Elli Bananenflanke meint …

… es geht auf die Zielgeraden!

Hertha scheint keine Lust auf Europa zu haben. Pal Dardai erklärte das mit positivem Druck, mit dem seine Mannschaft nicht klar kommt. Seine Mannschaft braucht negativen Druck um Leistung zu bringen. Auf gut Deutsch, sie muss in der Schei*** stecken, um Leistung bringen zu können. Wenn sie etwas erreichen kann, blockiert sie, meint er. Nun nach der grottenschlechten 1. Halbzeit gegen Augsburg würde ich sagen, vielleicht sollte der Trainer im Olympiastadion endlich mal so aufstellen, dass man von Anfang an glauben mag, er möchte auf Sieg spielen und nicht nur verteidigen. So erreichte die Mannschaft nach einem blamablen 0:2 Rückstand wenigstens noch ein Unentschieden.

Hamburg zerrte die Wölfe tiefer in den Schlamassel und ist dabei sich aus selbigen zu befreien. Auch wenn ich persönlich nicht so recht daran glaube, dass der Dino seinen ersten Bundesligaabstieg noch vermeiden kann. Ich traue am nächsten Sonnabend den Wölfen in Leipzig eher ein Unentschieden zu, als dem HSV einen Punktgewinn in Frankfurt. Sollte der HSV jedoch in Frankfurt gewinnen, könnte es für den dort davoneilenden Trainer doch noch ungemütlich werden.

Bei RB Leipzig scheint nun gar nichts mehr zu funktionieren. 3:0 von Mainz abgefertigt, wer hätte das gedacht. Die Bayern legten wieder einen Pausentag ein und wie das letztmalig ausging, sahen wir am Mittwoch in der CL. Stuttgart gewinnt in Leverkusen, noch so ein Ergebnis, das man kaum auf dem Zettel hatte.

Der FC Köln ist nun endgültig abgestiegen und wurde von seinen Fans getröstet. Ja getröstet und nicht ausgepfiffen, das gibt es auch noch. Daumen hoch den Fans des FC Köln.

Was gefällt euch besser …

… die Original- oder Coverversion?

Sie waren zusammen mit ABBA wohl die bestimmende Gruppe der 1970er Jahre. Zumindest was den seichten Pop-Sektor betrifft. Und so stelle ich heute den Song I’ll Meet you at Midnight von der Gruppe Smokie zur Abstimmung. Gegen das Original von Smokie tritt die Gruppe Chess mit ihrer Coverversion an.

Nun bin ich gespannt, wie ihr euch entscheidet.

Original:

Cover:

Ich habe keine Lust …

… zum Schreiben!

Manchmal ist es einfach so, ich habe keine Lust etwas zu schreiben. Schon deshalb schreibe ich nicht, dass es in der englischen Königsfamilie wieder Nachwuchs gab. Sonst würde ich schreiben, wie gespannt ich bin ob Harry und seine fast Ehefrau ebenso fleißig an der Vergrößerung der Familie arbeiten werden.

 

Über das Treffen in Korea schreibe ich auch nichts. Auch nicht was Kim dazu bewogen hat. Ist sein Staat eventuell doch fast pleite oder welche heimtückischen Gedanken mag er wohl sonst haben?

 

Schreiben könnte man auch über die europäische Woche in Washington. Macron und Merkel gaben sich im Weißen Haus fast die Klinge in die Hand. Und ehrlich irgendwie schein mir, dass Trump in Macron etwas verschossen ist, oder? Man hat er den umgarnt. Während er für die ehemalige Euro-Queen nur ein protokollarisches Lächeln aufsetzte. Ergebnisse hatte man kaum erwartet und wurde nicht enttäuscht.

 

Bloß gut, dass ich keine Lust habe etwas zu schreiben, sonst hätte ich das alles eventuell geschrieben.

Ich hab einen Song im Ohr

Als ich heute mit den Hunden unterwegs war, summte ich etwas vor mich hin. Es ist kaum zu glauben, die Melodie kam mir ganz spontan in den Sinn, nur weder Titel noch Interpret oder Interpretin wollten mir einfallen.

