Musik – Quiz

So dann wollen wir mal wieder einen Einstieg wagen. Etwas überlegen musste ich schon, welchen Song ich dafür auswähle. Doch ich glaube, dass ich einen wirklichen schönen Song gefunden habe.

Nun müsst ihr ihn nur noch erraten. Also stelle ich die altbekannten Fragen. Wer spielt oder singt diesen Song und wie heißt er? Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Raten.

Elli Bananenflanke meint …

…. die grauen Mäuse

10 Punkte Vorsprung auf einen Relegationsplatz bei noch 6 ausstehenden Spieltagen an denen noch 18 Punkte zu vergeben sind. Eigentlich sollte das reichen um die Saison, ohne Sorgen zu beenden. Doch ohne Sorgen wäre ein verdammt schlechter Ratgeber, denn bei Hertha BSC sollte man sich langsam tatsächlich Sorgen machen. 2 Heimtore seit Beginn der Rückrunde, in den letzten drei Heimspielen, alle gegen Abstiegskandidaten nicht ein Tor erzielt und gegen Mainz sogar 0:2 verloren, und dann wundern sich die Verantwortlichen, wenn im Stadion keine Stimmung aufkommt? Hertha BSC hat wirklich gute Einzelspieler in seinen Reihen. Hat eine der besseren Abwehren der Bundesliga, ein Mittelfeld, das sich durchaus mit den oberen der Liga messen könnte und ist im Sturm wahrscheinlich so gut besetzt wie es sich einige andere Bundesligaklubs wünschen würden.

Weshalb also gelingt es nicht, daraus eine Truppe zu formen, die zumindest ansehnlichen, ja ihren Möglichkeiten entsprechenden Fußball zu spielen? Dardai hat am Wochenende gerade sein Mittelfeld angegriffen. Seine Spieler würden viel zu wenig aufs gegnerische Tor schießen. Ist das schon so etwas wie Selbstschutz? Denn das Murren gegen ihn wird in Berlin deutlich lauter. Hertha BSC spielt nun im dritten Dardai-Jahr zum dritten Mal eine unansehnliche Rückrunde. Welche Rückschlüsse könnte man daraus ziehen? Eventuell sollte man den Trainingsplan einmal genau durchschauen. Würde die Saison nur aus den 17 Vorrundenspielen bestehen, wäre Hertha BSC keine graue Maus der Liga. Doch es gibt eben auch die Rückrunde.

 

 

Als Jens Keller bei Union entlassen wurde, belegten die Köpenicker Rang 4 der 2. Bundesliga. Man glaubte damals nicht mehr, dass man mit ihm den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffen kann. Unter seinem Nachfolger spielt Union nun gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga und ich frage mich, wo würde Union heute mit einem Trainer Jens Keller stehen? Natürlich kann man das nicht sagen, schlechter aber wahrscheinlich auch nicht. Woche für Woche hört man aus der Alten Försterei die gleichen Sprüche und Woche für Woche verliert Union oder spielt unentschieden. Der Trainer wirkt, jedenfalls auf außenstehende wie mich, ratlos.

Nachdem Union lange Jahre in Berlin eher positiv gesehen wurde, praktisch ein ruhig geführter Gegenpol zu Hertha BSC scheint nun auch bei den Köpenickern ein neues Zeitalter angebrochen zu sein. Schade denn eigentlich hatte man geglaubt, dass Union eines Tages die zweite Erstligamannschaft Berlins werden könnte. Doch davon sind sie momentan weit entfernt.

So ist Berlin, die größte Stadt Deutschlands, mit jeweils einem Verein in der 1. und 2. Bundesliga vertreten. Beide Mannschaften gehören jedoch eher zu den grauen Mäusen ihrer jeweiligen Liga. Und wenn nichts großartiges geschehen wird, so wird sich daran in absehbarer Zeit auch kaum etwas ändern.