Ganz hat es nicht gereicht …

… Glückwunsch zur Vizemeisterschaft.

Sie hatten sich tapfer ran gekämpft. Lagen nach 4 Spielen schon mit 3:1 hinten. Viele glaubten im  5. Spiel wird RB München Meister, doch dann glichen die Eisbären in den nächsten beiden Spielen auf 3:3 aus. So musste das letzte Spiel heute in München über die Vergabe des Titels um die deutsche Eishockeymeisterschaft entscheiden. Nun es hat für die Eisbären nicht ganz gereicht. Sie verloren das Spiel mit 6:3. Doch glaube ich, es hat vorher keiner geglaubt, dass die Serie in 7 Spielen entschieden wird. Zu groß schien die Dominanz von RB München.

Herzlichen Glückwunsch zur Vizemeisterschaft an die Eisbären. Und natürlich auch an RB München zur 3. Meisterschaft in Folge.

Meine Gedanken …

… möchte ich manchmal nicht haben.

Als ich vorhin auf die Onlineausgabe meiner Tageszeitung schaute, habe ich schnell die Überschriften überlesen und dabei passierte mir folgendes, eine Überschrift las ich so:

Trumps Leibarzt verzichtet auf das Amt des Veterinärministers.

Richtig gelesen lautet die Überschrift:

Trumps Leibarzt verzichtet auf das Amt des Veteranenministers.

Woran hab ich da bloß wieder gedacht? 😀

Das Jahr der Jubiläen – Teil 1

Vielleicht erinnert sich jemand daran, ich hatte in meinem Neujahrsgruß für 2018 geschrieben, 2018 wird für mich das Jahr der Jubiläen.

Und so langsam nähere ich mich dem Tag im Jahr 1968, an dem ich neue Wege ging. Von unserer Band hatte ich mich längst verabschiedet und meine Arbeitsstelle in meiner Geburtsstadt schon gekündigt. Natürlich nicht, ohne vorher meine Perspektiven auszuloten. Mein Ziel war es, noch im Jahr 1968 nach Berlin zu gehen.

Jedoch wollte ich, bevor ich diesen Schritt wagte erkunden, wie ich mich in der Fremde zurechtfinde. Und hier erschien mir der direkte Weg nach Berlin, damals ja noch West-Berlin doch etwas zu groß. Von einer verträumten Klein- in eine Millionenstadt zu gehen, ginge das gut?

Ich hatte zwar gute Kontakte nach Berlin, einige meiner engsten Freunde und Freundinnen waren bereits dorthin gegangen, auch lernten wir immer wieder junge Menschen aus Berlin bei uns kennen, die ich später übrigens in West-Berlin alle wieder getroffen habe, aber etwas Skepsis blieb doch.

Am Arbeitsamt in meiner Geburtsstadt hatte ich Sachbearbeiter gefunden, die mir gerne bei einer Alternative für einige Zeit in einer anderen Stadt zur Verfügung standen und mich Ende April darüber informierten, dass eine Druckerei im Allgäu händeringend einen Schriftsetzer für einige Monate suchte. Ob ich daran Interesse hätte, wurde ich gefragt. Und wie ich interessiert war. Das passte wunderbar in meine Planung. Die Konditionen waren klar, ich brauchte dem Druckereileiter nichts vorzumachen eine Anstellung für die Ewigkeit zu suchen und ich wusste, dass meine Zeit dort maximal auf ½ Jahr beschränkt war.

Doch da man damals mit 18 Jahren noch nicht volljährig war, und Ende April war ich sogar erst 17 Jahre alt, begann nun die Überzeugungsarbeit an meiner Mutter. Hier musste ich besonders behutsam vorgehen. Mein Vater verstarb, als ich gerade 9 Jahre alt war und somit würde nun auch noch der Sohn aus dem Haus gehen. Von meiner Absicht, nach Berlin zu ziehen, war sie ohnehin nie begeistert. Für sie war Berlin das „Sündenbabel“. Es waren eben die vermufften 60er Jahre.

Doch nun ging ich ja erst einmal ins Allgäu und davon müsste sie eigentlich zu überzeugen sein. Zwei Wochen hatte ich Zeit um sie zur Zustimmung zu bewegen. In zwei Wochen würde ich 18 sein und damit, so war das damals, beschränkt geschäftsfähig.

Mir saß auch noch die Bundeswehr im Nacken. Denn damals gab es eigentlich nur den Weg nach West-Berlin um diesem Trachtenklub zu entgehen. Und meine Lust auf diesen Klub hielt sich in sehr engen Grenzen. Um nicht zu schreiben, ich verachtete diesen Klub.

Fortsetzung folgt