Moment mal: Es ist erstaunlich …

Der Frühling ist ein Sommer und so präsentieren sich auch die Medien. Sommerzeit heißt für Journalisten stets „saure Gurkenzeit“. Und so wird aus Vorkommnissen eine oder mehrere Storys gebastelt.

Nehmen wir mal die „Traumhochzeit“ in England. Wochenlang wurde in den Medien darüber spekuliert, wie die Hochzeit verlaufen würde und ich sagte zu meiner besseren Hälfte damals, „warte mal ab, die sind kaum verheiratet und schon wird spekuliert wann sie ein Kind bekommen“. Und schon tauchten tatsächlich erste Schlagzeilen auf.  Mit der Frage, „ist Meghan schon schwanger“?

 

Oder Manuel Neuer. Niemand in diesem Land ob Fußballfan oder auch nicht, kommt momentan an ihm vorbei. Jede seiner Paraden wird aufmerksam verfolgt und wenn er mal ein etwas komisches Gesicht zieht, bricht Panik aus. Kann er etwa doch nicht zur Fußball-WM fahren? Hat er doch noch Schmerzen? Meine Güte ist das so wichtig? Als ob wir keine anderen Torhüter hätten. Es ist doch automatisch eine Zurückstufung der anderen nominierten Torhüter, wenn laufend nur auf ihn geschaut wird. Und der Bundestrainer ihm eine Spielgarantie gibt, wenn er den nach Meinung von Jogi Löw fit ist. Er Jogi Löw der immer wieder betonte, nur Spieler mit Spielpraxis sollten aufgestellt werden. Nun kann man natürlich sagen, hat er doch. Er stand in dieser Woche doch immer ein paar Minuten im Tor als die DFB-Mannschaft die U-19-Truppe des DFB als Sparringspartner nutzte.

Aber wenn die Mannschaft in Russland tatsächlich den Titel verteidigen sollte, ist das eh alles Makulatur. Und Jogi hat mal wieder alles richtig gemacht.

 

Ach und die Schlagzeilen des Monats lieferte dann doch das ehemalige Ehepaar Becker. Sie gaben bekannt, dass sie sich trennen. Täglich trennen sich wer weiß wie viele Paare auf diesem Planeten. Weshalb interessiert also diese Trennung? Weil man natürlich wunderbar die „saure Gurkenzeit“ damit auffüllen kann. Also wird es ausgeschlachtet und jeder möchte etwas darüber schreiben. Das geht bestimmt noch eine Weile so.

 

Und bei all diesen Banalitäten, wenn interessiert da schon, dass Kim Yong Chol in die USA einreist um sich mit dem US-Außenminister zu treffen. Immerhin ist Kim Yong Chol bis 2016 Chef des Nordkoreanischen Geheimdienstes gewesen und seit 2010 besteh ein Einreiseverbot in die USA für ihn. Er ist jedoch auch ein enger Vertrauter des Nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un. Und da setzt man ein Einreiseverbot eben mal kurz außer Kraft. Mal schauen was bei dem Treffen herauskommt und ob sich Kim Jong Un und Trump dann doch noch treffen werden.

 

Heute ist dann auch noch der Weltnichtrauchertag. Na dann ist ja alles klar. Wir lassen uns keinen blauen Dunst vormachen.  Raucht was die Lungen hergeben. Und die Nichtraucher freuen sich über die leer werdenden Wohnungen.

In der Hoffnung, dass eure Köpfe nun nicht zu sehr qualmen, wünsche ich einen schönen Donnerstag.

Ach in verschiedenen Regionen ist heute ja auch noch ein Feiertag. Und morgen ist Freitag. Das sorgt nur wieder für verstopfte Straßen wegen des Brückentages. Ich finde ja, Feiertage sollten immer aufs Wochenende fallen. Nein das war ein Scherz.

Das waren Gruppen – I

Mir schwebt mal wieder eine kleine Reihe vor, die ich hier veröffentlichen möchte. Dieses Mal geht es um Gruppen die mich musikalisch begeistert haben.

Beginnen möchte ich heute gleich einmal mit einer dieser „Supergruppen“. Als ich Ginger Baker, Jack Bruce † und Eric Clapton erstmals hörte, dachte ich, wow wer sind die Beatles, wer sind die Rolling Stones gegen diese Gruppe. Cream gilt als erste dieser sogenannten „Supergruppen“. Diese Gruppen waren stets mit hervorragenden Musikern ausgestattet, blieben jedoch nie lange zusammen. Dazu waren die Charaktere der Musiker und ihre Auffassung von Musik oftmals zu unterschiedlich.

So war es auch bei Cream. Ginger Baker und Jack Bruce waren wohl nicht die besten Freunde. Sie akzeptierten jedoch jeweils die musikalischen Fähigkeiten des Anderen. Ja bevor Baker und Clapton die Gruppe gründeten und Jack Bruce als dritter im Bunde im Gespräch war, soll es früher sogar handgreiflich zwischen Baker und Bruce zugegangen sein.

So bestand Cream auch nur knapp 2 Jahre von 1966-1968. Jedoch sorgten sie in dieser Zeit für reichlich Furore und ich bin von dem unvergleichlichen Sound der Gruppe noch heute begeistert.

Die Drei konnten sich im Jahr 2005 nochmals zusammenraufen und gaben insgesamt vier Konzerte in der Londoner Royal Albert Hall. Eric Clapton sagte diesen Auftritten nur zu, weil er um den schlechten Gesundheitszustand seiner einstigen Bandkollegen wusste. Die Konzerte waren binnen Minuten ausverkauft.

Danach gaben sie noch drei Konzerte in New Yorker Madison Square Garden. Eine Tournee lehnten sie ab. Auch weil die Abneigung zwischen Bruce und Baker wieder voll entbrannt war.

Von diesem letzten Konzert gibt es eine Doppel-DVD die ich natürlich besitze. Und auch da merkt man, die Drei hatten sich nichts mehr zu sagen.

Für welchen Song ich mich entscheiden sollte, war für mich eine Herausforderung. Denn eigentlich hätte ich jeden nehmen können. Entschieden habe ich mich für diese drei:

 

Wer kommt denn da drauf?

Da muss ich mich bei @ Die Plaudertasche bedanken. Durch den Klick gefällt mir wurde ich mal wieder auf diese Rubrik, die ich leider wieder vergessen hatte, aufmerksam gemacht.

Und so habe ich mir wieder eine Geschichte zu den Titeln einer Band, einer Sängerin oder eines Sängers, darauf sollt ja ihr kommen, ausgedacht. Wie immer der Hinweis, es ist nicht ganz einfach englische Titel ins Deutsche zu übersetzen. Ich hoffe, ich habe es dennoch einigermaßen geschafft. Glaube jedoch es ist dieses Mal schwieriger.

Die Geschichte:

Er saß auf seinem Sessel und fragte sich, was kann ich tun? Denn der erste Schritt ist immer der schwerste, dachte er sich. Und er spürt mit jedem Schlag seines Herzens, dass er etwas tun muss. Weshalb war ich nur so streng zu ihnen, sie sind doch in meinem Herzen.

Sie wollten mit mir segeln, ich jedoch wollte nicht reden. Und nun sind sie mit dem Innenstadtzug abgefahren, ich scherzte nur und dieses alte Herz ist nun schwer.