Mal was Nettes

Gut für den Autofahrer vielleicht nicht, aber das Foto sorgte trotzdem, und wohl auch bei der Polizei, für Heiterkeit.

Den kleinen Artikel dazu könnt ihr HIER nachlesen.

Moment mal: Im Zweifel …

… gegen den Angeklagten?

Nein natürlich nicht, das wäre ja schlimm. Dann könnte man ja gleich wie zu Zeiten der Hexenverbrennungen verfahren. Man fesselte die mutmaßliche Hexe und werfe sie ins Wasser. Geht sie unter, ist sie unschuldig und kann sie sich irgendwie über Wasser halten eine Hexe und wird verbrannt. Egal gestorben wird so oder so.

Aber davon sind wir in unserer humanen Welt selbstverständlich weit entfernt. Heute muss den Beschuldigten ihre Tat nachgewiesen werden. Jedenfalls vor Gericht. Nun sind aber Justiz und Politik unabhängig voneinander. Also müssen Politiker sich wohl nach diesen Regeln nicht halten. Und man kann schon mal ein Land oder einen Staatsmann vorverurteilen, obwohl die Beweise seiner Schuld nicht oder nicht zweifelsfrei erwiesen sind.

Und so hat man Russland und dessen Präsidenten schon mal ganz klar als die Beschuldigten, die für den Giftanschlag in Salisbury verantwortlich sind, in den westlichen Ländern ausfindig gemacht. Obwohl ja eigentlich, jedenfalls nach deutscher Gesetzgebung ein Angeklagter als unschuldig zu betrachten ist, so lange seine Schuld nicht eindeutig bewiesen ist.

Schon deshalb ist das Verhalten der Bundesregierung, ganz unabhängig davon ob die Schuld Russlands letztendlich bewiesen werden kann, sehr befremdlich und kommt einer Vorverurteilung gleich, obwohl belastbare Beweise noch immer fehlen.

Aber es passt halt gerade so schön ins politische Klima. Der Westen sind die Guten und im Osten wohnen die Schlechten. So einfach kann Politik sein.