Moment mal: Amerikaner stehen an eurer Seite …

… auch wenn unser Präsident es nicht tut.

So twitterte der republikanische US-Senator John McCain an die Verbündeten, nachdem Präsident Trump mal wieder eine seiner berüchtigten Kehrtwendungen vollzogen hatte.

Als er vorzeitig aus Kanada abreiste, hatte er noch von einem „enorm erfolgreichen Gipfel“ gesprochen. Aber einige Stunden später soll er in der Präsidentenmaschine einen Wutausbruch bekommen haben und twitterte, wie kann es auch anders sein, die Schlusserklärung zum G-7-Gipfel nicht zu unterzeichnen.

Nun hat dieser G6+1 Gipfel gezeigt, dass der amerikanische Präsident sich gegenüber seinen Kollegen aufführt wie ein Kolonialherr. Ob die Verträge, die einstmals geschlossen wurden, für die USA nachteilig sind, kann und möchte ich nicht beurteilen. Wenn dem jedoch so sein sollte, so liegt der Fehler nicht bei den Anderen, sondern bei denen die damals für die USA diese Verträge aushandelten. Wenn Trump der Meinung ist, dass man daran etwas ändern müsste, so ist das ebenfalls Sache von Verhandlungen unter gleichberechtigten Partnern. Dann ist es mit Sicherheit nicht die Holzhammermethode des Herrn Trump. Nach dem Motto erst einmal draufhauen und dann schauen, was passiert.

Man darf gespannt sein, wie die Zusammenarbeit zwischen den G6+1 Staaten weitergeht.

Eines jedenfalls sollte zumindest die EU aus den Auftritten des amerikanischen Präsidenten lernen. Europa muss sich von den USA emanzipieren. Die USA sind unter diesem Präsidenten kein verlässlicher Partner mehr. Wenn es dazu noch eines Beweises gebraucht hätte, so hat Trump diesen auf dem G6+1 Gipfel gebracht.

 

 

Die LINKE hat ihren Parteivorstand wieder gewählt und mit großer Mehrheit offene Grenzen für Flüchtlinge gefordert. Somit ihrer Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht einige schallende Ohrfeigen verpasst. Überhaupt scheint die Vorzeigelinke in ihrer Partei immer mehr in die Isolation zu geraden. Die Bemühungen von ihr und Oskar Lafontaine eine starke Linke Bewegung zu organisieren scheinen bei der Partei nicht anzukommen.

Und sie scheinen auch nicht in die politische Landschaft zu passen. Sollte Sahra Wagenknecht tatsächlich entgangen sein, dass sich in Europa ein neuer Konservatismus breitmacht? Überall sind Populisten und Rechtsparteien auf dem Vormarsch und scheinen, siehe Italien, Europa zu verändern.

Die SPD ist schon lange keine linke Partei mehr und die Grünen höchstens eine FDP mit ökologischem Einschlag. Somit scheint die LINKE die einzig verbliebene linke Partei in der Bundesrepublik zu sein. Und sie hat noch immer damit zu kämpfen als Nachfolger der SED zu gelten.

So scheint das Vorhaben von Lafontaine und Wagenknecht sehr ambitioniert zu sein und bisher auch auf wenig Gegenliebe zu stoßen. Es ist bei einer klugen Frau wie Frau Wagenknecht, die ich für eine der klügsten deutschen Abgeordneten halte, erstaunlich, dass sie sich offensichtlich in eine Idee zu verrennen droht.

Schundhefte …

… nannten unsere Eltern sie!

Für uns war es wertvolle „Literatur“. Kann sich jemand, der hier mit liest, an diese Heftchen erinnern? Sie haben mich in meiner Kindheit und frühsten Jugend begleitet und jede Woche war 1 Mark fällig, da ich unbedingt 5 dieser Heftchen zu je 20 Pfennigen kaufen musste.

Was haben wir die kleinen Heftchen, wie wir sie damals nannten, heute heißen sie natürlich ganz anders, denn es muss ja heute alles einen coolen Namen haben. Heute nennt man sie Piccolo.

Ich weiß jetzt nicht mehr, ob die Heftchen wöchentlich oder alle 14 Tage erschienen sind. Als die großen Ausgaben rauskamen, erschienen diese jedenfalls monatlich.

tarzan

Ich muss eine gewaltige Sammlung gehabt haben. Wo diese abgeblieben ist, kann ich leider nicht sagen. Heute jedenfalls wäre sie einiges wert.