Moment mal: Einmal Gehacktes bitte!

Es war der Ausspruch der 60er und 70er Jahre. Der Russe steht vor der Tür, überall stand im Westen der Russe vor der Tür, muss das ein Gedrängel gewesen sein, oder? Dummerweise habe ich nie auch nur einen Russen zu sehen bekommen, ich habe gekuckt und gekuckt und immer wieder gekuckt, kein Russe weit und breit. Nur Nikita Chruschtschow im Fernsehen wie er seinen Schuh auf das Pult vor seinem UN-Sitz knallte, die Älteren unter den Lesern hier werden sich erinnern.

Und nun das! Der Russe steht nicht mehr vor der Tür, nein er ist im Auswärtigen Amt und wer weiß noch wo. Mitten drin, nicht vor der Tür. Spinnt der Russe? Doch die deutschen IT-Experten sind sofort aktiv geworden. Also nachdem sie von ausländischen IT-Experten darauf aufmerksam gemacht wurden, dass der Russe nicht vor dem Auswärtigen Amt steht, sondern schon längst drin ist und sich geheime Unterlagen anschaut. So bösartig aus dem Schlaf gerissen, haben sie aber sofort einen unüberwindlichen Wall aufgebaut und nun darf der Russe zwar noch stöbern, aber eben unter Aufsicht.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Satire.

5 Kommentare zu “Moment mal: Einmal Gehacktes bitte!

  1. rabohle sagt:

    Ob die Russen das wirklich verdient haben, stöbern zu müssen? 😉

    Gefällt mir

  2. christahartwig sagt:

    Es ist doch aber schön, dass in Deutschland WikiLeaks überflüssig ist. Die Russen erfahren alles, wir erfahren alles, …

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.