Aber wenn ich eine Melodie im Ohr habe dann gebe ich so leicht nicht auf. Und es gibt ja auch noch Youtube und meine alte Schallplattensammlung. Auf Platte hatte ich den Song zwar nicht, doch mittlerweile glaubte ich, dass es ein Song aus einem Film war, der mir nicht mehr aus dem Ohr gehen wollte. Und tatsächlich wurde ich bei Youtube fündig.

Der Song stammt aus dem Film „Eine zu viel im Bett“ mit Doris Day und James Garner †.

Also ist hier der Song, Doris Day und Move Over, Darling.

Ganz hat es nicht gereicht …

… Glückwunsch zur Vizemeisterschaft.

Sie hatten sich tapfer ran gekämpft. Lagen nach 4 Spielen schon mit 3:1 hinten. Viele glaubten im  5. Spiel wird RB München Meister, doch dann glichen die Eisbären in den nächsten beiden Spielen auf 3:3 aus. So musste das letzte Spiel heute in München über die Vergabe des Titels um die deutsche Eishockeymeisterschaft entscheiden. Nun es hat für die Eisbären nicht ganz gereicht. Sie verloren das Spiel mit 6:3. Doch glaube ich, es hat vorher keiner geglaubt, dass die Serie in 7 Spielen entschieden wird. Zu groß schien die Dominanz von RB München.

Herzlichen Glückwunsch zur Vizemeisterschaft an die Eisbären. Und natürlich auch an RB München zur 3. Meisterschaft in Folge.

Meine Gedanken …

… möchte ich manchmal nicht haben.

Als ich vorhin auf die Onlineausgabe meiner Tageszeitung schaute, habe ich schnell die Überschriften überlesen und dabei passierte mir folgendes, eine Überschrift las ich so:

Trumps Leibarzt verzichtet auf das Amt des Veterinärministers.

Richtig gelesen lautet die Überschrift:

Trumps Leibarzt verzichtet auf das Amt des Veteranenministers.

Woran hab ich da bloß wieder gedacht? 😀

Das Jahr der Jubiläen – Teil 1

Vielleicht erinnert sich jemand daran, ich hatte in meinem Neujahrsgruß für 2018 geschrieben, 2018 wird für mich das Jahr der Jubiläen.

Und so langsam nähere ich mich dem Tag im Jahr 1968, an dem ich neue Wege ging. Von unserer Band hatte ich mich längst verabschiedet und meine Arbeitsstelle in meiner Geburtsstadt schon gekündigt. Natürlich nicht, ohne vorher meine Perspektiven auszuloten. Mein Ziel war es, noch im Jahr 1968 nach Berlin zu gehen.

Jedoch wollte ich, bevor ich diesen Schritt wagte erkunden, wie ich mich in der Fremde zurechtfinde. Und hier erschien mir der direkte Weg nach Berlin, damals ja noch West-Berlin doch etwas zu groß. Von einer verträumten Klein- in eine Millionenstadt zu gehen, ginge das gut?

Ich hatte zwar gute Kontakte nach Berlin, einige meiner engsten Freunde und Freundinnen waren bereits dorthin gegangen, auch lernten wir immer wieder junge Menschen aus Berlin bei uns kennen, die ich später übrigens in West-Berlin alle wieder getroffen habe, aber etwas Skepsis blieb doch.

Am Arbeitsamt in meiner Geburtsstadt hatte ich Sachbearbeiter gefunden, die mir gerne bei einer Alternative für einige Zeit in einer anderen Stadt zur Verfügung standen und mich Ende April darüber informierten, dass eine Druckerei im Allgäu händeringend einen Schriftsetzer für einige Monate suchte. Ob ich daran Interesse hätte, wurde ich gefragt. Und wie ich interessiert war. Das passte wunderbar in meine Planung. Die Konditionen waren klar, ich brauchte dem Druckereileiter nichts vorzumachen eine Anstellung für die Ewigkeit zu suchen und ich wusste, dass meine Zeit dort maximal auf ½ Jahr beschränkt war.

Doch da man damals mit 18 Jahren noch nicht volljährig war, und Ende April war ich sogar erst 17 Jahre alt, begann nun die Überzeugungsarbeit an meiner Mutter. Hier musste ich besonders behutsam vorgehen. Mein Vater verstarb, als ich gerade 9 Jahre alt war und somit würde nun auch noch der Sohn aus dem Haus gehen. Von meiner Absicht, nach Berlin zu ziehen, war sie ohnehin nie begeistert. Für sie war Berlin das „Sündenbabel“. Es waren eben die vermufften 60er Jahre.

