Moment mal: Der nun wieder!

Im Moment glaubt nun jeder, er muss sein Senf dazugeben. Es ist wohl ein einmaliger Vorgang, dass sich der amerikanische Präsidentendarsteller in die inneren Angelegenheiten eines Partnerstaates per Twitter einmischt.

In seiner ihm eignen Art, die man lieber nicht zu ernst nehmen sollte, twitterte der amerikanische Präsidentendarsteller, „Deutsche wenden sich gegen ihre Regierung“. Ich weiß nicht, wie er darauf kommt. Doch das ist ohnehin egal. Ernst darf man ihn ohnehin nicht mehr nehmen. Wo sind denn die Maßen auf den Straßen, die sich gegen die Regierung stellen? Wo ist ein Misstrauensvotum der Abgeordneten des Deutschen Bundestages gegen die Kanzlerin oder Regierung?

Trump sollte sich um seinen Mist kümmern den er fortwährend verzapft und sich nicht unqualifiziert, gut er kann ja nicht anders, in die inneren Angelegenheiten der Bundesrepublik einmischen.

Und wer jetzt meint, hoppla das liest sich ja, als ob Sigurd sauer wäre, ja ich bin sauer und habe mich noch gezügelt um nicht noch deutlicher zu schreiben was ich von dem jenseits des Atlantiks halte.

Den Artikel dazu könnt ihr HIER lesen.

So ich habe fertig.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Meinung.

20 Kommentare zu “Moment mal: Der nun wieder!

  1. Ach, nicht ärgern nur wundern *LOL* zieht ansonsten zuviel Kraft ab… die Tolle zu schmieren ist für Ihn soviel Arbeit, da bleibt zum denken keine Zeit 😉

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  2. ballblog sagt:

    Auf wessen Payroll steht dieser Typ eigentlich???

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  3. WernerBln sagt:

    Unabhängig, was man von ihm hält, sollte doch ein Mindestmaß an Realismus durchgehen.

    Was haben „wir“ (EU, D, Medien) nicht schon im dortigen Wahlkampf an „Einmischung“ betrieben!

    Nachdem er denn gewählt wurde, gibt es ein pausenloses Störfeuer von Trump-Bashing, teils berechtigt, teils nur noch lächerlich und unwürdig.

    Nun sagt der mal was zu den Verhältnissen hier und das ist natürlich gleich empörend?

    Ich zügele mich jetzt mal hier, was ich von einseitiger Meinungsmache halte und habe jetzt auch fertig
    😦

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    • Wer hat ihn gewählt? Das Volk oder die Wahlmänner?

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    • rabohle sagt:

      @WernerBln

      Was bitte hat „ein Mindestmaß an Realismus“ mit Trump zu tun?

      Sicher kann er twittern, was er will, aber die Realität dürfte es schon längst verloren haben und nicht umsonst wird nahezu tagtäglich sein Geisteszustand Grundlage fachlicher Diskussionen.

      Ihr Einwand „Er wurde gewählt“ nützt da auch wenig – 1933 wurde Hitler ebenfalls gewählt. 😉 Dieses „Todschlagargument“ sagt also nichts über Taten nach der Wahl aus und darf es eigentlich auch nicht entschuldigen.

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    • sigurd6 sagt:

      @WernerBln: Wenn ich das amerikanische Wahlsystem richtig verstanden habe, so muss der Kandidat nicht die absolute Mehrheit der wahlberechtigten Bürger haben. Sondern die Bundesstaaten gewinnen, die die meisten Wahlmänner entsenden. Und so war es auch bei der Wahl von D. Trump. Er hatte nicht die Stimmenmehrheit der Bürgerinnen und Bürger, sondern die der Wahlmänner. Aber das ist letztendlich auch egal. Gewählt wurde er.

      Ja ich gebe Ihnen recht, auch Deutschland hat sich in den Wahlkampf damals eingeschaltet. In Erinnerung ist mir z. B. noch eine Aussage des heutigen Bundespräsidenten. Jedoch war es Wahlkampf und keine Tagespolitik. Und natürlich bin ich empört über das, was er sich erlaubt. Ich glaube, das ist aus meinem Post auch herauszulesen. Ich bin richtig sauer. Muss allerdings gestehen, hätte sich ein Obama oder Clinton so geäußert, hätte ich wohl nicht so scharf regiert.

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      • WernerBln sagt:

        Wen es interessiert:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_in_den_Vereinigten_Staaten

        Das US-Wahlrecht ist eine Variante des Mehrheitswahlrechts (der Gewinner kriegt alles). Die Vor- und Nachteile des Mehrheits- / Verhältniswahlrechts (unseres) sind auch hier in D schon endlos diskutiert worden.

        Die Wahlmänner erklären sich schlichtweg aus der Geschichte und der Größe des Landes. Anno 1788 gab es halt keine anderen Kommunikationswege, als diese reisenden Boten, um die Ergebnisse aus einzelnen Regionen zu übermitteln. Natürlich könnte man heute die Einzelergebnisse auch ohne diese Boten übermitteln, was allerdings bei unverändertem Wahlrecht nichts am Ergebnis ändern würde. Dass die Amis nun an der traditionellen Form festhalten ist noch lange kein Grund, dieses Wahlverfahren als undemokratisch zu diskreditieren, wie dies von interessierter Seite immer wieder versucht wird.

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        • sigurd6 sagt:

          Wer hat denn hier von undemokratischem Wahlsystem geschrieben? Davon habe ich hier nichts gelesen.

          Von mir aus würfeln die Amerikaner*innen ihren Präsidenten aus.

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          • WernerBln sagt:

            Ich habe ja auch gesagt „von interessierter Seite“, damit war nicht expliziert „hier“ gemeint, sondern eine gewisse Medienhetze anlässlich der US-Wahl. Ich denke, Sie wissen, was ich meine.

            Kleine Bitte am Rande, verderben Sie mir nicht endgültig den Spaß an den Diskussionen hier mit derartigen Vergewaltigungen unserer Sprache, wie „*innen“
            ;-(

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