Elli Bananenflanke meint …

… Weichkekse gibt es überall!

Das Spiel Schalke gegen Hoffenheim war eigentlich das Spiel der jungen Trainer gegeneinander und wie sie ihre Mannschaften taktisch einstellen würden. Schalke 04 ging schnell 2:0 in Führung und auf Schalke war eigentlich alles prima. Jedenfalls wenn man Anhänger von Schalke 04 war. Alle waren bester Laune, alle?

Leider nicht. Denn als in der 48. Minute der Linienrichter R. Schröder umknickte und zu Boden stürzte und nicht mehr weiter seiner Tätigkeit an der Außenlinie nachkommen konnte, kam die „große Stunde“ der Weichkekse. Er wurde grob beleidigt mit Aussprüchen wie, „steh auf, du Sau“, oder „Scheiß-DFB“. Und als er humpelnd vom Platz geführt wurde, gab‘s noch ein paar Sprüche auf dem Weg wie, „Auf Wiedersehen“ und „du kannst nach Hause fahren“.

Hier zeigte sich einmal mehr die hohe geistige Schule sogenannter Fans. Schieds- und Linienrichter sind nie besonders beliebt. Jedoch sollte man sich wenigstens einen Rest an Anstand bewahren. Doch das sind für diese Art von „Fans“ höchstwahrscheinlich Wörter, die sie noch nie in ihrem Leben gehört haben.

Ich kann nur schreiben, schämt euch. Falls ihr dazu überhaupt in der Lage seid.

18 Kommentare zu “Elli Bananenflanke meint …

  1. ballblog sagt:

    Und dann noch der Nagelsmann, der den am Boden liegenden Linienrichter anschreit wegen des Freistoßes. Sich danach noch echauffiert, er sei beleidigt worden.
    Derselbe Nagelsmann, der vor 2 wochen im Kicker darüber gesprochen hat, daß man sinngemäß sich gar nicht mehr – ich nenne es mal: ungezwungen – geben kann.

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  2. rabohle sagt:

    Mir fällt auch auf, dass die heutigen Fußball“Fans“ sich immer mehr von dem entfernen, was ich unter „Fan“ verstehe.
    Ich mag gar nicht daran denken, was im Nordderby geschehen wird, wenn der HSV-Oberdepp schon ankündigt, man werde mit 5000 Mann in Bremen auflaufen und auftrumpfen. Sicherlich nicht so gemeint, aber Hoffmann mag das nächste Mal vielleicht erst denken, dann reden.

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  3. Helen sagt:

    Bei einer Diskussion über die Randalen beim Fußball bekam ich die Antwort – ja wo soll man sonst Krach machen, und ausflippen`Auf der Straße geht das nicht, da regen sich gleich die Menschen auf und holen die Polizei. Im Stadion sind sie unter sich, und Jubel!!! u dgl. wird ja auch erwartet. Also toben sie sich eben dort aus und zu Hause bei Muttern haben sie sich fein abreagiert und sind brav. Ist das nicht ein trauriges Fan-Dasein?

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