Doch nun ging ich ja erst einmal ins Allgäu und davon müsste sie eigentlich zu überzeugen sein. Zwei Wochen hatte ich Zeit um sie zur Zustimmung zu bewegen. In zwei Wochen würde ich 18 sein und damit, so war das damals, beschränkt geschäftsfähig.

Mir saß auch noch die Bundeswehr im Nacken. Denn damals gab es eigentlich nur den Weg nach West-Berlin um diesem Trachtenklub zu entgehen. Und meine Lust auf diesen Klub hielt sich in sehr engen Grenzen. Um nicht zu schreiben, ich verachtete diesen Klub.

Fortsetzung folgt

 

Moment mal: Kreuz, Kopftuch, Kippa

Was ist eigentlich los? Befinden wir uns etwa nicht im 21. Jahrhundert? Fast täglich liest man in den Zeitungen, dass irgendwo in Deutschland eine muslimische Lehrerin gegen ein Kopftuchverbot in der Schule klagt. Übergriffe auf jüdische Mitbürger gehören schon fast wieder zur Tagesordnung in diesem Land und nun soll in Bayerns Amtsstuben wieder überall ein Kreuz hängen.

Politiker übertreffen sich gegenseitig mit Aussagen, mal gehört der Islam zu Deutschland, dann wieder nicht. Sind denn alle verrückt geworden? Weshalb eiern z. B. Richter mit der Rechtsprechung, herum wenn es um das Kopftuchverbot an Schulen geht? Staat und Kirche sind in diesem Land getrennt und so soll es bitteschön bleiben. An welcher Stelle steht im Koran, dass gläubige Muslime ein Kopftuch tragen müssen? Weshalb ist ein Mensch der eine Kippa trägt ein minderwertiger Mensch? Weshalb sollen nun überall wieder Kreuze hängen?

Reicht es nicht, was dieser Glaubensfanatismus in tausenden von Jahren anrichtete? Woher kommt diese Rückbesinnung auf religiösen Wahn? Wie sagte doch der „Alte Fritz“ so passend? „Jeder soll nach seiner Façon glücklich werden“.

Es wäre schön, wenn man sich daran öfter einmal erinnern würde und jeden Menschen so nimmt, wie er ist. Mit all seinen Schwächen und Stärken und mit seinem Glauben.

Heute gibt es in Berlin eine Solidaritätsveranstaltung und die Berliner sind dazu aufgerufen mit dem Tragen einer Kippa ihre Solidarität mit Juden zu bezeugen. Ich habe nichts gegen Juden, wie ich auch nichts gegen jeden anderen Glauben habe, werde jedoch keine Kippa tragen, da ich Glaubenssymbolik jeglicher Glaubensrichtung ablehne.

Deutsche Charts vor 50 Jahren

Im April 1968 gab es diese 20 Erstplatzierten in der deutschen Hitparade.

Quelle:

1. Words Bee Gees
2. Mighty Quinn Manfred Mann
3. Mama Heintje
4. The Legend Of Xanadu Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich
5. Sind Sie der Graf von Luxemburg Dorthe
6. Judy In Disguise John Fred & His Playboy Band
7. Lady Madonna Beatles
8. Pictures Of Matchstick Men Status Quo
9. Bleib´ bei mir Roy Black
10. Delilah Tom Jones
11. Cinderella Rockefella Esther & Abi Ofarim
12. The Ballad Of Bonnie & Clyde Georgie Fame
13. Hush Billy Joe Royal
14. Bend Me Shape Me American Breed
15. Green Tambourine Lemon Pipers
16. Tin Soldier Small Faces
17. Everlasting Love Love Affair
18. Schön muss es sein dich zu lieben Peter Alexander
19. World Bee Gees
20. Wenn du mal einsam bist Chris Roberts

Heute fällt es mir nicht leicht, einen Song aus den 20 bestplatzierten auszusuchen. Es sind einige Songs darunter, die ich gut finde und einige hatte ich hier im Blog auch schon vorgestellt. Aber egal, Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich, sie waren der Zungenbrecher der 60er Jahre, stelle ich vor mit ihrem Song The Legend of Xanadu.