Moment mal: Ach nee!

Es knirscht zwischen Madrid und Barcelona. Die Katalanen fühlen sich von der Regierung in Madrid bevormundet und möchten lieber ein selbstständiger Staat sein. Na jedenfalls ein Teil der Katalanen.

Nun gibt es einen europäischen Haftbefehl gegen den ehemaligen Oberkatalanen Carles Puigdemont. Dieser war in den vergangenen Tagen in Finnland und sollte dort auf Ersuchen der spanischen Behörden festgenommen werden. Doch ei der Daus die finnischen Behörden erklärten den Spanischen, sie hätten es nicht geschafft ihn festzunehmen. Da kann ich nur schreiben klug gehandelt.

Solch kluges handeln hätte ich mir auch von den deutschen Behörden gewünscht. Doch das war offensichtlich zu optimistisch gedacht. Denn kaum war Puigdemont auf der Rückreise über Dänemark auf deutschem Boden, wurde er von der Autobahnpolizei verhaftet. Und nun haben wir den Salat. In Katalonien gingen sofort tausende Menschen auf die Straße und protestierten gegen die Festnahme in Deutschland. Zwar muss jemand, dem in seinem Land eine Anklage wegen Rebellion droht, nicht zwangsläufig ausgeliefert werden. Es gibt in Deutschland keinen Paragrafen gegen Rebellion, und das wäre die Grundvoraussetzung für eine zwangsläufige Auslieferung, dass er auch in Deutschland wegen des mutmaßlichen Tatbestandes verurteilt werden könnte, aber natürlich muss die Justizmühle sich nun mit dem Fall befassen.

Ich frage mich, weshalb muss man sich das antun? Weshalb ließ man Puigdemont nicht einfach unbehelligt durch Deutschland reisen? Es ist ein spanisch-katalanisches Problem, weshalb mischen wir uns da ein? Ich jedenfalls finde die Handlung der finnischen Behörden weitaus cleverer als die der deutschen.

Auch wenn mir jetzt einige vielleicht ein komisches Rechtsverständnis nachsagen, so bin ich der Auffassung, hier hätte man wegsehen sollen.

Fast vergessene Schlager

Da habe ich heute mal einen Schlager, der in 1960er Jahren von einem jungen Schauspieler gesungen wurde. Jedoch glaube ich, dass seine Karriere wohl mehr der Tatsache geschuldet war der Sohn eines bekannten Schauspielers zu sein. Denn sowohl seine Sanges- wie auch seine Schauspielerkarriere war, eher von durchwachsenem Erfolg gekrönt.

Mehr beschäftigt scheint mir, war er, oder ist er als Synchronsprecher. Ja und nun fragt ihr euch sicherlich, von wem schreibt er eigentlich und warum erinnert er sich dann an diesen Schlager? Also ich schreibe von Thomas Fritsch und der Schlager wurde in den 1960er Jahren so oft gedudelt, dass er einem irgendwo ganz, ganz hinten im Gedächtnis haften blieb.

Thomas Fritsch und „Wenn der Mondschein nicht so romantisch wär“.