Elli Bananenflanke meint …

… früher war mehr Fußball!

Wer den Jubelschrei von Pal Dardai gestern nach dem Schlusspfiff in München hörte und wie er sich mit seinem Co-Trainer herzte, der kann ermessen, welche eine Freude der Punkt für ihn und Hertha bedeutet. Bayern München hatte es nicht vermocht den Hertha-Riegel während des Spiels zu durchbrechen. Und so hatte Hertha nach Leipzig und Leverkusen gestern bei den Bayern zumindest einen Punkt ergaunert. Und den 3 CL-Anwärtern insgesamt 11 Punkte, gegen Leverkusen gewann man Hin- und Rückspiel, ja selbst gegen die großen Bayern blieb man ungeschlagen, abgetrotzt.

Aber nicht ein Spiel ohne Robben-Kommentar. Nein das war ja alles nicht so gemeint, was er am Dienstag und Mittwoch meinte. Und er sage jetzt auch nichts weiter, weil er sonst vielleicht zu viel sagen würde. Gut so halt den Mund und spiele Fußball. Meine Güte was ist das für ein schlechter Stil, jeder der glaubt er sei zu Unrecht auf der Bank fühlt sich neuerdings bemüßigt seine Sprechblasen in das nächste Mikrofon zu flöten. Und natürlich sind auch die Reporter daran nicht schuldlos. Denn schließlich zahlen die Bezahlsender ja eine Menge Geld um die Spiele ins rechte Licht zu rücken.

In Bremen muss ja gestern auch eine „tolle Stimmung“ gewesen sein. Ich muss mir die Ausschnitte erst anschauen, denn ich hatte gestern Abend anderes vor. Aber wenn man das was in den Zeitungen steht und bei @ballblog zu lesen ist sieht, dann frage ich mich bin ich zu sehr Fußballnostalgiker oder waren es nicht wunderbare Zeiten als man ins Station ging, um Fußball zu sehen? Ja sogar die Leistung des Gegners anzuerkennen? Schon deshalb hatte ich oben geschrieben, früher war mehr Fußball. Und vor allem nur Fußball und keine Rhetorikshow vor- und hinterher.

George Harrison

Heute wäre George Harrison 75 Jahre alt geworden. Er war einer der Beatles und ich sage es mal so, er war der, der mir von den Beatles der sympathischte war. Immer stand er etwas im Schatten von John Lennon und Paul McCartney. Im November 2001 verstarb er leider im Alter von 58 Jahren. Doch seine Musik lebt weiter.

Aufgelesen


„Ich weine nur, weil es so emotional

für mich ist,

nicht weil ich so traurig bin.“

 

Lindsey Vonn, amerikanische Skirennläuferin nach der Bronzemedaille bei ihren wahrscheinlich letzten Olympischen Winterspielen.