Heute ging es in die Märkische Schweiz

Da uns wieder ein wunderschöner Wintertag beschert wurde, packten wir unsere Hunde ins Auto und fuhren nach Buckow in die Märkische Schweiz. Unser Ziel war das Stobbertal bei Buckow. Aber als wir auf dem von uns im Internet vorher ausgesuchten Parkplatz ankamen, suchten wir unter all den Hinweisschildern, die Wanderwege zeigten, den für das Stobbertal vergeblich.

Aber wir dachten uns egal, dann wandern wir eben Richtung kleiner und großer Tornowsee. Und der war mit roter bzw. gelber Wandermarkierung ausgezeichnet. Das Wandern nach dieser Markierung war tatsächlich einfach. Die Markierungen waren gut sichtbar und sehr übersichtlich angebracht. Das findet man im Land Brandenburg leider nicht all zu häufig. Das Gebiet der Märkischen Schweiz war für uns absolutes Neuland. Hier waren wir noch nie und schon deshalb für die professionelle Markierung dankbar.

So gelangten wir zum kleinen und großen Tornow See, mit einem ganz kurzen Abstecher zur Wolfsschlucht, der Pfad war uns dann doch durch die vielen umgestürzten Bäume zu abenteuerlich.

Und als wir uns überlegten ob wir auf dem Weg den wir zu den beiden Seen gingen wieder zurückgehen, kamen wir an eine Weggabelung und sahen die rote Markierung, die wir vorher zugunsten der gelben verlassen hatten wieder und einen Wegweiser, der uns zeigte, dass es auf diesen Weg zurück nach Buckow geht. Und wo führte dieser Weg lang? Durch das Stobbertal. So haben wir es durch Zufall doch noch gefunden und eine wunderbare Rundwanderung gemacht. Das Stobbertal ist von einer einzigartigen Schönheit.

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Den Weg zur Wolfsschlucht haben wir allerdings abgebrochen, da viele entwurzelte Bäume über der kleinen Schlucht lagen und uns das Ganze zu gefährlich wurde, da auch viele entwurzelte Bäume an den Abhängen hingen. Schade aber das können wir ja später einmal nachholen.

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Großer Tornowsee

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Im Stobbertal

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Die kleine Maus brachte unsere Hunde auf die Palme. 😀

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Und dann war unsere Wanderung zu Ende.

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Moment mal: Aufbruch ins …

… ja wohin eigentlich?

Es ist vollbracht. Nachdem der SPD-Vorsitzende, Mister 100 Prozent, eine neue Große Koalition am Wahlabend völlig ausgeschlossen hatte und nie, niemals, unter gar keinen Umständen in eine Regierung Merkel eintreten wollte, hat die CDU/CSU mächtig auf die Fresse bekommen, (Originalton Nahles).

Nachdem na nun zweimal in die Verlängerung musste und verhandelte bis es quietscht, steht uns ein neuer Koalitionsvertrag ins Haus. Und der Zickzack-Mann der SPD Martin Schulz hat sich überwunden und wird wohl in der Regierung Außenminister. Soweit die Mitglieder der SPD-Spitze folgen und den Koalitionsvertrag zähneknirschend zustimmen. Dafür gibt er nach etwas mehr als einem Jahr seine Führungsfunktion, wenn er denn je eine hatte, in der SPD an Andrea Nahles ab.

Der Koalitionsvertrag bringt vor allem Familien mit einem soliden Grundeinkommen bis zu 2000 Euro mehr im Jahr in ihre Geldbörsen. Das klingt doch erst einmal nicht schlecht, oder? Dumm nur, dass die, die ohnehin wenig verdienen oder von Hartz IV leben müssen praktisch leer ausgehen. Also wieder ist der Bürger, mit wenig Einkommen der, der in die Röhre guckt. Ach wie sozial ihr Sozialdemokraten.

8.000 zusätzliche Stellen in der Pflege hört sich auch nicht schlecht an. Aber wenn man genau hinschaut, ein Lacher. Bei über 13.000 Pflegeeinrichtungen kommt nicht einmal eine Pflegekraft pro Einrichtung. Welch ein Fortschritt. Gut es ist ein Anfang, aber wohl doch eher zur Besänftigung.

Insgesamt haben die 3 Parteien sich vorgenommen, 46 Milliarden zu versemmeln. Es ist ja genug Geld vorhanden. Aber sind auch Pläne vorhanden, wenn die Wirtschaft einen Einbruch erleiden sollte? Ist man dafür gewappnet, dass die Steuereinnahmen plötzlich weniger sprudeln? Da bin ich eher skeptisch.

Gut bei aller Kritik, die dieses Papier verdient muss man auch zugestehen, bei einem Bündnis muss man Kompromisse eingehen. Mehr war wohl für die SPD nicht mehr herauszuholen. Immerhin gibt es auch eine Entlastung im Krankenkassen beitrag, der nun wieder zur Hälfte vom Arbeitgeber zu tragen ist. Und ein vorsichtiger Einstieg auf den Weg zu einer, in meinen Augen längst fälligen Reform des Gesundheitswesens, scheint immerhin auch, wenn auch sehr zart, gelungen. Befristete Arbeitsverträge sollen nur noch in Ausnahmesituation erlaubt sein. Wobei hier die Ausnahmesituation schon wieder mehr als ein Hintertürchen für Arbeitgeber sein könnte. Und die SPD bekommt drei Schlüsselministerien.

Doch ob all das den Mitgliedern reichen wird, bleibt abzuwarten. Ein großer zukunftsweisender Wurf ist der Koalitionsvertrag nicht. Das war mit dieser Kanzlerin und diesem SPD-Vorsitzenden, über die CSU decke ich mal den Mantel des Schweigens, wohl nicht zu erwarten.

Ich möchte das Ergebnis mal mit einem abgewandelten Zitat des ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker zusammenfassen: Vorwärts nimmer, Stillstand immer.

Na dann GUTE NACHT!