Elli Bananenflanke meint …

… die Nullnummer!

Sieht man es positiv, so hat Hertha einen Punkt geholt und den Vorsprung auf den Relegationsplatz um einen Punkt vergrößert. Der Freiburger Trainer Streich schien mir nach dem Abpfiff nicht unzufrieden. Klar er hätte wohl gerne drei Punkte aus Berlin mitgenommen, jedoch zeigte auch seine Mannschaft dazu einfach zu wenig. Wobei man Hertha bescheinigen muss, in den ersten 35-40 Minuten einen ganz ansehnlichen Fußball gespielt zu haben. Wobei besonders der Leistungsanstieg von Weiser Hoffnung macht. Doch ein Spiel dauert eben nicht nur 35-40 Minuten und hier liegt das Problem. Offensichtlich reicht die Kraft der Mannschaft gerade für eine Halbzeit, oder noch brutaler geschrieben für eine Hin- jedoch nicht mehr für die Rückserie.

Sollte Hertha am Wochenende in Hamburg ebenso spielen, könnte der HSV mal wieder 3 Punkte einfahren. Vier Spiele ohne ein Tor machen wenig Hoffnung, dass am nächsten Wochenende sich die große Wende vollzieht. Und der HSV dürfte angefressen sein, nachdem man sich in München die obligatorische Klatsche abholte. Aber dieses Spiel hat wohl niemand im Verein als richtungsweisend angesehen.

Da Schalke in Mainz gewonnen hat, bleibt unten erst einmal alles wie gehabt. Es sei denn Köln überrascht am Montag in Bremen. Dann wäre der HSV Tabellenletzter.

8 Kommentare zu “Elli Bananenflanke meint …

  1. ballblog sagt:

    Das ist ganz sicher der Knackpunkt bei Hertha: fehlende Konstanz über eine ganze Saison. Und jetzt scheinen sie auch noch daheim schwach zu spielen, dafür auswärts stärker (München, Leverkusen). Seltsam…

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    • sigurd6 sagt:

      Auswärts müssen sie, außer vorige Woche in Schalke, das Spiel nicht machen.

      Erstmals gab es jetzt auch offen Unmutsäußerungen gegen Dardai.

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      • ballblog sagt:

        Das ist ja das Problem vieler Mannschaften, daß sie eher das Spiel „nicht machen“ können. Insgesamt keine schöne Entwicklung.
        Bei Dardai – Du schriebst es ja neulich mal – kann wie bei Anderen auch der Stallgeruch irgendwann zum Problem werden, wenn es nicht mehr läuft.

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        • sigurd6 sagt:

          Ich kann nur meinen persönlichen Eindruck schreiben. Mir erscheint er zusehends ratlos. Wichtig ist natürlich, wie seine Spieler es empfinden.

          Mir scheint die Mannschaft besser zu sein, als das, was sie auf den Rasen bringt. Hertha ist im Sturm und im Mittelfeld gut besetzt. Auch mit Alternativen. Hier bräuchte sich die Mannschaft vor 14-15 anderen Bundesligisten nicht zu verstecken. Auch im Abwehrblock ist sie zumindest durchschnittlich besetzt und im Tor überdurchschnittlich.

          Fraglich nur, ob nicht einige Spieler hier keine Perspektive mehr sehen und abwandern. Das wäre schade. Denn gerade in den letzten 2 Jahren hatte M. Preetz eigentlich ein ganz gutes Händchen, wenn es um Neuverpflichtungen ging.

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          • ballblog sagt:

            Das deckt sich mit dem, wie es mir auch erscheint. Vor allem wirkt Hertha relativ ruhig, verglichen mit anderen Vereinen. Und Preetz hatte zuletzt wirklich gute Verpflichtungen getätigt.
            Ich finde es ja immer schwierig, wenn solche Vereins- Ikonen CHeftrainer werden. einerseits wissen sie bei der Unterschrift schon, daß es ihr letztes Kapitel im Verein sein wird – und seitens des Vereins: wer sagt es ihm und wie, wenn man ihn nicht mehr für die optimale Besetzung hält?

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  2. rabohle sagt:

    Fällt Petersen bei Windstoß, gibt es Elfmeter – wird Selke oberhalb der Gürtellinie getreten, soll das kein Foul sein.
    Bei solcher Auslegung von Fußballregeln ist es kein Wunder, dass in Köln alles im Keller ist.

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    • sigurd6 sagt:

      Schiedsrichter sind eben auch nur Menschen. Nein im Ernst, für einen Elfmeter hätte das nicht gereicht.

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      • rabohle sagt:

        Das zweite Foul wohl nicht, aber das hohe Bein mit Kontakt ist nach dem Regelwerk (Regel 12) nur einmal ein Strafstoß (ohne wenn und aber) Diesen nicht zu geben, war eine krasse Fehlentscheidung und genau dafür soll der Videobeweis doch eingeführt worden sein.

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