte, wollte der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Maier auch mal wieder in die Schlagzeilen und bezeichnete in einem Tweet den Sohn von Boris Becker als Halbneger.

Nun jeder artikuliert sich eben nach seinen Möglichkeiten. Mehr möchte ich dazu lieber nicht ausführen.

 

 

Und nun haben sich die drei von der Zankstelle, also geschäftsführende Bundesregierung, CDU/CSU und SPD auf Termine für Sondierungsgespräche geeinigt. Und wie hörte man aus den Kreisen der SPD? Man hat wieder Vertrauen gefunden. Aha diese Aussage muss man mal sacken lassen. Wer ist denn in einer geschäftsführenden Regierung? Soweit mir bekannt die CDU/CSU und die SPD. Gab es da kein Vertrauen mehr? Ist man etwa vertrauenslos mit den Regierungsgeschäften umgegangen? Manchmal sollten Politiker*innen tatsächlich überlegen was sie von sich geben. Auch wenn sie ihren Parteimitgliedern eine neuerliche Große Koalition irgendwie schmackhaft machen müssen.

 

 

In Berlin ist Tag der offenen Tür. Soll heißen, Strafgefangene können sich schon mal über ein paar Tage außerhalb der Vollzugsanstalt freuen und damit es ihnen nicht so schwer gemacht wird, stellt man ihnen auch gerne mal eine Flex zur Verfügung. Und schaut auch weg, wenn auf dem Monitor ein Ausbruch angezeigt wird. Nur gut, dass einige der Insassen dann doch lieber drei Mahlzeiten am Tag vorziehen und lieber wieder in ihre Zellen zurückkehren: Dummerweise denken nur nicht alle dieser „Freigänger“ so. Und wie hörte ich vom Berliner Justizsenator, es gibt nun eine Expertengruppe, die erarbeiten soll, wie man die Vollzugsanstalt Plötzensee ausbruchsicherer machen könnte. Getreu dem Motto, und wenn ich nicht mehr weiter weiß, so gründe ich einen Arbeitskreis. Übrigens war der amtierende Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (GRÜNE) in der Opposition der, der andere Justizsenatoren immer am schärfsten angegriffen hatte. Aber das ist ja nun Schnee von gestern.

 

Eigentlich hatte ich in den letzten Tagen keine Lust zum Bloggen. Aber die Ereignisse der ersten Woche haben mich zurück an die Tastatur geholt. Es war einfach zu schön, mit welch unglaublichen Meldungen uns 2018 bisher „verwöhnte“. Bleibt nur zu hoffen, dass es so nicht weiter geht.