Ein Storch, ein Storch!

Was ist eigentlich so besonders an einem Storch? Die Kinder bringt er schon lange nicht mehr, es gibt ja Amazon. Na gut, kleiner Scherz.

Am Sonntag war schönstes Frühlingswetter, also Hunde ins Auto gepackt und ab ging es, aber wohin? Weder meiner besseren Hälfte noch mir ist ein Ziel, das wir ansteuern könnten, eingefallen. Nun sind wir ohnehin nicht die Wochenendausflügler, denn an den Wochenenden ist es uns überall zu voll. Aber bei dem Wetter zu Hause bleiben ging ja nun auch nicht. Also fuhren wir einfach ins Blaue. Oftmals gingen solche Ausflüge bei uns in die Hose, wir fanden einfach kein schönes Ziel. Doch wir hatten am Sonntag zumindest grob ein Ziel ausgemacht.

Wir wollten zum Köthener See um dort spazieren zu gehen. Doch leider war es an diesem See wie an vielen Seen in der ehemaligen DDR, man kommt kaum irgendwo ans Ufer, und rumwandern geht schon gar nicht. Meist sind Seen mit Campingplätzen oder Häusern direkt am See zugenagelt. Aber egal wir setzten uns wieder ins Auto und weiter ging es.

Und da blickte plötzlich ein Storch von oben auf uns herab. Also hielt ich an, kramte die Kamera heraus und klickte munter drauf los. Sehen konnte ich nämlich nichts, da ich gegen die Sonne fotografieren musste. Schon deshalb kann man diesen Rüpel der uns von oben betrachtete kaum erkennen.

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Wir fanden dann doch noch einen schönen Wanderweg und auf der Rückfahrt hielten wir nochmals in einem Waldstück an um noch ein Stück durch den Wald zu laufen. Und da standen wir plötzlich vor einem Kanal, der zum Köthener See führte und machten dort eine lange Pause.

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Umgeben von Arbeitsnachweisen eines Bibers haben wir die Stille des Waldes genossen. Die Vögel zwitscherten lustig durch die Gegend und von einer nahen Pferdekoppel wieherten ab und zu Pferde. Kurz gesagt es war ein ruhiges Plätzchen, an dem man leicht einschlummern konnte.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Ausflüge.

14 Kommentare zu “Ein Storch, ein Storch!

  1. christahartwig sagt:

    Störche und Maikäfer gehörten zum Ersten, was man uns in den 50er Jahren im Naturkundeunterricht vermittelte. Die Ersteren kannten wir Berliner Gören ja eher aus dem Kinderlied „Auf unsrer Wiese gehet was“ als aus persönlicher Ansicht.

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  2. ballblog sagt:

    Das mit dem Einschlummern habt Ihr auch probiert, nehme ich an. 🙂

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  3. rabohle sagt:

    🙂 Bei der Überschrift dachte ich an etwas Politisches 🙂 🙂

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  4. lesenbiene sagt:

    Schöne Bilder der Natur. Ideal für Spaziergänge und ein guter Ausgleich zur Großstadt.

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  5. JanJan sagt:

    Der Storch ist aber gut getroffen, so nah kam ich gestern mit dem Handy leider nicht dran. Hast du eigentlich immer eine Camera dabei?
    Und jetzt… Sag bloß der Storch bringt nicht die Kinder??? 😰 Ich bin entsetzt.

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  6. Corona sagt:

    Und schon paar Zecken mitgebracht? 😁

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